Iran-Krieg News: Explosionen in Teheran – Hegseth beziffert Kosten
Wichtige UpdatesHegseth schätzt bisherige Kosten des Iran-Krieges auf 37,5 Milliarden DollarExplosionen in Teheran – Flugabwehr im EinsatzUS-Militär beendet nächtliche Angriffswelle gegen IranTrump will bald G...
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Wichtige Updates
Hegseth schätzt bisherige Kosten des Iran-Krieges auf 37,5 Milliarden Dollar
Explosionen in Teheran – Flugabwehr im Einsatz
US-Militär beendet nächtliche Angriffswelle gegen Iran
Trump will bald Gegend rund um "Pickaxe Mountain" angreifen
Michael Bee
Michael Bee
Hegseth schätzt bisherige Kosten des Iran-Krieges auf 37,5 Milliarden Dollar
US-Verteidigungsminister Pete Hegseth schätzt die bisherigen Kosten des Iran-Krieges auf 37,5 Milliarden Dollar (knapp 33 Milliarden Euro). Diese Zahl nannte er am Dienstag in einer Anhörung in einem Senatsausschuss, in der er einen Antrag auf zusätzliche Mittel für das Pentagon in Höhe von rund 67 Milliarden Dollar verteidigte. Das neue Geld sei „dringend“ notwendig, um die Kosten für den Iran-Krieg bis Ende September zu decken, argumentierte er.
Michael Bee
Explosionen in Teheran – Flugabwehr im Einsatz
Erstmals seit Beginn der jüngsten Eskalation im Iran-Krieg ist wieder die Flugabwehr in der Hauptstadt Teheran aktiviert worden. Im Nordosten der Millionenmetropole waren in der Nacht dumpfe Detonationen zu hören, wie ein dpa-Reporter berichtete. Auch iranische Staatsmedien berichteten über Flugabwehrfeuer in verschiedenen Bezirken der Stadt, in der rund 15 Millionen Menschen leben. Kurz darauf herrschte zunächst wieder Ruhe.
Parallel zu den Explosionen in Teheran hatte das US-Militär eine neue Welle von Angriffen auf militärische Ziele im Iran bekanntgegeben. Damit sollten die Möglichkeiten des Landes geschwächt werden, Handelsschiffe in der für den Ölhandel wichtigen Straße von Hormus angreifen zu können, teilte das für die Region zuständige US-Kommando Centcom auf der Plattform X mit. Es ist die elfte Nacht in Folge, in der die USA die Islamische Republik angreifen. Die genauen Ziele der neuen Angriffe machte Centcom nicht bekannt.
Michael Bee
US-Militär beendet nächtliche Angriffswelle gegen Iran
Das US-Militär hat nach eigenen Angaben erneut militärische Ziele im Iran angegriffen. Damit sollten die Möglichkeiten des Landes geschwächt werden, Handelsschiffe in der für den Ölhandel wichtigen Straße von Hormus anzugreifen, teilte das für die Region zuständige US-Kommando Centcom auf der Plattform X mit. Es ist die elfte Nacht in Folge, in der die USA die Islamische Republik angriffen.
Nach gut einer Stunde gab Centcom dann bekannt, dass die Angriffswelle beendet sei. Zu den Zielen zählten demnach unter anderem militärische Einsatzzentralen, Drohnenlager und Flugzeughangars.
Louisa Thönig

Hegseth im Kongress von Anti-Iran-Kriegs-Rufen unterbrochen
US-Verteidigungsminister Pete Hegseth ist bei einer Anhörung im US-Parlament von Protesten gestört worden. Gleich mehrmals nacheinander wurde er von Demonstranten unterbrochen, die ein Ende des Iran-Kriegs forderten. Beamte führten die Protestler aus dem Raum im Kapitol.
Die USA und Israel starteten am 28. Februar Luftangriffe gegen den Iran. Die US-Regierung will nach eigenen Angaben erreichen, dass die Islamische Republik niemals in den Besitz von Atomwaffen gelangt. Eine im April vereinbarte Waffenruhe und ein Rahmenabkommen zu vertieften Verhandlungen zwischen den USA und Iran wurden in den vergangenen Tagen durch gegenseitige Angriffe überschattet. Es wird befürchtet, dass der Konflikt immer weiter eskaliert.
