Philip Heuer widmet Christian Pander den Titel: „BOAH-Tor“-Schütze des Jahres macht‘s wie sein Idol

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Philip Heuer widmet Christian Pander den Titel: „BOAH-Tor“-Schütze des Jahres macht‘s wie sein Idol

Stand: 22.07.2026, 19:00 Uhr

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Siegerehrung beim ALTS-Cup: Logan Wittrock von der AOK Niedersachsen (von links), „BOAH-Tor“-Schütze des Jahres Philip Heuer, Sportredakteur Rouven Peter von der Mediengruppe Kreiszeitung und Moderator Michael Rauert.

Siegerehrung beim ALTS-Cup: Logan Wittrock von der AOK Niedersachsen (von links), „BOAH-Tor“-Schütze des Jahres Philip Heuer, Sportredakteur Rouven Peter von der Mediengruppe Kreiszeitung und Moderator Michael Rauert. © Terwey

Fußballer Philip Heuer hat das „BOAH-Tor" des Jahres geschossen. Bei seiner Ehrung verrät der Schalke-Fan, warum er den Titel Christian Pander widmet.

Ristedt – Philip Heuer schritt unter dem Applaus der 300 Zuschauer auf den Ristedter Rasenplatz und nahm strahlend die Glastrophäe entgegen. Das Vorbereitungsturnier um den ALTS-Cup bot am Dienstagabend den perfekten Rahmen für die Ehrung des „BOAH-Tor“-Schützen des Jahres.

Platzsprecher Michael Rauert hatte den Fußballer von der Ü 32 der SG Diepholz/St. Hülfe-Heede in der Halbzeit des ersten Spiels des Tages zu sich gerufen. Logan Wittrock von der AOK Niedersachsen (Sponsor der Rubrik) und Sportredakteur Rouven Peter von der Mediengruppe Kreiszeitung überreichten Heuer den Preis. Sehr zur Freude des Gewinners, der gerade frisch aus dem Familienurlaub in Dänemark gekommen war.

Linke Klebe: Philip Heuer hat einen strammen Schuss.

Linke Klebe: Philip Heuer hat einen strammen Schuss. © Reddig

„So geehrt zu werden vor den ganzen Zuschauern, da habe ich schon Gänsehaut bekommen“, sagte Heuer und blickte während des Siegerinterviews stolz auf die Trophäe in seinen Händen: „Ich habe auch nichts Vergleichbares zu Hause. Sie wird einen Platz bekommen, wo sie immer sichtbar ist.“

Und beim Anblick wird der Osnabrücker jetzt auch immer an Christian Pander denken. Denn dem früheren Schalke-Profi widmete Heuer explizit seinen Titel. Grund: „Funky Pee“ ist sein großes Vorbild aus Jugendtagen. S04-Fan Heuer hat ein Trikot von ihm, trägt ebenfalls die Rückennummer 24 und schläft jeden Tag neben zwei Pander-Autogrammkarten auf seinem Nachttisch ein.

Philip Heuers großes Vorbild: Der frühere Schalker Christian Pander.

Philip Heuers großes Vorbild: Der frühere Schalker Christian Pander. © imago sportfotodienst

Wir freuen uns, dass solche sportlichen Leistungen gewürdigt werden.

Doch Heuer verehrt sein Idol nicht nur, sondern eifert ihm auch nach. Aus diesem Grund ist der angehende Doktor der Chemie ebenfalls Linksverteidiger. Bei seinem „BOAH-Tor“, mit dem er auf dem Instagram-Kanal mk_sport_diepholz schon die Monatswahl im Mai gewonnen und sich so für die Jahresabstimmung qualifiziert hatte, bewies Heuer zudem, dass auch er eine linke Klebe hat. Denn sein 20-Meter-Geschoss im Kreispokal-Halbfinale beim FC Sulingen schlug unhaltbar unter der Latte ein. Pander war bekanntlich für seine harten Schüsse und Freistoßfackeln berüchtigt.

Dass er mit seinem Treffer die Jahres-Abstimmung gewinnen sollte, damit hätte Heuer nicht gerechnet. „Ich haue mit aller Kraft drauf, aber zur Wahl standen ja echte Kunstschüsse“, sagte Heuer und meinte damit den Scorpion-Kick von Jan Hülseberg (TV Neuenkirchen): „Das Tor war erste Sahne und hätte den Sieg verdient gehabt. Meins war wahrscheinlich nicht das Schönste, aber ich habe einen sehr netten Freundeskreis.“ Der 32-Jährige hatte während der Wahl ordentlich Werbung gemacht, holte rund 32 Prozent der 646 Stimmen und wurde so zum Nachfolger von Marvin Schwenker, der im Vorjahr für den SC Twistringen triumphiert hatte.