Linux fürs Firmennetz: Von Protokollstack bis Switch-Hardware
Linux fürs Firmennetz: Von Protokollstack bis Switch-Hardware Stabile Basis ...
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Linux fürs Firmennetz: Von Protokollstack bis Switch-Hardware
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Stabile Basis
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Alles unter einem Hut
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Linux aus Deutschland
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Freie Switching-Betriebssysteme mit Linux-Code
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Routing-Stacks für Linux
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Fazit
Artikel in iX 9/2026 lesen
Vom Beginn seiner Entwicklung an ist Linux kommunikativ. Schon Linux 1.0 verfügte über stabiles IP-Routing zwischen mehreren Interfaces und enthielt das ursprünglich von Sun Microsystems entwickelte Network File System (NFS) für Clients und Server. Damit war es von Anfang an als Betriebssystem für vernetzte Server und die Nutzung von externem Storage prädestiniert. Zusätzlich wurden weitere elementare Netzwerkfunktionen wie DHCP, DNS und NTP (Zeitsynchronisation) fest im Userspace verankert. Heute lässt sich nahezu jede Netzwerkfunktion auf einem Linux-Server implementieren.
- Enterprise-Linux-Distributionen bieten alle Funktionen fürs Firmennetzwerk, eignen sich aber je nach Einsatzzweck unterschiedlich gut.
- Für angepasste Appliances empfiehlt sich oft eine schlankere Alternative.
- In Switches etablierter Hersteller läuft immer häufiger Linux; teils sogar ein quelloffenes System wie SONiC.
- Mit dem Open Network Install Environment hält die Trennung von Software und Hardware nun auch bei Netzwerkkomponenten (White-Label-Switches) Einzug.
Mit Cumulus und SONiC existieren leistungsfähige Switching-Betriebssysteme. Die Routing-Stacks FRRouting, OcNOS und VyOS stellen alle verbreiteten Protokolle wie BGP, EIGRP, IS-IS, OSPF und weitere bereit; sie werden später vorgestellt. Auch die Hersteller von Netzwerkequipment steuern Code zu Linux bei. So sind die Treiber für Netzwerkkarten von Broadcom, Intel und Mellanox (Nvidia) direkt in den Linux-Kernel integriert, was zu hoher Performance durch RDMA und Hardware-Offloading führt.
Wenn man einen Linux-Server als dedizierten Netzwerkknoten einsetzt (etwa als Proxy oder Firewall), geht es nicht um möglichst viele Netzwerkfunktionen, sondern um die Reduzierung auf die wesentlichen. Die Härtung des Betriebssystems erfolgt durch die Auswahl besonders erprobter, stabiler und das Weglassen nicht benötigter Softwaremodule.
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