Pony im Kofferraum: Skandal auf Ischia-Fähre
Ein Pony im Kofferraum auf einer Fähre nach Ischia (I) sorgt für Wirbel: Das Tier soll von einer Schweizerin gefilmt worden sein. Ein Tierschützer und ein Politiker fordern Ermittlungen wegen Tierquälerei.
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Aufregung in Italien
Schweizer Touristin filmt Pony im Kofferraum eines Citroën
Ein Pony im Kofferraum auf einer Fähre nach Ischia (I) sorgt für Wirbel: Das Tier soll von einer Schweizerin gefilmt worden sein. Ein Tierschützer und ein Politiker fordern Ermittlungen wegen Tierquälerei.
Publiziert: 06:02 Uhr
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Aktualisiert: 06:28 Uhr
Darum gehts
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- Pony im Kofferraum auf Fähre nach Ischia (I) am 5. Juli entdeckt
- Vorfall soll der Polizei gemeldet worden sein
- Tierschützer und Politiker fordern Ermittlungen wegen Tierquälerei
Marian NadlerRedaktor News
Was hat ein Pony im Kofferraum eines Autos auf einer Fähre nach Ischia (I) zu suchen? Das ist die Frage, die im Mittelpunkt einer Anzeige des italienischen Aktivisten Enrico Rizzi und des italienischen Abgeordneten Francesco Emilio Borrelli steht. Die Anzeige geht laut Rizzi auf den Hinweis einer Schweizer Touristin zurück.
Wie «Corriere della Sera» berichtet, ereignete sich der Vorfall am 5. Juli, dem Tag, an dem die Frau beim Einsteigen in der Stadt Pozzuoli einen roten Citroën C1 mit dem Pony im Kofferraum fotografierte und filmte. Die Schweizerin soll angegeben haben, das Pony habe die gesamte Überfahrt – die etwa eine Stunde dauerte – in dem «extrem kleinen» Kofferraum des Schiffes zurückgelegt.
Besatzung soll von kuriosem Tiertransport gewusst haben
Der Vorfall soll laut «Corriere della Sera» in Pozzuoli der Polizei gemeldet worden sein, inklusive Beweisfoto. Die Schweizerin soll sich auch das Kennzeichen des Autos aufgeschrieben haben. Somit könnte der Besitzer oder die Besitzerin leicht ermittelt werden.
Tierschutzaktivist Rizzi fordert in einem Post auf Instagram die Aufklärung des Falls und eine Ermittlung wegen Tierquälerei gegen den Pony-Besitzer. «Wie ist es möglich, dass niemand dieses Fahrzeug vor der Verladung angehalten hat?», fragt er sich ebenfalls. Weiter will Rizzi, dass die Verantwortlichen, die die Verladung des Fahrzeugs auf das Schiff genehmigt haben, ohne einzugreifen, zur Rechenschaft gezogen werden.
Politiker Borrelli sieht es gemäss «Corriere della Sera» ähnlich. Auch er fordert die Behörden auf, zu ermitteln. Er ist ebenfalls der Ansicht, dass nicht nur die Verantwortung vom Besitzer des Tieres, sondern auch von all jenen geklärt werden muss, die trotz Kenntnis der Anwesenheit des Ponys an Bord vor der Abfahrt der Fähre keine Massnahmen ergriffen haben. Die Touristin soll behauptet haben, dass die Besatzung der Fähre über den kuriosen Tiertransport Bescheid wusste.