Kilimanjaro-Challenge in Göttingen: 200 Radler fahren fast 6000 Meter hoch

StartseiteLokalesGöttingenGöttingenStand: 04.08.2026, 20:29 UhrKommentareUns auf Google folgenHandshake: Steffen Witte (rechts) bei der Kilimanjaro Challenge 2025. © Privat/nhAm 8. August startet die vierte Kil...

  • 2 min read
Kilimanjaro-Challenge in Göttingen: 200 Radler fahren fast 6000 Meter hoch

Stand: 04.08.2026, 20:29 Uhr

Kommentare

Uns auf Google folgen

Kilimanjaro Challenge 2025 Steffen Witte rechts

Handshake: Steffen Witte (rechts) bei der Kilimanjaro Challenge 2025. © Privat/nh

Am 8. August startet die vierte Kilimanjaro-Challenge am Göttinger Kehr. Wer die Strecke 47-mal hoch und runter fährt, erklimmt 5895 Höhenmeter.

Göttingen – Die „Kilimanjaro-Challenge“ ist ein besonderes Event in Göttingen und bringt junge sowie ältere Radfahrer für den guten Zweck zusammen. Das Ziel ist die Finanzierung eines eigenen Fußballplatzes für den „Arusha 05 FC“ aus dem Nordosten Tansanias. Außerdem hilft jede Spende bei dem Erhalt der in den letzten Jahren finanzierten Anschaffungen, wie zum Beispiel einem Kleinbus für das Team.

Die Challenge funktioniert dabei so: Die Radsportler fahren die Strecke am Göttinger Kehr hoch sowie runter und sammeln dabei pro gefahrenen Höhenmeter einen Geldbetrag mithilfe eines vorab organisierten Spenders.

Teilnehmer, die die Strecke 47-mal fahren erreichen 5895 Höhenmeter und haben somit einmal den höchsten Abschnitt des Bergmassivs Kilimanjaro, den Kibo, erklommen. Weitere Strecken sind unter anderem der „Kinder-Kili“, der Brocken oder die mehr als 8.000 Höhenmeter des Mount Everest.

Wie gut die Challenge bei den Göttinger Radfahrern ankommt, zeigten die gut 200 Teilnehmer im vergangenen Jahr, die gemeinsam zweimal den Weg nach Arusha und wieder zurückfuhren. „Wir haben letztes Jahr ca. 50.000 Höhenmeter absolviert. Das war wirklich eine wahnsinnige Zahl, die da zusammengekommen ist“, erinnert sich Mitorganisator Steffen Witte zurück.

Er hat bereits bei den vergangenen Challenges dreimal die Höhenmeter des Kilimanjaro erklommen und kennt die Strecke mittlerweile in- und auswendig, weshalb er sich in diesem Jahr aufs Anfeuern konzentriert. „Ich freue mich auf die ganzen Menschen, die verrückte Sachen machen, auf das Beisammensein und natürlich auf die Bratwurst“, sagt Witte.

Ihn begeistere, dass die Teilnehmer aus dem Querschnitt der Gesellschaft kommen und vom Profisportler über Hobbyfahrer bis hin zu Familien alles dabei sei. Das Besondere bleibe aber natürlich die Hilfe für die Menschen in Tansania.

Wer noch teilnehmen möchte, kann sich über die Internetseite der „Sporthilfe Tansania e.V.“ noch für eine der verschiedenen Strecken anmelden. Der Start ist am 08. August. (Felix Heipke)