Meta-Mitarbeiter nutzen lieber Google-KI – bis der Zugang gekappt wird

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Meta-Mitarbeiter nutzen lieber Google-KI – bis der Zugang gekappt wird

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Meta tut sich offenbar weiterhin schwer damit, im KI-Rennen den Anschluss zu finden. Intern sollen Mitarbeiter:innen statt der eigenen Llama-Modelle auf Gemini setzen. Doch Google hat den Zugang jetzt offenbar begrenzt.

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Meta-Mitarbeiter vertrauen eigener KI nicht – Google muss Gemini-Nutzung begrenzen

Mark Zuckerberg in Erklärungsnot? Bei der KI geht es offenbar bei Meta nicht voran. (Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Nic Coury)

Erst das Metaversum, jetzt Künstliche Intelligenz. Offenbar geht es mit der Transformation von Meta nicht so voran, wie es sich Gründer und CEO Mark Zuckerberg vorstellt. Das Metaversum ist nie wirklich abgehoben, und im Vergleich mit den großen Playern wie Anthropic, OpenAI und Google spielen Llama-Modelle des Konzerns in der Öffentlichkeit maximal eine untergeordnete Rolle. Das soll auch ein Bericht der Financial Times zeigen, auf den unter anderem Futurism und Heise verweisen.

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Gemini-Einschränkungen bremsen Meta-Projekte aus

Darin ist die Rede davon, dass Mitarbeitende für bestimmte Aufgaben auf Googles Gemini-Modelle zurückgreifen – weil sie besser funktionieren als die eigenen Lösungen. Dabei soll es um die Abkehr von Betrugsversuchen gehen, aber auch um Chatbots für das Werbegeschäft. Nebenbei soll Meta zudem Claude von Anthropic nutzen. Dass ein Unternehmen auch Lösungen der Konkurrenz nutzt, ist dabei ganz normal. So hatte auch Microsoft seinen Entwickler:innen einem Bericht zufolge einige Monate die Nutzung von Claude erlaubt, die Lizenzen aber aus Kostengründen wieder gekündigt. Künftig sollen die Mitarbeitenden demnach auf den eigenen Copilot CLI zurückgreifen.

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Bei Meta wiegt der Fall aber offenbar schwerer. Denn Google soll den Zugang zu Gemini wegen zu hoher Nachfrage seitens des Facebook-Konzerns eingeschränkt haben. Intern soll das die Arbeit an einigen Projekten verlangsamt haben. Zudem sind die Mitarbeiter:innen offenbar dazu angewiesen worden, Token einzusparen. Die Hoffnungen liegen den Berichten zufolge nun auf dem eigenen multimodalen Modell Muse Spark. Dies würde die Abhängigkeit der Mitarbeitenden von Drittanbietermodellen reduzieren.

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Google ist auch für andere Größen wichtig

Es ist nicht das erste Mal, dass Google mit Gemini einem Unternehmen Hilfestellung leistet. Die KI kommt etwa auch bei der kommenden Siri-AI-Version für das iPhone, iPad und Mac-Computer zum Einsatz. Apples eigene Versuche, die Sprachassistenz zu modernisieren, führten zu jahrelanger Verzögerung und schließlich zur Kooperation mit dem Suchmaschinenanbieter.

Bei Meta kommt allerdings erschwerend hinzu, dass der Konzern im Mai 2026 8.000 Stellen strich und 7.000 Mitarbeiter:innen in neue Teams mit KI-Fokus eingeteilt hatte. Interne Stimmen berichten davon, dass die Stimmung bei Meta seit dem auf dem Tiefpunkt sei und sich der Alltag „buchstäblich wie im Arbeitslager“ anfühle. Zuckerberg und Technologiechef Andrew Bosworth sollen aber Stabilität und neue Benefits in Aussicht gestellt haben. Ein gut funktionierendes eigenes KI-Modell könnte dabei auch nicht schaden.

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