Verteidigungsminister Hegseth, der sich selbst Kriegsminister nennt, kam zur Anhörung, um für Mittel im Nachtragshaushalt für die Verteidigung Amerikas zu werben.
Daniel Weidmann

Trump will bald Gegend rund um "Pickaxe Mountain" angreifen
Im festgefahrenen Iran-Krieg hat US-Präsident Donald Trump erneut mit US-Angriffen auf das Areal rund um die iranische Atomeinrichtung gedroht, die als "Pickaxe Mountain" bekannt ist. "Wir werden diesen Bereich in Kürze ins Visier nehmen, und zwar mit voller Wucht", sagte er bei einem Treffen mit dem libanesischen Präsidenten Joseph Aoun im Weißen Haus. Trump betonte zudem, dass das US-Militär jede Anlage ins Visier nehmen werde, die die Führung in Teheran für atomare Zwecke nutzen wolle. Er drohte mit noch heftigeren Angriffen. "Ehrlich gesagt haben sie bislang nichts gesehen. Wir waren nett", behauptete er in Gegenwart von Journalisten und Politikern. Nach Trumps Darstellung hatten die US-Angriffe auf iranische Ziele das Land hart getroffen. Das Land bräuchte Jahrzehnte für den Wiederaufbau.
Mit Blick auf die Dauer des Kriegs zeigte sich Trump unnachgiebig. "Wenn wir morgen gehen würden, hätten wir einen riesigen Erfolg verzeichnet. Aber wir werden morgen nicht weggehen", sagte er.
Pia Pentzlin

IEA: Aufflammender Iran-Krieg setzt Ölversorgung unter Druck
Angesichts des wieder aufgeflammten Iran-Kriegs sieht die Internationale Energieagentur (IEA) die weltweite Ölversorgung zunehmend unter Druck. "Die Eskalation der Feindseligkeiten, von der die Straße von Hormus und die Energieinfrastruktur in der Region betroffen sind, verstärkt die Sorgen um die Versorgungssicherheit und die Unsicherheit hinsichtlich der Marktaussichten", sagte IEA-Direktor Fatih Birol. "Bedrohungen für die Meerenge von Bab al-Mandab, die als Umgehungsroute für die Straße von Hormus zunehmend an Bedeutung gewonnen hat, verschärfen diese Sorgen noch weiter."
Die verfügbaren kommerziellen Lagerbestände schrumpften weiter und die Raffinerietätigkeit sowie das Produktangebot hätten nicht im gleichen Maße zugenommen wie die Rohöllieferungen, erklärte der IEA-Chef. Das bedeute, dass die Märkte für raffinierte Ölprodukte, darunter Diesel und Benzin, deutlich angespannter seien als die für Rohöl.
Dabei profitierten die Rohölmärkte von verstärkten Lieferungen von Produzenten aus der Golfregion wie Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emirate, die über alternative Routen zur Straße von Hormus exportierten und gewisse Mengen weiter durch die Meerenge verschifften. Außerdem hätten Ölproduzenten insbesondere in den USA, Brasilien, Venezuela und Kasachstan ihre Exporte erhöht und damit einen Teil der Versorgungsausfälle aus der Golfregion ausgeglichen. Auf der Nachfrageseite habe China die Märkte stabilisiert, indem es seine Rohölimporte reduziert habe.
"Die IEA vertritt weiterhin die Auffassung, dass eine Lösung des anhaltenden Konflikts, die eine vollständige und bedingungslose Wiederöffnung der Straße von Hormus beinhaltet, unerlässlich ist, um eine weitere Verschlechterung der globalen Energiesicherheit zu vermeiden", betonte der IEA-Direktor. Unterdessen sorgten die vereinbarten Freigaben von Notvorräten durch die IEA-Mitgliedsländer weiterhin für eine erhebliche Entlastung der Märkte.
