Schlag-Eklat im WM-Final: So eskalierte Paredes nach dem Abpfiff
Aktualisiert20. Juli 2026, 14:08Leandro ParedesNach Ausraster von Argentinien-Star: So kam es zum Schlag-EklatNach dem 0:1 gegen Spanien attackierte Leandro Paredes mehrere Spanier. Schon zuvor kam es zu tumult...
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Aktualisiert20. Juli 2026, 14:08
Leandro ParedesNach Ausraster von Argentinien-Star: So kam es zum Schlag-Eklat
Nach dem 0:1 gegen Spanien attackierte Leandro Paredes mehrere Spanier. Schon zuvor kam es zu tumultartigen Szenen. Bei der Pokalübergabe drehen die Argentinier der Siegerbühne zudem den Rücken zu.

Darum gehts
- Argentiniens Leandro Paredes hat nach dem WM-Final-Abpfiff Spaniens Gavi ins Gesicht getroffen und zu Boden geschubst.
- Auch Nahuel Molina schlug Rodri auf die Brust, was eine Rudelbildung auslöste.
- Zudem drehten die argentinischen Spieler der Siegerehrung den Rücken zu – Fans bezeichneten dies als «geschmacklose Geste».
Hässliche Szenen unmittelbar nach dem Spielende: Argentiniens Leandro Paredes hat sich nach dem Abpfiff des WM-Finals im Moment der 0:1-Niederlage gegen Spanien zu einer Tätlichkeit hinreissen lassen. Paredes griff bei Rangeleien Spaniens Gavi am Leibchen, traf ihn mit der Hand im Gesicht und schubste ihn zu Boden. Der Argentinier stand schon während des Spiels mit einer Gelben Karte vorbelastet kurz vor dem Platzverweis.
Ex-Nationalspielerin Tabea Kemme sagte als Expertin bei MagentaTV, bei Paredes sei «etwas durchgeknallt». Thomas Müller ergänzte, er selbst habe sich in ähnlichen Situationen immer mehr aufs Debattieren konzentriert, «da meine Stärken nie im Nahkampf lagen». Das war jedoch nicht der einzige Eklat der Rüpel-Argentinier.
So gehen derzeit Aufnahmen viral, die zeigen, wie es zu den üblen Szenen kam.
Molina schlug Rodri auf die Brust
So ist auf Videos zu sehen, wie Argentiniens Nahuel Molina Spaniens Rodri auf die Brust schlug. Rodri war auf dem Weg zu seinen Mitspielern – um zu feiern. Der Spanien-Captain brach seinen Jubellauf daraufhin ab, drehte sich um und wollte Molina zur Rede stellen. Eric García eilte herbei und ging dazwischen, daraufhin kam es zur Rudelbildung um ihn, Paredes und Gavi.
Und damit nicht genug. Nachdem die Siegerbühne aufgebaut war und Donald Trump erschien, erhielten die Argentinien-Stars ihre Silbermedaillen vom US-Präsidenten und Fifa-Chef Gianni Infantino. Anschliessend stapfte die Mannschaft zu ihrem eigenen Fanblock, um den Applaus entgegenzunehmen.
«Eine geschmacklose Geste»
Der sichtlich mitgenommene Messi stand unter Tränen abseits, während die Fans ihrem Captain und Helden nach seinem vermutlich letzten WM-Spiel ihre besondere Anerkennung zollten.
Als die spanischen Spieler dann aufgefordert wurden, nach vorne zu gehen, um ihre Medaillen entgegenzunehmen und den Pokal in die Höhe zu stemmen, drehten sich die argentinischen Spieler nicht einmal um. Sie drehten der Bühne den Rücken zu. «Eine geschmacklose Geste», wie viele Fans auf Social Media schrieben.

Nils Hänggi (nih) ist seit 2019 bei 20 Minuten. Er ist Sportredakteur und Teil des Social Responsibility Boards. Er schreibt oft übers Thema Fussball.
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