Altöl im Neufahrner Mühlsee entsorgt: Feuerwehren und Wasserwacht errichten Ölsperre

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Altöl im Neufahrner Mühlsee entsorgt: Feuerwehren und Wasserwacht errichten Ölsperre

Stand: 04.08.2026, 20:36 Uhr

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Einsatz am Neufahrner Mühlsee: Ein Ölfilm hatte sich auf dem Wasserausgebreitet. Feuerwehr und Wasserwacht konnten den Schaden schnell beheben.

Einsatz am Neufahrner Mühlsee: Ein Ölfilm hatte sich auf dem Wasser ausgebreitet. Feuerwehr und Wasserwacht konnten den Schaden schnell beheben. © FW

Ein Umweltsünder hat am Dienstag am Neufahrner Mühlsee Altöl entsorgt. Feuerwehren und Wasserwacht waren am Nachmittag im Einsatz, um den Schaden zu beheben.

Neufahrn – An den Neufahrner Mühlsee wurde die Feuerwehr Neufahrn am Dienstag um 16.39 Uhr alarmiert, nachdem der Integrierten Leitstelle Erding eine „Öldose“ gemeldet worden war, die im Gewässer schwimmt und aus der Betriebsstoffe auslaufen. Und tatsächlich: „Auf dem See trieb ein etwa fünf Liter fassender Ölkanister, aus dem sich bereits ein Ölfilm auf der Wasseroberfläche gebildet hat“, teilte Sebastian Brendel, Pressesprecher der Kreisbrandinspektion Freising, auf FT-Nachfrage mit. In Abstimmung mit dem Wasserwirtschaftsamt wurde beschlossen, sogenannte Ölschlängel, sprich einen schwimmenden Ölbindeschlauch, einzusetzen, um ein Ausbreiten des Öls zu verhindern.

Mit dem Schlauchboot der Feuerwehr Neufahrn brachten die Einsatzkräfte die Ölschlängel aus.

Mit dem Schlauchboot der Feuerwehr Neufahrn brachten die Einsatzkräfte die Ölschlängel aus. © FW

Mit dem Schlauchboot der Feuerwehr Neufahrn wurden die ersten Ölschlängel auf dem See ausgebracht. Die Wasserwacht Neufahrn unterstützte die Maßnahmen ebenfalls mit ihrem Boot und Einsatzkräften auf dem Wasser. Wichtig: „Es besteht aktuell keine Gefahr für die Badegäste“, teilte die Feuerwehr Neufahrn am frühen Abend über Instagram mit. Und Sebastian Brendel ergänzt: „Der Badebetrieb konnte währenddessen – mit Ausnahme des unmittelbaren Einsatzbereichs – aufrechterhalten werden.“

Mit einem Ölschlängel wurde verhindert, dass sich das Öl weiter ausbreitet.

Mit Ölschlängel wurde verhindert, dass sich das Öl weiter ausbreitet. ©  FW

Da noch mehr Ölschlängel benötigt wurden, wurden die Feuerwehren aus Massenhausen und Hallbergmoos nachalarmiert. Gemeinsam wurden weitere Ölschlängel verlegt, der Ölkanister aus dem Wasser geborgen und die Sperren schließlich mit den Booten in Ufernähe gezogen. „Dort wurde der verbliebene Ölfilm mithilfe von Ölbindevlies aufgenommen und fachgerecht gebunden“, berichtete Brendel.

Das Corpus Delicti: ein etwa fünf Liter fassender Ölkanister.

Das Corpus Delicti: ein etwa fünf Liter fassender Ölkanister. © FW

Wer oder was hinter dieser Aktion steht, ist noch völlig offen – die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Rund 30 Einsatzkräfte der Feuerwehren Neufahrn, Maßenhausen und Hallbergmoos, der Wasserwacht Neufahrn sowie der Kreisbrandinspektion Freising waren am Dienstagnachmittag im Einsatz.

Rund 30 Einsatzkräfte der Feuerwehren Neufahrn, Massenhausen und Hallbergmoos, der Wasserwacht Neufahrn sowie der Kreisbrandinspektion Freising waren am Dienstagnachmittag im Einsatz. © FW

Insgesamt waren rund 30 Einsatzkräfte der Feuerwehren Neufahrn, Massenhausen und Hallbergmoos, der Wasserwacht Neufahrn sowie der Kreisbrandinspektion Freising im Einsatz.