Kai Pflaume sagte Punkte für Hülkenberg voraus
Im elften Anlauf hat der Deutsche Nico Hülkenberg (38) für Audi mit dem neunten Rang endlich die ersten Punkte geholt. So wie es Audi-Ehrengast Kai Pflaume (59) gegenüber Blick Minuten vor dem Start prophezeit hatte.
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Audi überholt Williams und ist WM-Achter
Star-Moderator sagte Punkte für Hülkenberg voraus
Im elften Anlauf hat der Deutsche Nico Hülkenberg (38) für Audi mit dem neunten Rang endlich die ersten Punkte geholt. So wie es Audi-Ehrengast Kai Pflaume (59) gegenüber Blick Minuten vor dem Start prophezeit hatte.
Publiziert: 18:08 Uhr
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Aktualisiert: 18:44 Uhr
Roger BenoitFormel-1-Experte
Nur mit dem Sieg von Antonelli lag der ARD-Kult-Moderator daneben. Aber eben: Wer weiss denn sowas?
Es waren am Ende wenigstens diese zwei Hülk-Punkte, die Audi jetzt mit 12:11 an Williams-Mercedes vorbei auf den achten WM-Rang brachten.
Für Bortoleto ging die Rechnung mit nur einem Reifenstopp nicht auf – Platz 11. Doch nur 0,978 Sekunden hinter Lindblad im Racing Bulls. Der Brite war neben Bortoleto der einzige Pilot mit nur einem Gummiwechsel auf den 70 Runden.
Für Hülkenberg wurde der Kampf um den 8. Platz vielleicht schon am Start verloren, als der Neuseeländer Lawson im Racing Bulls das Sprintduell gegen Nico für sich entschied.
Die Audi-Stimmen
Allan McNish, Renndirektor: «Zum dritten Mal in Folge Punkte zu holen, ist für uns als Team ein weiterer positiver Schritt nach vorne. Nico hat das ganze Wochenende über eine hervorragende Leistung gezeigt und diese in einen neunten Platz umgesetzt. Gabriel kämpfte sich auf den elften Platz zurück und verpasste nur knapp einen Doppelerfolg in den Punkten.»
Nico Hülkenberg (9.): «Es ist ein grossartiges Gefühl, endlich die ersten Punkte der Saison geholt zu haben. Es gab in diesem Jahr schon einige Rennen, bei denen wir das Tempo hatten, um zu punkten, aber aus verschiedenen Gründen hat es einfach nicht geklappt. Wir wussten immer, dass das Potenzial da war, daher ist es wirklich befriedigend, endlich über das gesamte Wochenende hinweg alles unter einen Hut zu bringen und dafür belohnt zu werden.»
Gabriel Bortoleto (11.): «Wir haben versucht, die Ein-Stopp-Strategie zum Erfolg zu führen, und da der harte Reifen im Vergleich zum weichen eine ziemlich schwierige Mischung ist, musste ich während des gesamten Rennens viel abwägen. Aber am Ende bin ich weniger als eine Sekunde hinter Arvid Lindblad ins Ziel gekommen, und so knapp an die Punkte heranzukommen, fühlt sich angesichts des Rennverlaufs wie ein gutes Ergebnis an.»
Allan McNish, Renndirektor: «Zum dritten Mal in Folge Punkte zu holen, ist für uns als Team ein weiterer positiver Schritt nach vorne. Nico hat das ganze Wochenende über eine hervorragende Leistung gezeigt und diese in einen neunten Platz umgesetzt. Gabriel kämpfte sich auf den elften Platz zurück und verpasste nur knapp einen Doppelerfolg in den Punkten.»
Nico Hülkenberg (9.): «Es ist ein grossartiges Gefühl, endlich die ersten Punkte der Saison geholt zu haben. Es gab in diesem Jahr schon einige Rennen, bei denen wir das Tempo hatten, um zu punkten, aber aus verschiedenen Gründen hat es einfach nicht geklappt. Wir wussten immer, dass das Potenzial da war, daher ist es wirklich befriedigend, endlich über das gesamte Wochenende hinweg alles unter einen Hut zu bringen und dafür belohnt zu werden.»
Gabriel Bortoleto (11.): «Wir haben versucht, die Ein-Stopp-Strategie zum Erfolg zu führen, und da der harte Reifen im Vergleich zum weichen eine ziemlich schwierige Mischung ist, musste ich während des gesamten Rennens viel abwägen. Aber am Ende bin ich weniger als eine Sekunde hinter Arvid Lindblad ins Ziel gekommen, und so knapp an die Punkte heranzukommen, fühlt sich angesichts des Rennverlaufs wie ein gutes Ergebnis an.»
Natürlich hätten beide Audi und Racing Bulls noch je einen Platz verloren, wenn vorne der lange führende Piastri nicht mit einem Getriebeschaden am McLaren 15 Runden vor Schluss ausgefallen wäre.
Audi kann noch nicht mit erhobenem Haupt in die Sommerferien. Am Dienstag und Mittwoch müssen hier Audi, Aston Martin und Alpine für Pirelli noch verschiedene Reifen für 2027 testen.
Sehr gutes Chassis – Antrieb noch zu schwach
Aber die GP-Bilanz ist klar: Der oft umstrittene Konstrukteur James Key hat in Hinwil mit seiner Crew ein sehr gutes Chassis gebaut. Dass noch einige weitere Punkte nicht auf das Konto der Nobelfirma gingen, lag am noch zu schwachen Antrieb aus Neuburg. An dieser Analyse führt kein Weg vorbei.
«Audi wurde immer stärker. Ob sie wirklich das drittbeste Chassis haben, wie ihr Chef Binotto sagt, muss ich bezweifeln. Aber sie sind mit zwei guten Fahrern auch gut unterwegs», sagte der CEO von Racing Bulls, der Vorarlberger Peter Bayer, in Budapest zu Blick.
«Für uns ist wichtig, dass wir jetzt allein auf dem 5. Platz in die Sommerpause gehen können», lachte Bayer. Das bis Ungarn mit der B-Mannschaft von Red Bull punktgleiche Team, Alpine-Mercedes, ging leer aus: 12. Gasly, 15. Colapinto.
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