„Ekliges Spiel“ nach harten Tagen: Neuzugang Lars Warschewski trifft für Westfalia Rhynern per Freistoß
wa.deSportHammStand: 12.07.2026, 20:00 UhrKommentareUns auf Google folgenSafwane Errifai (links) spielte über die kompletten 90 Minuten auf der rechten Offensivseite. © Patrick DrosteDer Regionalligist SV Westf...
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Stand: 12.07.2026, 20:00 Uhr
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Der Regionalligist SV Westfalia Rhynern trennt sich vom zwei Klassen tiefer spielenden FC Roj unentschieden. Trainer Marco Stiepermann hatte seine Spieler im Trainingslager zuvor bewusst ausgepowert.
Dortmund – Dass Georges Baya Baya einen Foulelfmeter verschossen hatte. Dass Lars Warschewski und Henrik Koch nur den Pfosten getroffen hatten. Und dass sich Fußball-Regionalligist SV Westfalia Rhynern beim zwei Klassen tiefer spielenden FC Roj, Aufsteiger zur Westfalenliga, mit einem 1:1 (1:1) begnügen musste. All das war Marco Stiepermann am frühen Sonntagnachmittag völlig egal. „Wenn das jetzt in der Meisterschaft zum Auftakt zu Hause gegen Siegen passiert wäre, dann wäre es wahrscheinlich ein Thema geworden“, sagte der Trainer. „Aber so war das eigentlich genau das, was wir erwartet haben. Man hat gesehen, dass wir vorher hart gearbeitet haben. Dass wir nicht sieben oder acht Tore schießen, das war mir von vornherein klar. Wir haben das Trainingslager dafür genutzt, um die Jungs jetzt auch nochmal richtig auszupowern. Und dann hatten wir noch den Mannschaftsabend am Samstag.“
Warschewski trifft per Freistoß für Rhynern
Nach dem vergebenen Strafstoß hatte Sipan Uzun den FC Roj mit 1:0 in Front gebracht (18.). Mit einem direkt verwandelten Freistoß sorgte Lars Warschewski vor der Pause für das 1:1 (35.). Im zweiten Durchgang mit vielen Wechseln auf beiden Seiten hatte die Westfalia zwar noch zwei Pfostenschüsse, zu mehr reichte es bei den hohen Temperaturen und mit dem Trainingslager in den Beinen nicht mehr. „Bei 30 Grad auf so einem Kunstrasen – das war schon ein ekliges Spiel. Aber so etwas ist trotzdem wichtig, um da noch mal die Körner zu holen“, sagte Lennard Koerdt nach seinen ersten 45 Minuten im Rhyneraner Trikot, in denen ihm aber noch das eine oder andere Abstimmungsproblem mit seinen neuen Teamkollegen anzumerken war. Doch überrascht war der vom VfL Bochum in den Hammer Süden gewechselte Offensivspieler davon nicht: „Das ist ja klar, dass nicht direkt alles von Anfang an so klappt. Aber man lernt sich ja immer besser kennen auf dem Platz.“
Auch Keanu Diskau gestand ein, dass er alles andere als frisch war. „Man darf das ja eigentlich nicht als Ausrede nehmen. Aber wir alle hatten harte Trainingseinheiten hinter uns. Und der eine oder andere auch eine lange Nacht von Samstag auf Sonntag“, meinte der Neuzugang vom ASC 09 Dortmund. „.Aber bei der Hitze war das Spiel schon hart. Die Füße haben auf jeden Fall gebrannt, das war schon heiß.“