Ägypten: Archäologen entdecken 3.000 Jahre alte Grabstätte in Ägypten

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Ägypten: Archäologen entdecken 3.000 Jahre alte Grabstätte in Ägypten

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Am Ufer der ägyptischen Stadt Luxor haben Archäologen eine Grabstätte gefunden. Die Wissenschaftler vermuten, dass sie aus der Zeit von 1570 bis 1069 v. Chr. stammt.

Quelle: DIE ZEIT, AFP,

man

  1. Juli 2026, 22:59 Uhr

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Ägypten: In der ägyptischen Stadt Luxor, die für ihre antiken Monumente bekannt ist, ist ein 3.000 Jahre altes Grab entdeckt worden. (Archivbild)
In der ägyptischen Stadt Luxor, die für ihre antiken Monumente bekannt ist, ist ein 3.000 Jahre altes Grab entdeckt worden. (Archivbild) © Pascal Schmidt/​Hans Lucas/​AFP/​Getty Images

Im Süden Ägyptens haben Archäologen der niederländischen Universität Leiden eine 3.000 Jahre alte Grabstätte freigelegt. Das Grab, das einem Mann namens Paser zugeschrieben wird, wurde in der Nekropole von Scheich Abd el-Kurna am Westufer von Luxor entdeckt, wie das ägyptische Tourismus- und Antikenministerium mitteilte.

Aufgrund des künstlerischen Stils der Inschriften gehen die Wissenschaftler davon aus, dass es sich um ein thebanisches Grab aus der sogenannten Ramessidenzeit zwischen 1570 und 1069 vor Christus handelt. Im Hof vor der Grabstätte fanden die Archäologen dem Bericht zufolge mehrere gut erhaltene Bauelemente, darunter eine Lehmziegelbank zum Aufstellen einer Totenstele und eine Treppe, die zum Eingang des Grabes führt. Im Inneren zeigten Inschriften mit Pasers Namen ihn beim Verehren verschiedener Gottheiten in Schreinen sowie gemeinsam mit seiner Frau sitzend vor einem Opfertisch. Die Stadt Luxor liegt am östlichen Ufer des Nils. Sie beherbergt einige der bedeutendsten antiken Monumente und archäologischen Stätten der Welt.

Vergangene Woche erst hatten Archäologen an der Stätte Marina el‑Alamein westlich von Alexandria 18 teils intakte Gräber und zahlreiche Beigaben freigelegt. Besondere Aufmerksamkeit erregten 24 Goldstücke, die nach Angaben des Tourismus- und Antikenministeriums als Bestattungsritual in die Münder der Verstorbenen gelegt worden waren.