Eleganz zum fairen Preis: Citroën C3 Aircross im Alltagstest

StartseiteVerbraucherStand: 31.07.2026, 21:30 UhrKommentareUns auf Google folgenSchönes muss nicht teuer sein, könnte das Motto beim Citroën C3 Aircross lauten. Das kompakte SUV wird zu einem attraktiven Preis ...

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Eleganz zum fairen Preis: Citroën C3 Aircross im Alltagstest

Stand: 31.07.2026, 21:30 Uhr

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Schönes muss nicht teuer sein, könnte das Motto beim Citroën C3 Aircross lauten. Das kompakte SUV wird zu einem attraktiven Preis angeboten. Was es sonst noch kann, testeten wir im Alltag.

München – Wer beim Autokauf auf den Preis achten will oder muss, findet inzwischen kein übermäßiges Angebot mehr. Schön, dass es mit dem Citroën C3 Aircross ein Fahrzeug gibt, bei dem man an Leistung und Ausstattung keine großen Abstriche machen muss und das dennoch kein Vermögen kostet. Wir wollten wissen, wie es sich auf dem Weg zur Arbeit, im Stadtverkehr, beim Einkauf und bei der gemütlichen Ausfahrt schlägt und waren mit dem Hybrid 145 in der Ausstattungsversion Plus unterwegs.

Citroën C3 Aircross

Kleiner Schöner: Der Citroën C3 Aircross verströmt französische Eleganz zum Sparpreis. © Citroën

An gute alte Zeiten erinnert die Einstiegs- und Startprozedur, denn diese erfolgt mit einem ganz normalen Zündschlüssel, der per Fernbedienung den Wagen öffnet, den man dann ins Schloss steckt und rumdreht. Nur noch wenige Autos verzichten auf das moderne keylesss go, eines davon ist der Hyundai i30. Darauf nimmt der Dreizylinder seinen Dienst auf. 145 PS Systemleistung stehen bei dem 1,2-Liter-Benziner parat. Dank Mild-Hybrid gibt’s beim Anfahren einen kleinen Zusatzschub, der den 1.386 Kilogramm leichten Franzosen ein bisschen dynamischer auf Trab bringt.

Citroën C3 Aircross

Klar und übersichtlich: Das Armaturenbrett im Citroën C3 Aircross ist gut gegliedert und hat auch noch Platz für Krimskrams. © Citroën

Das Aggregat ist etwas brummelig und kein Temperamentsbolzen, aber das will der C3 Aircross insgesamt nicht sein. Eher ist er ein gefälliger Begleiter, der zwar mit einer Höchstgeschwindigkeit von 197 km/h angegeben ist, aber in dem man auch bei niedrigerem Tempo entspannt zum Ziel kommt. Sehr erfreulich: Die Geschwindigkeitswarnung kann durch einen einfachen Knopfdruck abgestellt werden.

So schnell wird der Franzose zum Lastentransporter

Der Citroën macht keinen Hehl daraus, dass er ein preiswertes Fahrzeug ist. Die Materialien sind eher einfach, trotzdem fühlt man sich an Bord wohl. Pluspunkte sammelt er auch beim Ladevolumen: Bis zu 1.600 Liter schluckt der Franzose bei umgelegter Rückbank. Auf den hinteren Plätzen können zwei Erwachsene durchaus bequem mitfahren, der mittlere Platz ist allenfalls Kindern zuzumuten, was auch die Mini-Kopfstütze unterstreicht.

Citroën C3 Aircross

Heckansichten: Das maximale Ladevolumen des Citroën C3 Aircross beträgt bis zu 1600 Liter, an unserem Exemplar nervte aber die schlecht schließende Klappe. © Citroën

Was uns weniger gefiel: An unserem Exemplar schloss die Heckklappe nur schwer (oder wir hatten den Schließ-Schwung nicht raus). Auf jeden Fall mussten wir einige mal gleich nach dem Start wieder anhalten, um das nervige Dauerpiepsen abzustellen. Die Geräuschkulisse strapazierte unser Gehör auch beim Einparken oder Rückwärtsfahrten.

Komplette Ausstattung – nur die Lackierung Montana-Grün kostet 1000 Euro Aufpreis

Beim Verbrauch notierten wir Werte zwischen 5,5 und 6,2 Liter auf 100 Kilometer. Als Grundpreis stehen beim C3 Aircross Plus 25.590 Euro in der Liste, einziges aufpreispflichtiges Extra bei unserem Modell war die Metallic-Lackierung Montana-Grün für 1.000 Euro. In derselben Preisklasse bewegt sich die Einstiegsversion des Kia Stonic, für die ein Preis ab 23.790 Euro aufgerufen wird.

Spektakuläres darf man in dieser Preisklasse nicht erwarten, aber der C3 Aircross ist ein durchweg solides Fahrzeug, das auch ein bisschen französische Eleganz verbreitet.