„Dynamik reingekommen“: Mertesacker bestätigt DFB-Gespräche und enthüllt spannendes Detail
StartseiteSportFußballStand: 19.07.2026, 21:28 UhrKommentareUns auf Google folgenNach dem enttäuschenden WM-Auftritt stehen beim DFB entscheidende Personalien an. Nach Jürgen Klopp als Bundestrainer wird es auc...
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Stand: 19.07.2026, 21:28 Uhr
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Nach dem enttäuschenden WM-Auftritt stehen beim DFB entscheidende Personalien an. Nach Jürgen Klopp als Bundestrainer wird es auch um Per Mertesacker konkret.
New York – Kurz vor dem Anpfiff des WM-Finals zwischen Spanien und Argentinien (hier der Liveticker) sorgte Per Mertesacker am Sonntagabend für eine durchaus überraschende Enthüllung. Der Weltmeister von 2014, der das Endspiel als ZDF-Experte begleitet, bestätigte live im Fernsehen auf Nachfrage von Moderator Jochen Breyer, dass er sich derzeit in Gesprächen mit dem Deutschen Fußball-Bund befindet.

„Man muss dem DFB eins lassen: Der Kontakt zu mir ist nie abgerissen“, sagte Mertesacker. Dabei geht es um den Posten des DFB-Geschäftsführers Sport. Andreas Rettig, der dieses Amt seit 2023 bekleidet, wird seinen Vertrag zum Jahresende nicht verlängern. Jürgen Klopp, der designierte neue Bundestrainer, bräuchte damit bald auch einen neuen Vorgesetzten.
Vor dem WM-Finale bestätigt Mertesacker Gespräche mit dem DFB
„In der letzten Woche ist nochmal ein bisschen Dynamik reingekommen. Wir unterhalten uns sozusagen“, so Mertesacker weiter. Noch allerdings gebe es „noch nichts zu verkünden“. Der Hauptfokus liege zunächst woanders: „Natürlich ist die Priorität erstmal bei Jürgen Klopp, und dann schauen wir, was mit meiner Person passiert.“
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Bereits Anfang Juli hatte sich Mertesacker öffentlich für eine Aufgabe beim Verband bereit erklärt. „Dafür stehe ich natürlich zur Verfügung“, hatte der 41-Jährige gesagt. Rückendeckung bekam er dabei von prominenter Seite: Rekordnationalspieler Lothar Matthäus und Bayern-Patron Uli Hoeneß sprachen sich beide für den früheren Innenverteidiger aus.
Mertesacker bringt für den Job einschlägige Erfahrung mit. Nach seiner aktiven Karriere beim FC Arsenal leitete er acht Jahre lang die Nachwuchsakademie des Londoner Topklubs. Er weiß also, wie Strukturen im Profifußball funktionieren – und wie man Talente entwickelt und fördert. Bereits 2022 war Mertesacker als möglicher Nachfolger für Oliver Bierhoff gehandelt worden.
Damals fanden beide Parteien jedoch noch nicht zueinander. Nun, nach dem WM-Aus im Sechzehntelfinale und dem Rücktritt von Bundestrainer Julian Nagelsmann, steht der DFB erneut vor einem bedeutenden Umbruch. Mit Klopp als Bundestrainer und womöglich Mertesacker als Geschäftsführer könnte ein neues Kapitel beginnen. (rele)