Nur Remis: Sturm Graz strauchelte beim Angstgegner WSG Tirol

25 Minuten waren am Tivoli erst gespielt und Sturm Graz lag gegen WSG Tirol bereits mit 4:0 voran. Wohlgemerkt: Bei den Gelben Karten. Ein Beleg dafür, wie genervt die Grazer Spieler waren, weil ihnen der erklä...

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Nur Remis: Sturm Graz strauchelte beim Angstgegner WSG Tirol

25 Minuten waren am Tivoli erst gespielt und Sturm Graz lag gegen WSG Tirol bereits mit 4:0 voran. Wohlgemerkt: Bei den Gelben Karten. Ein Beleg dafür, wie genervt die Grazer Spieler waren, weil ihnen der erklärte Angstgegner aus Wattens wieder einmal das Fürchten lehrte.

Effiziente Grazer

In der vergangenen Saison waren zwei Niederlagen gegen die WSG  mitverantwortlich, dass die Grazer im Titelrennen gegen den LASK den Kürzeren zogen. Auch im neuen Spieljahr stolperte Sturm gegen das Team von Philipp Semlic und kam zum Auftakt nur zu einem 1:1.

Das Match lockte erwartungsgemäß weniger Fans an als 24 Stunden zuvor der erste Auftritt von Aufsteiger Wacker Innsbruck in der 2. Liga (5:0 gegen Bregenz), und es war auch lange Zeit auf dem Rasen  weniger los. Die Grazer präsentierten sich dann effizient und gingen mit dem ersten Angriff in Führung. Nach einem Stellungsfehler von WSG-Neuzugang Murray hatte Wlodarczyk leichtes Spiel – 0:1 (29.).

Einzelaktion brachte Ausgleich für WSG Tirol

Die Tiroler steckten den Rückstand freilich gut weg und ließen sich nicht aus ihrem taktischen Konzept bringen. Eine Einzelaktion eines Neuen brachte dann den Ausgleich. Flügelstürmer Michael Olakigbe, den der kreative WSG-Sportchef Stefan Köck in England ausgegraben hatte, tankte sich durch und traf aus spitzem Winkel ins Eck – 1:1 (44.).

WSG gegen Sturm

Michael Olakigbe (links) sorgte für den Ausgleich.

Grazer Chancenplus

Nach dem Seitenwechsel verlagerte sich das Geschehen zusehends in die Hälfte der Tiroler, immer wieder tauchten die Grazer gefährlich vor dem Tor des blutjungen WSG-Goalies Hamzic (19) auf. Bei einem Schuss von Jatta konnte sich der Teenager auszeichnen (71.), zwei Minuten später hatte er Glück, als Mamageishvili nur die Stange traf.

Die WSG-Spieler wehrten sich mit Händen und Füßen gegen die drohende Niederlage und präsentierten im Finish Steher- und Nehmerqualitäten. Den Matchball für Sturm hatte Seidl, der in der Nachspielzeit an Goalie Hamzic scheiterte.

kurier.at, pres  |  01.08.2026, 18:55