Doch keine gestörte Teamchemie? Regel verhindert Jubel von Bayern-Star mit Team bei WM
tzSportFC BayernKuriose Szene: Mitspieler hindert Bayern-Star Michael Olise am JubelnStand: 12.07.2026, 14:23 UhrKommentareUns auf Google folgenIst der Teamspirit bei den Franzosen doch nicht so gut wie bericht...
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Kuriose Szene: Mitspieler hindert Bayern-Star Michael Olise am Jubeln
Stand: 12.07.2026, 14:23 Uhr
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Ist der Teamspirit bei den Franzosen doch nicht so gut wie berichtet? Oder warum durfte Bayern-Star Olise nicht mit dem Team feiern? Der Grund liegt in den Regeln.
Boston – Die Szene sorgte für Aufregung beim Sieg der Franzosen im WM-Viertelfinale gegen Marokko (2:0). Als Bayern-Star Michael Olise nach dem Treffer von Ousmane Dembélé zum 2:0 zur jubelnden Mannschaft dazustoßen wollte, hielt ihn Ersatztorwart Brice Samba davon ab und schubste ihn entschlossen aufs Spielfeld zurück. Doch warum nur?

Die Antwort dazu ist im Regelwerk der FIFA begründet. Denn eine Regel besagt, dass der Anstoß dann ausgeführt werden darf, wenn sich alle auf dem Platz stehenden Spieler der gegnerischen Mannschaft in ihrer eigenen Hälfte befinden. Eigentlich eine ganz harmlos und sinnvoll erscheinende Anweisung, doch im Falle eines ausgedehnten Jubels könnte sie kuriose Folgen haben.
Michael Olise feierte Tor im WM-Viertelfinale aus sicherer Entfernung
Denn jubeln alle Spieler auf ihrer Seite innerhalb des Platzes, könnte der Schiedsrichter das Spiel freigeben. Marokko hätte in diesem Fall leichtes Spiel gehabt und ein Tor gegen einen körperlich nicht anwesenden Gegner erzielen können. Darüber war sich Brice Samba bewusst, der deshalb dafür sorgte, dass Michael Olise, der bislang eine überragende WM spielt, aus einiger Entfernung, aber eben aus der Hälfte der Marokkaner, mit dem Team jubelte.
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Denn so war es Schiedsrichter Facundo Tello aus Argentinien nicht möglich, die Partie wieder freizugeben. Stattdessen musste er warten, bis sich die französische Jubeltraube auflöste und alle Spieler wieder ihre Position auf dem Spielfeld einnahmen. Der vermeintliche Beweis für ein gestörtes Binnenklima im Team entpuppt sich also vielmehr als Beweis dafür, wie regelfest die Équipe Tricolore ist.
Und das schon länger, denn bereits im Finale der Weltmeisterschaft 2022 gegen Argentinien war Bayern-Verteidiger Dayot Upamecano nach einem Tor von Kylian Mbappé von seinem Mitspieler Theo Hernandez zurück in die gegnerische Hälfte geschubst worden. Auch hier galt es, einen schnellen Anstoß zu vermeiden. Wer Weltmeister werden will, muss eben in allen Teilaspekten des Spiels herausragend sein. (lw)