Plötzlich Fußballabend im Knast: Rikers erlebt besonderen Moment
Fußball-WM „Magischer Moment“: WM-Überraschung für Gefängnis-Insassen in New York Die berühmte Gefängnisinsel „Rikers Island“ im East River vor New York IMAGO / Avalon.red ...
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Fußball-WM
„Magischer Moment“: WM-Überraschung für Gefängnis-Insassen in New York
„Watch Partys“ gibt es bei der Fußball-WM in den USA viele. Eine ganz spezielle fand nun auf einer Insel vor New York statt. Die Gefängnis-Insassen freuten sich über die Aktion.
Mehr als 100 Insassen im bekannten New Yorker Gefängnis auf Rikers Island wird das WM-Halbfinale zwischen England und Argentinien nicht nur wegen des Spektakels auf dem Platz noch lange in Erinnerung bleiben. Aufgrund ihres vorbildlichen Verhaltens durften sie den 2:1-Sieg von Lionel Messi & Co. gemeinsam schauen.
Rikers Island hat eigentlich einen ganz miesen Ruf. Die Gefängnisinsel im East River war in den vergangenen Jahren immer wieder wegen der dortigen Zustände, wegen Gewalt und Überbelegung negativ in die Nachrichten geraten. So hatte es Brände oder Schlägereien unter den Insassen gegeben.
„Programme wie dieses sorgen für Sicherheit in unserem Gefängnis.“
Stanley Richards
Nun sorgt das Fußballschauen für Schlagzeilen. Während des Turniers hatte es bereits mehrere solcher Events gegeben, die in den USA „Watch Partys“ heißen. Der Leiter der städtischen Strafvollzugsbehörde und ehemaliger Insasse von Rikers, Stanley Richards, wurde von der Nachrichtenagentur AP zitiert. „Wir sagen ihnen: Eure Menschlichkeit wird gesehen, gehört und geschätzt.“
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Auch Bürgermeister Mamdani lobt die Aktion
„Das erinnert mich daran, wie ich als Kind Fußball gespielt habe“, sagte Victor Caldas. „Es geht nur um Liebe. Fußball bringt viel Liebe mit sich.“ Für den 39-Jährigen, der seit vier Monaten inhaftiert ist und der sich über den argentinischen Sieg freute, spiele es keine Rolle, woher man auf der Welt komme. „Es geht darum, eine Verbindung zu einer anderen Kultur und zu anderen Menschen aufzubauen.“ Das ging am Mittwoch auch im Gefängnis.
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„Die Weltmeisterschaft war ein magischer Moment für die ganze Stadt. Das sind New Yorker, und sie werden auch weiterhin New Yorker sein, wenn sie aus Rikers entlassen werden“, sagte Bürgermeister Zohran Mamdani, der selbst bei der „Watch Party“ dabei war. (dpa/mkw)