Änderungen unter Bundestrainer Klopp: Öffnet Kimmichs schwache WM einem Freiburger die Tür ins DFB-Team?
StartseiteSportFußballFreiburger will sich sein DFB-Debüt unter Klopp erkämpfenStand: 30.07.2026, 19:00 UhrKommentareUns auf Google folgenJürgen Klopp macht vielen Spielern Hoffnung auf einen Einsatz für die Na...
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Freiburger will sich sein DFB-Debüt unter Klopp erkämpfen
Stand: 30.07.2026, 19:00 Uhr
Jürgen Klopp macht vielen Spielern Hoffnung auf einen Einsatz für die Nationalmannschaft. Auch ein Freiburger hofft auf sein DFB-Debüt.
Schruns – „Ich habe wahnsinnig viele Ideen. Jeder, der berechtigt ist, für die Nationalmannschaft zu spielen, sollte sich Mühe geben. Es ist ein Neustart. Es werden Spieler eine Chance bekommen, die damit noch gar nicht rechnen.“ Dieser Satz von Jürgen Klopp bei seiner Vorstellung als neuer Bundestrainer schreckte gefühlt jeden deutschen Spieler von der Bundes- bis zur Kreisliga auf.

Klopp ruft zum großen Casting und so werden viele Spieler auf eine mögliche DFB-Zukunft angesprochen. Zuletzt äußerte sich auch Kölns Keeper Marvin Schwäbe zu einem späten DFB-Debüt. Schafft es der 31-Jährige in die Nationalmannschaft, wäre er einer der ältesten Debütanten aller Zeiten. Mit Philipp Treu vom SC Freiburg schielt aber auch ein deutlich jüngerer Profi auf Einsätze im DFB-Team.
Treu wartet seit der U19 auf neue Chance beim DFB
„Das ist kein Geheimnis, dass es ein Traum von mir wäre, irgendwann mal mit dem Adler auf der Brust einzulaufen und die Nationalhymne zu singen“, äußerte sich Treu gegenüber Sky im Rahmen des Freiburger Trainingslagers in Schruns. „Das Thema kommt in den letzten Wochen immer ein bisschen öfter. Das bekommt man alles mit.“
Der 25-Jährige konnte zumindest im Nachwuchs bereits das DFB-Dress überziehen. Vor einigen Jahren absolvierte er zwei Einsätze für die deutsche U19. „Das war in der Junioren-Nationalmannschaft schon immer cool. Ich arbeite Tag für Tag hart daran, damit es irgendwann mal klappt“, so Treu. Sein großer Trumpf könnte seine Position als Rechtsverteidiger sein.
Während der enttäuschenden WM 2026 wurde dort Joshua Kimmich vom damaligen Bundestrainer Julian Nagelsmann eingesetzt. Ein Experiment, das nicht zum ersten Mal für viel Kritik sorgte. Sollte Klopp im Gegensatz zu seinem Vorgänger die Spieler wieder vermehrt auf ihren angestammten Positionen einsetzen, dann würde Kimmich wieder ins defensive Mittelfeld rücken und somit der Platz auf der rechten Defensivseite frei werden.
Ein Faktor, den auch sicherlich Treu selbst auf dem Schirm haben wird. Nach zwei starken Saisons als Stammspieler beim FC St. Pauli und zuletzt beim SC Freiburg, mit denen er sogar das Finale der Europa League erreichte, wird er nun versuchen, sein hohes Leistungsniveau mindestens zu halten. Im besten Fall bewegt er damit den Bundestrainer zum Griff zum Telefon. (phm)