„Es hat Freude gemacht, und ich denke, das wird auch wieder so werden“: Halbich führt weiter den Kreisjugendring
Ein Rückblick auf das vergangene Jahr, anstehende Veranstaltungen, die Zuschussverteilung und Neuwahlen standen auf dem Programm der Frühjahrsvollversammlung des Kreisjugendrings (KJR) Weilheim-Schongau in Penzberg.
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Stand: 17.07.2026, 21:00 Uhr
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![Führen den Kreisjugendring die nächsten zwei Jahre: Christopher Halbich, Philipp Seemann, Thimo Wallkam, Nicole Heigl, Sebastian Esser, Herbert Haseitl (Geschäftsführer) [v.li] und Dominik Basedow (nicht im Bild).](https://www.merkur.de/assets/images/43/289/43289697-fuehren-den-kreisjugendring-die-naechsten-zwei-jahre-christopher-halbich-philipp-seemann-thimo-wallkam-nicole-heigl-sebastian-esser-herbert-haseitl-b7a.jpg)
Ein Rückblick auf das vergangene Jahr, anstehende Veranstaltungen, die Zuschussverteilung und Neuwahlen standen auf dem Programm der Frühjahrsvollversammlung des Kreisjugendrings (KJR) Weilheim-Schongau in Penzberg.
Landkreis/Penzberg – Nach den Grußworten des stellvertretenden Landrats Michael Marksteiner und der Jugendvertreterin der Stadt Penzberg, Anette Völker-Rasor, hatte Christopher Halbich das Wort. Er hat vor eineinhalb Jahren Sebastian Esser als KJR-Vorsitzenden abgelöst, der aus beruflichen Gründen kürzertreten wollte.
Beeindruckende Zahlen präsentierte Halbich in Penzberg: In 31 Jugendorganisationen im Landkreis seien 327 aktive Gruppen vertreten. 456 Jugendleiter-Karten (JuLeica) wurden Ende 2025 registriert. Freizeitmaßnahmen mit mehr als 3000 Teilnehmern und 517 Betreuenden wurden bezuschusst.
Dass der Kreistag die Aktivitäten des KJR honoriert, zeigten die Zahlen von Geschäftsführer Herbert Haseitl. Von den Einnahmen im vergangenen Jahr kamen 76 Prozent vom Landkreis. Weitere Mittel kamen aus den Teilnahme- und Belegungsgebühren, Zuschüssen, Spenden und Einnahmen aus dem Verleih von Spielgeräten und Zirkusequipment. Die Einnahmen aus dem Zeltlager seien zwar zufriedenstellend, so Haseitl, aber die Betriebskosten würden steigen, und Investitionen seien nötig. Diese könnten aber aus Rücklagen gedeckt werden.
Nahezu einstimmig angenommen wurden die Änderungen bei den Zuschüssen, die Nicole Heigl vorstellte. Weiterbildungsmaßnahmen würden zukünftig nur gefördert, falls sie nicht verbandsspezifischen Interessen folgten. Bei zu fördernden Projekten würden die Nachhaltigkeitsaspekte besonders berücksichtigt.
Änderung bei den Zuschüssen
Auch auf die Aktionen im vergangenen Jahr ging Halbich kurz ein. Er erwähnte die U18-Bundestagswahl, den Auftaktworkshop „Weilheim hat Zukunft“, den „Christopher Street Day“ oder das „Werkel“-Wochenende auf dem Ammer-Zeltplatz.
Einige der Aktionen sind auch für dieses Jahr geplant oder bereits realisiert. Nächster Höhepunkt sei das Festival „Hammersound“ am 31. Juli in Peißenberg. Vorbereitet wird zudem die „Halle der Jugend“ auf der „Orla“ und die „Juleica-Fortbildung“ mit dem Titel „Mission Deeskalation“.
Das Konzept für das Naturfreundehaus Weilheim stellte Clemens Kühlem vor. Der eigens gegründete Verein „Ammer Forum Oberland“ will den Ort „bewahren und neu beleben“, so Kühlem.
Nur wenige hauptamtliche Angestellte sind beim KJR beschäftigt. Die grundsätzliche Ausrichtung liegt auf den ehrenamtlich Mitarbeitenden sowie den angeschlossenen Jugendorganisationen. Die Neuwahl des Vorstands brachte kaum Änderungen. Für die Position des Vorsitzenden wurde Christopher Halbich nominiert und gewählt. „Es hat Freude gemacht, und ich denke, das wird auch wieder so werden“: Mit diesen Worten nahm er die Wahl an.
Kaum Änderungen bei den Neuwahlen
Nicole Heigl wurde als seine Stellvertreterin bestätigt. Zu weiteren Vorstandsmitgliedern gewählt wurden Sebastian Esser, Philipp Seemann, Thimo Wallkam und Dominik Basedow. Die Kasse prüfen Fabiola Miller, Albert Schencking, Fabian Schmäling und Andreas Huber. Um den Vorstand mit Rat und Tat zu unterstützen, wurden die ehemaligen Vorsitzenden Thomas Bieringer und Katrin Degenhart sowie Simon Wonczak und die ehemalige Landrätin Andrea Jochner-Weiß berufen und von der Versammlung einstimmig bestätigt.
VON ANNELIESE STEIBLI