Dorffest in Bechhofen: Viele Helferstunden für die Feuerwehr
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Dorffest in Bechhofen Viele Helferstunden für die Feuerwehr
Bechhofen · Das Dorffest in Bechhofen war in diesem Jahr auch eine Solidaritäts-Veranstaltung für die Brandbekämpfer.
13.07.2026 , 18:39 Uhr
Proppenvoll der Bechhofer Dorfplatz am Samstagabend beim traditionellen Dorffest.
Foto: Norbert Schwarz
(cos) „Einfach der Hammer“ – die Feststellung zum Auftakt des diesjährigen Dorffestes in Bechhofen stammt nicht etwa aus dem Mund einer jüngeren Festbesucherin oder Festbesuchers, nein, sie kam prompt aus dem Munde einer engagierten Festmitgestalterin, die schon etliche Bechhofer Dorffeste mitorganisiert, vorbereitet hat und über die beiden Festtage mitbegleiten konnte. Doch der diesjährige Besucherzuspruch – einfach phänomenal.
Fabian Kittel und Sebastian Hein, seit Jahren an der Spitze des heimischen Verkehrsvereins zu finden, haben zwischenzeitig die Positionen an der Vereinsspitze gewechselt. Sebastian Hein rückte ins zweite Glied, die oberste Sprosse der Führungsleiter erklomm dafür Fabian Kittel und zeigte sich sichtlich erfreut darüber, dass das Dorffest 2026 wahrlich einen ganz besonderen Zuspruch bereits zum Auftakt in den frühen Abendstunden erlebte und diese Entwicklung auch später nicht enden wollte.
Das Wetter allein wird es nicht gewesen sein, vermutet Fabian Kittel, der vielmehr das gesamte Paket für diese Bechhofer Großveranstaltung am Samstag und Sonntag des jüngsten Wochenendes für ausschlaggebend hält. Die verpflichtete Band MEP-Live wusste sich schnell in die Herzen der vielen Besucher zu spielen, fand den musikalischen Nerv des Publikums, das sich aus allen Altersgruppen rekrutierte. Mit der neu organisierten „Getränkestraße“, in welche sich auch die „Bar“ nahtlos einfügte, wurden längere Wartezeiten auf ein frisch gezapftes Bier umgangen, die Besucher nahmen das erstmals organisierte Angebot dankend an.
Rund 150 freiwillige Helfer konnten aufgeboten werden, die in verschiedenen Schichten den Helferdienst versahen. Dass es nach einem derartigen Großaufgebot an Mitstreitern für das Dorffest zunächst überhaupt nicht ausgesehen hat, bereitete anfänglich Fabian Kittel Kopfzerbrechen. Doch dann sei urplötzlich der Knoten geplatzt, zahlreiche Rückmeldungen seien eingegangen und damit die Grundlage für ein erfolgreiches Dorffest geschaffen.
Dank für die ausgezeichnete Festorganisation und an die große Helferschar stattete beim Fassanstich Ortsbürgermeister Paul Sefrin gleich in den späten Nachmittagsstunden ab. Buntes Treiben auf dem gesamten Dorfplatz mit dem abgesperrten Teil der Hauptstraße bis weit in die Morgenstunden. Ein Festflair, wie man es eigentlich sonst nur aus den südlichsten Gefilden kennt. Zum Mittagstisch neben den bekannten Darreichungen vom Grill Rindfleisch und Meerrettich, serviert wie eh und je aus der heimischen Metzgerei Burgard.
Mit der Oldtimerausstellung präsentierte der Verkehrsverein ein weiteres Schmankerl zum diesjährigen Dorffest und die Kinder fühlten sich nicht allein auf der Hüpfburg wohl. Apropos Hüpfburg, die hatte ihren Platz wieder beim Dönerladen von Memo, der seinen herrlichen Biergarten gleichfalls über die Dorffestzeit offenhielt. Dass die Kleinen sich nach Herzenslust auf der Hüpfburg austoben können, ist übrigens eine Herzensangelegenheit des Verkehrsvereinsvorsitzenden Kittel. „Ja, das mit der Hüpfburg ist ganz speziell mein persönlicher Beitrag für die Kinder zum Dorffest, für diese Kosten komme ich ganz persönlich auf!“
Stichwort Kosten und das, was übrig bleibt: Helfer aus der Bürgerschaft und der großen Vereinsfamilie konnten wiederum sagen, für welchen Verein die Helferstunden gut geschrieben werden (das ist entscheidend beim Verteilen des Betrages, der übrig bleibt). In diesem Punkt, das ist nicht allein für die Verantwortlichen und Ortsbürgermeister Paul Sefrin vielsagend gewesen, war allgemeiner Tenor: Das soll der örtlichen Feuerwehr gutgeschrieben werden! Zur Erinnerung. In der Silvesternacht brannte in Bechhofen das Feuerwehrgerätehaus bis auf die Grundmauern ab, vieles muss der Feuerwehrförderkreis neu beschaffen, kann also jeden Cent und Euro gut gebrauchen.