Pia Pentzlin

Syrien stoppt Waffenlieferung in den Libanon
Syrische Behörden haben nach eigenen Angaben einen mutmaßlich für die libanesische Hisbollah bestimmten Waffenschmuggel in den Libanon vereitelt. Dabei seien 226 Handgranaten entdeckt worden, die in einem Fahrzeug mit Ziel Libanon versteckt gewesen seien, teilte die Behörde für Grenzübergänge und Zoll mit.
Bereits vergangenen Donnerstag hatten syrische Behörden nach eigenen Angaben einen größeren Waffenschmuggel aufgedeckt. Dabei seien Waffen, Raketen und Drohnen sichergestellt worden, die in einem Öltankwagen versteckt gewesen seien. Nach ersten Erkenntnissen sei die Lieferung für die libanesische Hisbollah bestimmt gewesen.
Vor dem Umsturz in Syrien war die Regierung unter Baschar al-Assad ein wichtiger Verbündeter sowohl für den Iran als auch für die Hisbollah. Über Syrien wurden Waffen an die Miliz im Libanon geliefert. Die neue Führung in Damaskus will den iranischen Einfluss zurückdrängen und hat Lieferwege gekappt. Seit dem Sturz der Assad-Regierung haben die Behörden nach eigenen Angaben Dutzende Versuche vereitelt, Waffen aus Syrien in den Libanon zu schmuggeln.
Pia Pentzlin

Kuwait: Iranische Angriffe treffen Kraftwerke und Entsalzungsanlagen
Mehrere Strom- und Meerwasserentsalzungsanlagen in Kuwait sind nach Regierungsangaben erneut Ziel iranischer Angriffe geworden. Durch die Attacken am Montagabend seien in mehreren Einrichtungen Brände ausgebrochen, erklärte das Ministerium für Elektrizität, Wasser und erneuerbare Energien am Mittag.
Der entstandene Schaden werde derzeit erfasst, während Arbeiten zur Reparatur und Wiederherstellung der betroffenen Anlagen vorbereitet würden. Mehrere Einheiten seien vorsorglich vom Netz genommen worden, um die Anlagen zu schützen und die Stabilität der Strom- und Wasserversorgung zu sichern.
Zum Hintergrund: Der Wüstenstaat Kuwait ist wie die weiteren Golfländer auf die Entsalzung von Meerwasser angewiesen, um die heimische Bevölkerung mit Trinkwasser zu versorgen. Aus solchen Anlagen stammen rund 90 Prozent des Trinkwassers in Kuwait. Die Anlagen wurden kuwaitischen Angaben zufolge in den vergangenen Tagen bereits mehrmals getroffen.
Pia Pentzlin

Kreise: Iranischer Minister trifft Vermittler in Pakistan
Inmitten gegenseitiger Angriffe zwischen den USA und dem Iran trifft sich der iranische Innenminister Eskandar Momeni laut pakistanischen Sicherheitskreisen mit führenden Vermittlern in Islamabad. Nach einem Termin mit Pakistans Armeechef Asim Munir sei Momeni derzeit im Gespräch mit Premierminister Shehbaz Sharif, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur von mit der Angelegenheit vertrauten Quellen in der pakistanischen Hauptstadt.
Über Gesprächsinhalte wurde zunächst nichts bekannt. Bereits zuvor hatten die Kreise jedoch davon gesprochen, Pakistan werde darauf hinwirken, dass für eine neuerliche Verhandlungslösung im Krieg zwischen den USA und dem Iran diesmal eine Öffnung der für den internationalen Handel wichtigen Straße von Hormus von den mächtigen iranischen Revolutionsgarden verkündet werden müsse.
Michael Bee
Jordanische Armee fängt fünf iranische Drohnen ab
Die jordanische Armee hat nach eigenen Angaben fünf iranische Drohnen abgefangen. Diese hätten Jordanien zum Ziel gehabt, teilte die jordanische Armee am Dienstag mit. Die iranischen Revolutionsgarden bestätigten ihrerseits auf ihrer Website Sepah News, einen Stützpunkt von US-Soldaten in der Gegend von Rukban nahe der Grenze zu Syrien angegriffen zu haben. Es wurden zunächst keine Opfer oder Sachschäden gemeldet.
