Kühle Orte: Wo Wittener bei Hitze Zuflucht finden
KI-Stimme. InfoWer während der Hitze in diesen Tagen einen Rückzugsort in Witten sucht, kann einen Blick auf die Kühle-Orte-Karte des Regionalverbands Ruhr (RVR) werfen. Sie verspricht Schatten und ein wenig Ab...
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KI-Stimme. Info
Wer während der Hitze in diesen Tagen einen Rückzugsort in Witten sucht, kann einen Blick auf die Kühle-Orte-Karte des Regionalverbands Ruhr (RVR) werfen. Sie verspricht Schatten und ein wenig Abkühlung – zeigt aber umgekehrt auch, welche Orte man bei Hitze nach Möglichkeit lieber meiden sollte.
Die digitale Karte finden Nutzer unter kuehleorte.geoportal.ruhr. Auf den ersten Blick gibt es keine großen Überraschungen. Die kühlen Bereiche sind blau eingefärbt. Sie liegen zum Beispiel am Wasser – also etwa entlang der Ruhr, der Borbach, am Hammerteich und am Kemnader See. Eine Abkühlung verspricht auch das Annener Freibad.
Hitze in Witten: Wald und Wasser aufsuchen
Die Wittener „Hölzer“ – Vormholz, Durchholz, Herrenholz und so weiter – liegen alle im blauen Bereich. Egal ob oben auf dem Hohenstein und Wartenberg, oder unten im Muttental – laut Karte bleibt es hier vergleichsweise kühl. Nutzer können auf der Seite auch gezielt nach ihrer Adresse suchen und kühle Orte in der Nähe finden. Denn nicht jeder wohnt naturnah.
Neben Wäldern versprechen Anlagen wie der Lutherpark eine Abkühlung in der Innenstadt. Auch dieser ist blau gekennzeichnet. Aushalten lässt es sich bei Hitze ebenfalls in der klimatisierten Stadtgalerie. Etwas weiter weg, auf dem Hohenstein, werden Wald und Wasser kombiniert. Auf dem dortigen Wasserspielplatz sind zuletzt auch Schattenspender in Schmetterlingsform hinzugekommen.
Karte zeigt thermische Belastung
Der Datensatz basiert auf Ergebnissen einer Klimamodellierung für das gesamte RVR-Gebiet. Dabei wird das menschliche Wärmeempfinden „an einem beispielhaften Tag mit sommerlicher Hochdruckwetterlage“ simuliert. Das ist wichtig, da die empfundene Wärmebelastung sich von der tatsächlichen Lufttemperatur unterscheiden kann. Sie hängt etwa von der Sonneneinstrahlung, dem Schattenwurf oder davon ob, wie windig es ist oder ob eine hohe Luftfeuchtigkeit herrscht.
Hitze-Stresszonen in der Innenstadt
„Eine niedrige thermische Belastung an heißen Sommertagen ist daher vor allem in Waldgebieten zu verzeichnen, da das Kronendach eine direkte Sonneneinstrahlung bis zum bodennahen Bereich verhindert“, erklärt der RVR. Seine Karte zeigt umgekehrt aber auch, wo die sogenannte „thermische Belastung“ besonders hoch ist.

Dazu gehört – ebenfalls nicht allzu überraschend – ganz klar die Bahnhofstraße. Laut Modell ist hier an heißen Sommertagen „extremer Hitzestress“ zu erwarten. Auch Teile des Wiesenviertels sind entsprechend „lila“ eingefärbt, ebenso der Rathausplatz.
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Da hilft manchmal nur die Flucht nach unten – und die führt in der Wiege des Bergbaus eben unter Tage. Denn wie der Landschaftsverband (LWL) kürzlich noch einmal mitteilte: Im Besucherbergwerk der Zeche Nachtigall herrschen das ganze Jahr über kühle zwölf Grad.