Unreal Engine 5.7-Stresstest bringt Geforce RTX 5090 an ihre Grenzen
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Geforce RTX 5090 am Limit: 15 bis 20 Fps in neuem Unreal-Engine-5.7-Stresstest
3DMark und Furmark kennen Sie sicher - doch kennen Sie auch schon den Nukemark? Dieser neue Stresstest auf Basis der Unreal Engine 5.7 zieht alle Register und streckt damit laut Hersteller selbst eine Geforce RTX 5090 nieder.
3DMark, Aquamark, Furmark: Programme, um die eigene Grafikkarte auf Stabilität zu testen und sich mit anderen Nutzern zu messen, sind so alt wie Grafikkarten selbst. In den allermeisten Fällen ist das Gezeigte synthetisch und von "echten" Spielen entkoppelt, sodass sich kaum Rückschlüsse auf die Gaming-Performance ziehen lassen. Der neue Nukemark aus dem Hause Ezbench geht einen anderen Weg: Anstelle einer Spezial-Engine, die nur für den hauseigenen Benchmark zum Einsatz kommt, setzt der Entwickler auf die Unreal Engine 5 in der frischen Version 5.7. Dieser Spielemotor verbreitet sich seit Jahren rasant unter Entwicklern, doch die wenigsten nutzen die Möglichkeiten aus. Ganz anders der Nukemark, welcher ab sofort im Early Access bei Steam verfügbar ist: Eine Geforce RTX 5090 soll je nach Szene nur 15 bis 20 Fps erreichen.
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"Die höchste Last, welche jemals in einer echten Game-Engine gerendert wurde – mit Absicht": Mit diesen Worten bewirbt der Trailer die optisch beeindruckenden Szenen, welche entfernt an die Elemental-Demo auf Basis der Unreal Engine 4 erinnern. Dank extensiv genutzter Technologien wie Nanite, Lumen inklusive Megalights sowie 8K-Texturen wird nicht nur die Rechenleistung aktueller Grafikkarten gefordert, sondern auch deren Speicher. Laut den Entwicklern belegt der Nukemark bis zu 15 GiByte VRAM, was Grafikkarten mit geringerer Kapazität (u. a. RTX 4070, RTX 3080, RX 7700 XT und 9070 GRE) in die Bredouille bringt. Alle Features des Nukemark in der Übersicht:
Eine praxisnahe Engine: Nukemark basiert auf der Unreal Engine 5.7 und nutzt deren Features in vollem Umfang: Nanite für virtualisierte Geometrie, Megalights für eine große Anzahl dynamischer Lichtquellen, Lumen für globale Beleuchtung und Reflexionen mit Hardware-Raytracing sowie virtuelle 8K-Texturen.
Kompromissloser Stresstest: Jede Szene wurde auf maximale GPU-Last getrimmt – ohne Rücksicht auf ein Performance-Budget. Eine Grafikkarte, die Nukemark besteht, verfügt damit über ausreichend Leistungsreserven für praktisch alle anderen Anwendungen.
Stabilitätstest: Hardware-Raytracing erstellt und durchläuft eine BVH (Bounding Volume Hierarchy) über dicht gepackte Nanite-Geometrie und fordert damit auch Einheiten, die klassische Rasterizing-Benchmarks nicht ansprechen.
Zwei Szenen, zwei Szenarien: "Emberhold" fordert die Hardware mit Hunderten Lichtquellen und Schatten, "Pandora" verlagert den Fokus auf den Grafikspeicher und verwendet in Ultra HD bis zu 15 GiB VRAM, um Speichergrenzen sichtbar zu machen, bevor die Rechenleistung zum limitierenden Faktor wird.
Bestenlisten: Nukemark bewertet Hardwareleistung, Stabilität und Bildausgabe und fasst sie in skalierbaren Punktwerten zusammen, die zwischen verschiedenen Tests vergleichbar bleiben. Native Durchläufe und solche mit Upsampling werden als separate, eindeutig benannte Szenen geführt. Dadurch werden Upsampling-Ergebnisse nicht mit nativ berechneten verglichen.
Die offiziell genannten 15 bis 20 Fps einer Geforce RTX 5090 lassen Rückschlüsse auf die Leistung günstigerer Grafikkarten zu. Nehmen wir für den Moment Halo: Campaign Evolved als Referenz, das ebenfalls Nanite und Megalights nutzt, landet eine Geforce RTX 5080 rechnerisch bei 10 bis 15 Fps – und alle Modelle darunter im einstelligen Bereich. Die Angabe bezieht sich jedoch auf den Worst Case in Ultra-HD-Auflösung ohne Upsampling. Bereits mit DLSS Quality - wir gehen davon aus, dass auch FSR und XeSS unterstützt werden - ist eine Beschleunigung um 30 bis 50 Prozent zu erwarten.
Gerne hätten wir Ihnen eigene Benchmark-Ergebnisse präsentiert, derzeit existiert jedoch keine kostenlose Version des Nukemark. Wer sich die Grafikpracht künftiger Spiele am eigenen Rechner ansehen möchte, muss bei Steam 19,50 Euro investieren - kein Pappenstiel. Wir haben den Entwickler bezüglich eines Presse-Zugangs kontaktiert und werden diesen Artikel um eigene Messungen erweitern, sobald uns das möglich ist. Bis dahin können Sie sich am Trailer und den offiziellen Screenshots in der Galerie erfreuen.
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