Großeinsatz im Saarland: Riesiger Waldbrand bei Nonnweiler – Ermittler untersuchen Böllerreste
Ein riesiger Waldbrand in der Gemeinde Nonnweiler hat für einen Großeinsatz der Saar-Feuerwehr gesorgt. Nun haben Ermittler Böllerreste in der Nähe des mutmaßlichen Brandausbruchortes gefunden.
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Großeinsatz im Saarland Riesiger Waldbrand bei Nonnweiler – Ermittler untersuchen Böllerreste
Update | Nonnweiler · Ein riesiger Waldbrand in der Gemeinde Nonnweiler hat für einen Großeinsatz der Saar-Feuerwehr gesorgt. Nun haben Ermittler Böllerreste in der Nähe des mutmaßlichen Brandausbruchortes gefunden.
24.07.2026 , 18:17 Uhr
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Riesiger Waldbrand im Landkreis St. Wendel - Großeinsatz für Saar-Feuerwehr
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Foto: Thorsten Kremers
Update von Freitag, 24. Juli, 18.09 Uhr: Nach dem riesigen Waldbrand in der Gemeinde Nonnweiler im Landkreis St. Wendel am Donnerstag, 23. Juli, haben Ermittler Böllerreste in der Nähe des mutmaßlichen Brandausbruchortes gefunden. Das teilte ein Sprecher der Polizeiinspektion Nordsaarland in Wadern auf Anfrage unserer Zeitung mit. „Die Böllerreste wurden sichergestellt und sind in der Prüfung“, erklärte der Polizeisprecher.
Ob diese Böllerreste ein Hinweis auf die mögliche Brandursache sein könnte, sei noch völlig unklar.
Update von Freitag, 24. Juli, 11.06 Uhr: Mittlerweile sind nach Angaben des Innenministeriums 120 Einsatzkräfte im Wald zwischen Kastel und Primstal im Landkreis St. Wendel aktiv. Derzeit versuchen die Feuerwehrleute, den Brandherd abzugrenzen – links und rechts vom Brandherd schlagen sie Schneisen in den Wald, damit die Glutnester nicht erneut in Brand geraten und auf umliegende Bäume und Gestrüpp übergreifen können.
Die Lage ist weiterhin stabil. Auch das Wetter zeigt sich günstig für die Einsatzkräfte, denn derzeit ist es im Gebiet laut Innenministerium relativ windstill. Dennoch wird der Einsatz wohl noch den gesamten Tag andauern. Wie genau es zu dem Brand kommen konnte, ist noch völlig unklar, so das Innenministerium.
Update von Freitag, 24. Juli, 7:56 Uhr: Wie das Innenministerium mitteilt, sind noch rund 60 Einsatzkräfte bei dem Waldbrand vor Ort und suchen nach Glutnestern. Sieben Einsatzkräfte haben sich bei den Löscharbeiten in der Gemeinde Nonnweiler verletzt – allesamt leichte Verletzungen. Flammen sind aktuell keine mehr zu sehen.
Allerdings sei es durchaus möglich, dass sich das im Laufe des Tages ändert: Das Innenministerium schätzt, dass Windböen das Feuer wieder aufheizen könnten. Über Nacht hatten die Einsatzkräfte die Lage im Griff, es gab keine besonderen Vorkommnisse. Der Polizeihubschrauber, der zur Unterstützung aus der Luft gegen die Flammen vorgegangen ist, musste bislang nicht mehr zum Einsatz kommen. Die Löscharbeiten werden – so vermutet es das Innenministerium – wohl noch den ganzen Tag andauern.
Update von Freitag, 24. Juli, 7:56 Uhr: Wie das Innenministerium mitteilt, sind noch rund 60 Einsatzkräfte bei dem Waldbrand vor Ort und suchen nach Glutnestern. Sieben Einsatzkräfte haben sich bei den Löscharbeiten in der Gemeinde Nonnweiler (Landkreis St. Wendel) verletzt – allesamt leichte Verletzungen. Flammen sind aktuell keine mehr zu sehen.
Allerdings sei es durchaus möglich, dass sich das im Laufe des Tages ändert: Das Innenministerium schätzt, dass Windböen das Feuer wieder aufheizen könnten. Über Nacht hatten die Einsatzkräfte die Lage im Griff, es gab keine besonderen Vorkommnisse. Der Polizeihubschrauber, der zur Unterstützung aus der Luft gegen die Flammen vorgegangen ist, musste bislang nicht mehr zum Einsatz kommen. Die Löscharbeiten werden – so vermutet es das Innenministerium – wohl noch den ganzen Tag andauern.
Update von Freitag, 24. Juli, 6:06 Uhr: Noch immer haben die Einsatzkräfte beim Waldbrand in der Gemeinde Nonnweiler viel zu tun. Die ganze Nacht durch haben die Feuerwehren die Flammen zwischen Primstal und Kastel im Landkreis St. Wendel bekämpft – ein Ende ist noch nicht in Sicht, so ein Sprecher der Führungs- und Lagezentrale. Allerdings hat sich die Lage mittlerweile stabilisiert, bewohnte Gebiete sind, Stand jetzt, nicht betroffen.
