Bonn und Region: Im Juli leuchtet der Donnermond am Himmel
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Bonn und Region Im Juli leuchtet der Donnermond am Himmel
Bonn · Im Jahr 2026 gibt es dreizehn statt zwölf Vollmonde. Als nächstes steht der Donnermond über Bonn und der Region. Wann er zu sehen ist und warum er so heißt.
25.07.2026 , 11:52 Uhr
Der Vollmond im Juli kann rötlich schimmern. (Archivbild)
Foto: dpa/Charlie Riedel
Eine Besonderheit: Das Jahr 2026 hält statt zwölf gleich dreizehn Vollmonde bereit. Das liegt daran, dass der erste Vollmond bereits in den ersten zehn Tagen des Jahres am Himmel erstrahlte. Doch wann steht der nächste an?
Donnermond im Juli
Im Juli steht wieder ein Vollmond an. Er erreicht am späten Nachmittag des 29. Juli seine volle Größe. Der Vollmond im Juli wird traditionell Donnermond genannt. Der Name leitet sich von den Gewittern ab, die es häufig im Sommer gibt. Andere gebräuchliche Namen für den Juli-Vollmond sind Bockmond, weil zu dieser Zeit in Amerika den männlichen Rehen (Böcken) neue Geweihe wachsen, oder Heumond, weil im Juli traditionell die Heuernte stattfindet.
Der Juli-Vollmond ist bei uns auf der Nordhalbkugel näher am Horizont zu sehen. Das führt zum einen dazu, dass er größer zu sein scheint, zum anderen kann er dadurch rosa, orange oder rot schimmern. Das liegt daran, dass das Licht, das vom Mond zu uns kommt, mehr Luft durchdringen muss – dabei werden die kurzwelligen blauen Lichtanteile stärker gestreut, sodass die langwelligen roten und orangen Farbtöne überwiegen.
Wann gibt es wieder einen Supermond zu sehen?
Im Dezember 2025 war der vorerst letzte Supermond zu sehen. Im Jahr 2026 wird es voraussichtlich nur zu einem weiteren Supermond kommen, und zwar erst an Heiligabend: am Donnerstag, den 24. Dezember.
Supermonde entstehen, wenn der Mond der Erde näher kommt als gewöhnlich. Dadurch ist er in diesen Tagen deutlich größer und heller zu sehen. Statt einer Distanz von durchschnittlich 384.400 Kilometern kommt der Mond der Erde dann auf bis zu 356.400 Kilometer nahe. Dass sich der Abstand zwischen Erde und Mond immer mal wieder verändert, hängt vor allem mit der Laufbahn des Erdtrabanten zusammen. Diese ist ellipsenförmig, wodurch der Mond immer mal wieder näher oder weiter entfernt ist.