Für Nkounkou gibt es einen überraschenden Ausweg aus Frankfurt – ein entscheidender Schritt fehlt
StartseiteSportFußballNkounkou vor Eintracht-Abschied: An diesem Punkt hakt der WechselStand: 20.07.2026, 14:03 UhrKommentareUns auf Google folgenEin türkischer Klub will Niels Nkounkou verpflichten. Die Eintra...
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Nkounkou vor Eintracht-Abschied: An diesem Punkt hakt der Wechsel
Stand: 20.07.2026, 14:03 Uhr
Ein türkischer Klub will Niels Nkounkou verpflichten. Die Eintracht zeigt sich gesprächsbereit, doch vor dem Wechsel ist noch eine entscheidende Hürde zu nehmen.
Frankfurt – Die Zukunft von Niels Nkounkou bei Eintracht Frankfurt bleibt offen. Nachdem der Franzose die vergangene Saison auf Leihbasis beim FC Turin, der die vereinbarte Kaufoption nicht gezogen hat, verbracht hatte, könnte er die SGE erneut verlassen. Mit Konyaspor zeigt ein türkischer Erstligist konkretes Interesse an dem 25 Jahre alten Linksverteidiger.

Über Gespräche zwischen den beiden Klubs hatte zunächst FussballTransfers unter Berufung auf den türkischen Journalisten Resat Can Özbudak berichtet. Nach Informationen von Absolut Fussball hat Konyaspor tatsächlich bereits mit Eintracht Frankfurt über einen Wechsel gesprochen. Eine Einigung über einen festen Transfer ist bislang jedoch nicht in Sicht.
Daran hakt der Nkounkou-Wechsel in die Türkei
Die Eintracht würde Nkounkou gerne dauerhaft abgeben und stellt sich eine Ablösesumme von rund vier Millionen Euro vor. Konyaspor kann diese Forderung nach Absolut-Fussball-Informationen allerdings nicht stemmen. Ein fester Transfer zu diesen Konditionen ist für den türkischen Pokalfinalisten daher derzeit keine realistische Option.
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Damit sind die Gespräche aber noch nicht beendet. Eintracht Frankfurt wäre auch für eine erneute Leihe des Linksverteidigers offen. Konyaspor würde dann wohl das vollständige Gehalt übernehmen und könnte eine kleinere Leihgebühr zahlen. Nkounkous Vertrag in Frankfurt läuft noch bis zum 30. Juni 2028 und bietet damit Spielraum für ein Leihgeschäft. Nach dem Ende der einjährigen Leihe würde er noch für eine weitere Saison bei den Hessen unter Vertrag stehen.
Sportlich wäre Konyaspor für Nkounkou eine interessante Adresse. Der Klub beendete die vergangene Saison auf dem neunten Platz der Süper Lig und spielte vor allem im türkischen Pokal stark auf. Nach Siegen gegen Fenerbahce und Besiktas erreichte die Mannschaft das Finale, musste sich dort Trabzonspor aber knapp mit 1:2 geschlagen geben.
Trainiert wird Konyaspor von Ilhan Palut, in dessen Trainerteam auch Ersan Parlatan arbeitet. Der gebürtige Berliner kennt den deutschen Fußball bestens: Parlatan war unter anderem beim TSV Steinbach Haiger sowie als Co-Trainer des 1. FC Nürnberg tätig. Im Sommer kehrte er als Assistent Paluts nach Konya zurück und kann bei den Gesprächen mit der Eintracht als wichtiger Verbindungsmann fungieren.
Auch die Rahmenbedingungen sprechen nicht grundsätzlich gegen einen Wechsel. Konya zählt zu den größten Städten der Türkei, Konyaspor trägt seine Heimspiele in einer modernen Arena mit mehr als 40.000 Plätzen aus. Der Klub hat eine große Anhängerschaft und bietet Nkounkou die Aussicht auf regelmäßige Einsatzzeiten.
Entscheidung liegt nicht bei der Eintracht
Die Eintracht hat ihre Bereitschaft für ein Leihgeschäft signalisiert, Konyaspor würde die finanziellen Voraussetzungen dafür erfüllen. Damit kommt es nun vor allem auf Nkounkou selbst an. Der Linksverteidiger muss entscheiden, ob er sich einen Wechsel in die Süper Lig vorstellen kann. Während Nkounkous Zukunft weiter offen ist, hat die Eintracht ihren Kader mit Bayern-Talent Noel Aseko bereits verstärkt. (luh)