Update von Donnerstag, 23. Juli, 23.17 Uhr: Der Großeinsatz in der Gemeinde Nonnweiler wird sich vermutlich über die gesamte Nacht hinweg ziehen. Das meldet Lukas Becker, Sprecher der Feuerwehr im Landkreis St. Wendel. Der Waldbrand bei Kastel, der sich über eine Größe von etwa fünf Hektar erstreckt, sei mittlerweile „kontrollierbarer“, aber noch nicht unter Kontrolle. Nach wie vor breite er sich an einigen Stellen aus, die Feuerwehren bekämpfen die Flammen mittlerweile von zwei Seiten. Aufgrund diverser Glutnester gestalte sich die Lage komplex – Becker rechnet daher damit, dass der Einsatz auch noch am Freitagmorgen laufen wird. Aktuell finde eine Lagebesprechung zur weiteren Vorgehensweise statt.
Weiterhin seien über 300 Einsatzkräfte vor Ort. Zwei verschiedene Löschhubschrauber unterstützen die Feuerwehren im Laufe des Einsatzes bei den Löscharbeiten, einer davon sei auch im Dunkeln noch im Einsatz. Eine Gefahr für die Bevölkerung besteht weiterhin nicht, bereits ausgesprochene Warnungen gelten weiter.
Erstmeldung: Ein riesiger Waldbrand in der Gemeinde Nonnweiler beschäftigt aktuell die Feuerwehren aus mehreren Landkreisen. Der Rauch ist weithin sichtbar, die Menschen reagierten besorgt. „Es sind zahlreiche Notrufe bei der 112 eingegangen“, berichtet Lukas Becker. Der Sprecher der Feuerwehren im Landkreis St. Wendel informiert, dass aufgrund des Rauches auch eine entsprechende Warnung an die Bevölkerung herausgegeben wurde. Die Menschen sollen das betroffene Gebiet meiden, Fenster und Türen geschlossen halten sowie Lüftungen und Klimaanlagen abschalten.
Um 17.27 Uhr ging der Alarm bei den Einsatzkräften ein: Waldbrand bei Kastel. Der betroffene Bereich liege hinter der Kläranlage, nahe der Landstraße zwischen Primstal und Kastel. Auch die A1 ist nicht weit entfernt. Doch diese sei durch den Rauch nicht unmittelbar betroffen.
Über 300 Einsatzkräfte bei Waldbrand im Landkreis St. Wendel im Einsatz
Laut Becker fache der Wind die Flammen an und treibe sie immer weiter den Berg hinauf. Das Feuer nahm schnell eine Fläche von mehreren Fußballfeldern ein. In einer Mitteilung des saarländischen Innenministeriums am späten Abend ist die Rede von einer Fläche von knapp fünf Hektar, was in etwa der Größe der Talsperre Nonnweiler entspricht. Zu diesem Zeitpunkt lief der Einsatz allerdings noch, die Flammen breiten sich laut Becker weiter aus. Stand 21.30 Uhr sind laut dem Feuerwehr-Sprecher über 300 Einsatzkräfte vor Ort. Darunter Feuerwehrleute aus dem gesamten Landkreis St. Wendel – zusätzlich außerdem waldbrandspezifische Einheiten aus dem Landkreis Merzig-Wadern und aus dem Landkreis Birkenfeld (Rheinland-Pfalz). Auch das Rote Kreuz, die Malteser sowie die Polizei sind vor Ort.
Extra aus Koblenz ist auch der Löschhubschrauber „Sperber 4“ der Polizei ausgerückt. Laut Feuerwehr-Sprecher Becker fliege der Löschhubschrauber zwischen dem Brand und dem Stausee Nonnweiler hin und her, um beim Löschen zu helfen. Der Einsatz dauere wohl noch bis in die Nacht an, so Beckers Einschätzung um 21.30 Uhr. Es sei immer noch Flammenschlag zu sehen, die Ausbreitung sei nicht eingedämmt. Der Wind habe aber zum Glück etwas nachgelassen.
Keine Evakuierungen nötig
Wie eine Sprecherin der Führungs- und Lagezentrale der Polizei in Saarbrücken mitteilte, bestehe durch die Flammen keine direkte Gefahr für die Bevölkerung. Die nahe Landstraße 147 sei dennoch vorsorglich gesperrt worden.
Wie das Innenministerium mitteilte, sind auch Mitarbeiter des Saarforst Landesbetriebs vor Ort, um die Feuerwehr zu unterstützen. Am Abend machten sich auch Landesbrandinspekteur Timo Meyer und Saar-Innenminister Reinhold Jost vor Ort ein Bild der Lage. Evakuierungsmaßnahmen seien laut Mitteilung nicht erforderlich – der Brand breite sich ausschließlich im Waldgebiet aus. Die Lage werde aber fortlaufend beobachtet und bewertet.
Erst am Dienstag hatte es in Namborn gebrannt
Es ist in diesem Sommer der bislang größte Flächenbrand im Landkreis St. Wendel. Zuletzt war die Feuerwehr am Dienstagabend zu einem entsprechenden Brand in Namborn alarmiert worden. Dort war in einem 50 Mal 20 Meter großen Bereich mit Fichten und Gestrüpp Feuer ausgebrochen.
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