Bis zu 38 Grad in nächster Hitzewelle in Hessen: Neuer Rekord?
Erst 37, dann bis zu 38 Grad: Hessen stehen zwei sehr heiße Tage bevor. Am Donnerstag erreicht die Hitzewelle ihren Höhepunkt. Ganz so extrem wie Ende Juni soll es diesmal aber nicht werden - und vor allem nicht so lange dauern.
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"Mittendrin im Hochsommer" Hitzewelle rollt an - bis zu 38 Grad in Hessen
Erst 37, dann bis zu 38 Grad: Hessen stehen zwei sehr heiße Tage bevor. Am Donnerstag erreicht die Hitzewelle ihren Höhepunkt. Ganz so extrem wie Ende Juni soll es diesmal aber nicht werden - und vor allem nicht so lange dauern.
Hessen muss sich wieder auf heiße Tage einstellen. Bild © Adobe Stock
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01:44 Min.|27.07.26, 19:58 Uhr|hr
hessenschau Wetter vom 27.07.2026
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In Hessen wird es wieder richtig heiß: Schon am Dienstag steigen die Temperaturen deutlich an, am Mittwoch und Donnerstag wird die Hitze besonders heftig. Vor allem in Südhessen sind deutlich mehr als 35 Grad drin.
"Wir sind noch mittendrin im Hochsommer", sagt hr-Meteorologe Tim Staeger. Der Dienstag wird demnach erst der Auftakt sein: Bei viel Sonnenschein werden in höheren Lagen Nordhessens 25 Grad und im Ried bis zu 31 Grad erreicht.
Mittwoch und Donnerstag besonders heiß
Am Mittwoch dreht der Hochsommer dann richtig auf. Bei viel Sonnenschein steigen die Temperaturen in Hessen auf 31 bis 37 Grad. Besonders heiß wird es in Frankfurt, im Rhein-Main-Gebiet und im Ried. Regen oder kühlende Schauer sind zunächst nicht in Sicht.
Am Donnerstag legt die Hitze noch einmal nach. Dann werden in Hessen 33 bis 38 Grad erwartet, voraussichtlich der Höhepunkt der Hitzewelle mit viel Sonnenschein. Im Tagesverlauf ziehen von Westen einige Wolken auf, örtlich können sich Schauer oder Gewitter bilden.
Hinter der Hitze steckt ein Wechsel der Wetterlage. Ab Dienstag dreht die Strömung laut Staeger von Nordwest auf Südwest. Dadurch gelangt sehr heiße Luft aus Spanien und Nordafrika nach Hessen. Möglicherweise bildet sich dabei erneut eine sogenannte Hitzeglocke, unter der sich die heiße Luft über mehrere Tage hält.
Nicht so extrem wie Ende Juni
An die Rekordhitze von Ende Juni dürfte die neue Hitzewelle allerdings nicht herankommen. Damals wurden am 27. Juni in Bad Nauheim 41,3 Grad gemessen - ein neuer Hitzerekord für Hessen. "Die 40-Grad-Marke werden wir diesmal wohl nicht knacken", so hr-Wetterexperte Staeger. Gerade in Frankfurt und im Ried könne es mit bis zu 38 Grad dennoch extrem heiß werden.
Ein entscheidender Unterschied zur letzten Hitzewelle ist die Dauer. "Diesmal wird es nicht so extrem andauern", sagt der hr-Meteorologe. Mittwoch und Donnerstag seien die "markantesten Tage". Die Hitze fällt damit zwar heftig aus, hält sich aber nicht so lange wie Ende Juni.
Freitag schwül und bis zu 34 Grad
Nach dem Donnerstag ist die Wärme allerdings noch nicht ausgestanden. Am Freitag liegen die Höchstwerte zwischen 26 und 34 Grad. Sonne und Wolken wechseln sich ab, dazu können sich einzelne Schauer oder Gewitter bilden, vielerorts bleibt es aber trocken. Weil die Luft am Freitag schwül werde, könne sich die Hitze besonders belastend anfühlen, erklärt Staeger.
Am Wochenende kommt dann vor allem im Norden kühlere Luft an. Dort bleiben die Temperaturen voraussichtlich unter 30 Grad. Auch in Südhessen pendeln sich die Werte wohl um die 30-Grad-Marke ein. "Es sieht so aus, als ob der Hochsommer weitergeht, aber nicht mehr so extrem", erklärt Staeger.
Weitere Hitzewellen möglich
Ob es das mit extremer Hitze für diesen Sommer schon war, ist offen. Denn ausgerechnet jetzt beginnt die Zeit, in der statistisch besonders hohe Temperaturen möglich sind. "Zwischen dem 20. Juli und dem 20. August liegen in der Regel die potenziell heißesten Tage", sagt Staeger. Eine weitere Hitzewelle ist also durchaus möglich.
Schon jetzt fällt der Sommer in Hessen überdurchschnittlich warm aus. Der Juni lag 3,3 Grad über dem Mittel der Jahre 1991 bis 2020, der Juli bislang rund 1,2 Grad darüber. "Der Sommer ist auf dem Weg, überdurchschnittlich warm zu sein", sagt Staeger. Ob und wie deutlich, hängt allerdings auch davon ab, was der August bringt.
Trockenheit verschärft sich weiter
Die Hitze dürfte auch die Trockenheit weiter verschärfen: Der Regenmangel ist laut den hr-Meteorologen dramatisch. Die Böden sind vielerorts trocken, auch die Pegelstände der Flüsse sind niedrig.
Die Situation dürfte sich im weiteren Verlauf des Sommers weiter zuspitzen. Schon jetzt haben zahlreiche Kommunen die Wasserentnahme aus Flüssen und Seen verboten. Auch in der Landwirtschaft wächst die Sorge vor Ernteeinbußen.
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