Call of Duty Black Ops 7: Klassiker sei Dank - Activision lenkt ein und krempelt das Matchmaking um
Nach anhaltender Kritik am Matchmaking reagiert Activision jetzt: Dank des jüngsten Erfolgs der alten Klassiker krempelt ein Update das System in „Call of Duty: Black Ops 7“ komplett um und lässt auch für das kommende „Modern Warfare 4“ hoffen.
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Nach anhaltender Kritik am Matchmaking reagiert Activision jetzt: Dank des jüngsten Erfolgs der alten Klassiker krempelt ein Update das System in „Call of Duty: Black Ops 7“ komplett um und lässt auch für das kommende „Modern Warfare 4“ hoffen.
Eine Diskussion begleitet „Call of Duty“ seit Jahren und flammt mit jedem neuen Teil wieder auf: das Matchmaking. Während Activision und die Entwickler stets betonen, dass ein skillbasiertes Matchmaking (SBMM) Gelegenheitsspieler schützt, laufen Veteranen und ambitionierte Spieler seit jeher Sturm dagegen.
Doch künftig könnte es mit den nervtötenden Sweat-Lobbys vorbei sein: Aufgrund des überraschenden Erfolgs der kürzlich veröffentlichten PS5- und PS4-Versionen von „Black Ops“ und „Black Ops 2“, die auf Anhieb in die Top 10 der meistgespielten Spiele kletterten, lenken die Verantwortlichen jetzt ein und krempeln das Matchmaking für das aktuelle „Black Ops 7“ um.
Erfolg der Klassiker bewegt Activision zum Umdenken
So war es letztlich der immense Zuspruch für die Portierungen der Klassiker, der Activision unmissverständlich zeigte, wie sehr die Spielerschaft den alten, verbindungsorientierten Matchmaking-Stil vermisst. Die Bedeutung des Spieler-Feedbacks hob der Publisher auch im offiziellen Statement zur Änderung des Matchmakings hervor.
Von offizieller Seite heißt es: „Im vergangenen Jahr haben wir durch Spielerdaten und Community-Feedback weiterhin viel über das Multiplayer-Matchmaking gelernt. Wir freuen uns auch riesig über die ganze Begeisterung in letzter Zeit für Black Ops und Black Ops II – das hat uns einmal mehr bestätigt, wie sehr viele Elemente dieser Spielerfahrungen von euch geschätzt werden.“
Für „Black Ops 7“ bedeutet das konkret: Ab dieser Woche wird das Matchmaking in ausgewählten Playlists von Grund auf umgekrempelt.
Activision führte dazu aus: „Ab dieser Woche aktualisieren wir mit Season 05 die Modi Black Ops Classic, Schnelles Spiel und Party-Spiele in Black Ops 7 mit einem neuen Matchmaking-System, das von diesen klassischen Spielen inspiriert ist.“
Ausblick: Open Playlists und die Zukunft von Modern Warfare 4
Spieler, die sich nicht mit dem SBMM anfreunden können, dürfen also aufatmen: Die bereits in „Black Ops 7“ eingeführten „Open“-Playlists, bei denen der Fokus primär auf der Verbindungsqualität (Ping) statt auf strengem Skill-Matchmaking liegt, werden fortgeführt.
Darüber hinaus hat das Ganze positive Auswirkungen auf das kommende „Modern Warfare 4“. Denn auch für die im August anstehende Beta wurden entsprechende Open-Playlist-Optionen bestätigt. Ob der klassische Matchmaking-Ansatz im Oktober dann direkt fest integriert wird, soll vom Feedback der Spieler abhängen.
Dazu heißt es: „Wir werden weiterhin Open-Playlists in Black Ops 7 anbieten und auch in der kommenden Modern Warfare 4 Beta Optionen für Open-Playlists bereitstellen. Danke für euer fortlaufendes Feedback – unser Fokus bleibt darauf gerichtet, Spielerfahrungen zu schaffen, die Erwartungen übertreffen. Stürzt euch rein und lasst uns wissen, was ihr denkt!“
Wie sich das neue alte Matchmaking in „Black Ops 7“ in der Praxis schlagen wird, erfahren wir ab morgen Abend, wenn um 18 Uhr unserer Zeit der Startschuss für Season 5 fällt. Der Release von „Modern Warfare 4“ ist unterdessen für den 23. Oktober 2026 angesetzt, während die Open-Beta für alle Vorbesteller am 21. August und am 28. August für alle Spieler beginnt.
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