„Er ist mein Idol“: DFB-Star bereut legendäres Foto mit Lionel Messi nach dem WM-Triumph 2014

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„Er ist mein Idol“: DFB-Star bereut legendäres Foto mit Lionel Messi nach dem WM-Triumph 2014

Stand: 19.07.2026, 18:48 Uhr

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Mit der Weltmeisterschaft 2014 setzte sich Mario Götze früh die große Fußballkrone auf. Im Rückblick sieht er nicht nur das Messi-Foto kritisch.

Rio de Janeiro – 2014 schoss Mario Götze Deutschland auf den Fußball-Thron. Damals war er gerade einmal 22 Jahre alt. Ihm gegenüber stand der fünf Jahre ältere Lionel Messi. Seines Zeichens zu diesem Zeitpunkt schon mehrfacher Champions-League-Sieger mit dem FC Barcelona, und Vorbild Götzes. So kam es zu einem kuriosen Fotowunsch des WM-Triumphators von Rio de Janeiro, der inzwischen nicht nur dieses Kapitel von 2014 ehrlich reflektiert.

Mario Götze posierte nach dem WM-Triump 2014 gemeinsam mit dem unterlegenen Lionel Messi in den Katakomben des Maracana-Stadions.

Mario Götze posierte nach dem WM-Triump 2014 gemeinsam mit dem unterlegenen Lionel Messi in den Katakomben des Maracana-Stadions. © Screenshot: instagram/@mariogotze / picture alliance/Antonio Lacerda

Nach der gewonnenen Fußball-Weltmeisterschaft bat Götze den unterlegenen Weltstar in den Katakomben des Maracana um ein gemeinsames Foto. Messi willigte ein, doch das wollte der Deutsche jetzt im Interview bei The Athletic nicht als Ausrede gelten lassen. Der Zeitpunkt sei „vielleicht“ nicht optimal gewesen, so Götze, er sei sich „da nicht so sicher“. „Wahrscheinlich hätte ich ihn nicht fragen sollen, aber es war nun mal so“, räumte der Mittelfeldspieler weiter ein.

WM-Sieger Götze wollte mit unterlegenem „Idol“ Messi unbedingt ein Foto

Mit Blick auf das schon damalige Superstar-Level Messis dürfte jedoch so gut wie jeder Fußballfan – Argentinier ausgeschlossen – Verständnis für Götzes Fotowunsch aufgebracht haben. In diese Richtung argumentiert auch der Spieler von Eintracht Frankfurt selbst: „Ich sagte: ‚Okay, er ist mein Idol, er ist so gut, er ist der beste Spieler der Welt.‘ Ich glaube, er hat es gelassen genommen, aber natürlich war er enttäuscht – sie haben das Spiel verloren.“

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Im Rückblick dürfte die Enttäuschung Messis spätestens seit dem Gewinn der Weltmeisterschaft 2022 wohl etwas verflogen sein. Der ist dazu, im Gegensatz zum damaligen Triumphator, immer noch Weltklasse und zeigte das nicht zuletzt beim Turnier in den USA, Mexiko und Kanada mehrfach. Obwohl dessen Tempo altersbedingt inzwischen seltener aufblitzt – dafür aber meist mit entscheidendem Einfluss.

Für Mario Götze hingegen war der Titel mit 22 Jahren der frühe Höhepunkt einer weiterhin anhaltenden Karriere. Dabei lief in Brasilien trotz Tor für die Unendlichkeit nicht alles nach Plan. Nach einem schwachen Auftritt in der ersten Hälfte des Achtelfinals gegen Algerien wurde er ausgewechselt und fungierte danach nur noch als Joker.

Sich bei der WM 2014 in den entscheidenden Spielen auf der Bank wiederzufinden, sei „nicht einfach“ gewesen. Wenngleich er zwar gewusst hätte, dass ein Stammplatz im damaligen DFB-Kader und in seinem Alter alles andere als selbstverständlich ist, hatte er eigentlich trotzdem das Gefühl: „Ich kann alles machen.“ Das konnte er am Ende auch. Nicht in jedem Spiel über 90 Minuten, doch dann im einzig entscheidenden Moment. (sch)