Vor einigen Tagen waren bei iranischen Angriffen auf Ziele in Jordanien nach Angaben des Pentagon zwei US-Soldaten getötet worden. Ein weiterer Militärangehöriger wurde als vermisst gemeldet. Vier US-Soldaten seien zudem verletzt worden, als sich die US-Armee und verbündete Truppen in Jordanien „gegen iranische Raketen- und Drohnenangriffe verteidigten“, hatte das US-Regionalkommando Centcom erklärt.
Michael Bee
Israels Finanzminister: Kein Interesse an Beteiligung an Iran-Konflikt
Israel hat nach Angaben von Finanzminister Bezalel Smotrich kein Interesse daran, sich in den gegenwärtigen Konflikt zwischen den USA und Iran hineinziehen zu lassen. "Die aktuelle Situation, in der es einen begrenzten Konflikt zwischen dem Iran und den Vereinigten Staaten gibt, ist die richtige und beste für uns", sagte Smotrich mehreren israelischen Medien zufolge auf einer Konferenz. Israels oberstes Ziel sei die Schwächung der Führung des Irans, und der beste Weg dorthin seien wirtschaftliche Maßnahmen, so der Minister.
Michael Bee
Ölpreise sinken etwas – Bemühungen um Waffenruhe im Iran
Die Ölpreise sind am Dienstag gefallen und haben damit den Anstieg der vergangenen Handelstage vorerst gestoppt. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Referenzsorte Brent aus der Nordsee zur Lieferung im September sank um mehr als ein Prozent auf 88,19 US-Dollar. Zu Beginn der Woche war der Preis nach der jüngsten Eskalation der geopolitischen Lage im Nahen Osten noch bis auf 91,42 Dollar gestiegen.
Michael Bee
Vermittler wollen neue Waffenruhe im Iran-Krieg
Während die Militärschläge der USA im Iran seit nunmehr zehn Nächten andauern, bemühen sich die Vermittler Berichten zufolge um eine neue Waffenruhe. Katar, Ägypten, Pakistan und andere regionale Vermittler hätten den beiden Kriegsparteien einen Vorschlag für eine zehntägige Waffenruhe unterbreitet, erfuhr das US-Nachrichtenportal "Axios" aus Quellen. Auch das "Wall Street Journal" berichtete über den Vorschlag.
Die Vermittler fürchteten, Washington und Teheran könnten in einen Kreislauf geraten, in dem sie den Konflikt zwar unterhalb der Schwelle eines umfassenden Krieges halten, aber die regionalen Volkswirtschaften auf unbestimmte Zeit beeinträchtigen, schrieb die Zeitung. Die US-Regierung prüfe den Vorschlag derzeit und habe Israel aufgefordert, Maßnahmen zu vermeiden, die das diplomatische Fenster schließen könnten, zitierte "Axios" US-Beamte.
US-Präsident Donald Trump empfängt heute Libanons Präsidenten Joseph Aoun. Bei dem ersten Besuch eines libanesischen Staatschefs im Weißen Haus seit 2009 dürfte es vorrangig um eine Festigung der geltenden Waffenruhe zwischen Israel und der mit dem Iran verbündeten Hisbollah-Miliz im Libanon gehen.
Michael Bee
US-Militär: Angriffswelle gegen Iran beendet
Das US-Militär hat eigenen Angaben zufolge nach fünf Stunden seine neuesten Angriffe gegen den Iran beendet. Ziel seien militärische Einrichtungen gewesen, darunter Luftverteidigungssysteme, Kommandozentralen und Startanlagen für Drohnen und Raketen, teilte das für die Region zuständige US-Kommando Centcom mit. So sollen die Möglichkeiten Irans, weiter Handelsschiffe in der für den Ölhandel wichtigen Straße von Hormus anzugreifen, geschwächt werden.
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