Regionalligaduo Kreißl/Wiegand ersetzt bei TGS Hausen Topspieler Mohr
StartseiteSportLokalsportStand: 23.07.2026, 18:16 UhrKommentareUns auf Google folgenHofft, vom Verletzungspech verschont zu bleiben: Gregor Surnin von der TGS Hausen. © Dr. Stephan RoscherIn sechs Wochen starte...
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Stand: 23.07.2026, 18:16 Uhr
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In sechs Wochen starten die ersten heimischen Teams in den höheren Tischtennis-Ligen in die neue Saison. Inzwischen stehen die Mannschaftsaufstellungen sowie die Spielpläne fest.
Offenbach – Zunächst werden in diesem Artikel die Entwicklungen bei der TGS Hausen, dem TSV Langstadt sowie der DJK BW Münster geschildert. Dem TTC Langen, erneut mit einer Reihe von Teams im hohen und höheren Leistungsbereich unterwegs, wird in Kürze ein eigener Bericht gewidmet.
Die TGS Hausen hat in ihren drei bisherigen Spielzeiten in der Oberliga überzeugt. Ein dritter und ein vierter Platz in den letzten beiden Jahren in einer Spielklasse, in der zahlreiche Vereine personell mächtig aufgerüstet hatten, kann sich sehen lassen. Zudem hat man mit den erprobten Regionalligaspielern Bjarne Kreißl und Alexander Wiegand (vormals Gerhold), beide vom TTC Weinheim gekommen, den zu Eintracht Frankfurt in die 3. Liga gewechselten Topspieler Julian Mohr mehr als ersetzt. Soll nun der Aufstieg in die Regionalliga ins Visier genommen werden? Eine Frage, die der Verein mit einem klaren „Nein“ beantwortet.
Gemeldet ist wieder der starke Inder Sudhanshu Grover auf der Spitzenposition, gefolgt von Kreißl und Wiegand, die in Weinheim Top-Bilanzen im hinteren Paarkreuz der Regionalliga Südwest eingefahren haben. Die Nummer vier ist laut Meldeliste der vom Regionalliga-Absteiger Stadtallendorf gekommene Serafim Bezbrozh. In der zweiten Mannschaft, die erneut in der Verbandsliga Süd spielen wird, stehen mit Thomas Hartmann, Gregor Surnin, Edin Donlagic und Amélie Rocheteau zudem vier weitere Aktive mit Oberliganiveau.
Aus dem Vollen wird man indes nicht schöpfen können. „Im Kern wird die erste Mannschaft mit Kreißl, Wiegand, Surnin und Hartmann spielen, sollten alle fit sein. Dass das bei uns ein Problem sein kann, ist ja leider nichts Neues“, sagt Trainer und Vorstandsmitglied Axel Kämmerer: „Zum Glück haben wir einen breiten Kader und mit Amélie und Edin noch zwei Waffen in der Hinterhand.“
Etwaige Einsätze von Grover sind noch ungewiss – Kämmerer: „Wie immer ein Bonus, nichts steht fest.“ Bezbrozh studiert in Zürich und dürfte kaum spielen, Hartmann und Surnin trainieren nach langwierigen Verletzungen zwar wieder, sind aber längst noch nicht bei 100 Prozent. Daher halten die Hausener den Ball flach. „Unser Ziel ist, mit der ersten und der zweiten Mannschaft eine gute Saison zu spielen und die Klassen zu halten“, betont Kämmerer.
Am 13. September geht es los mit dem Heimspiel gegen Braunfels. Am 10. Oktober folgt das schwere Auswärtsspiel beim Meisterschaftsfavoriten Eintracht Frankfurt II. Dazu Kämmerer: „Die Eintracht hat wieder kräftig eingekauft, wenn die wollen, gewinnen sie jedes Spiel.“ Es folgen Heimspiele gegen die Aufsteiger Anspach (25. Oktober) und Viktoria Preußen Frankfurt (1. November).
Langstadt backt kleinere Brötchen
Die langjährige Hochburg im Damen-Tischtennis in Langstadt ist nach dem Rückzug aus den Leistungsklassen lediglich noch mit den Oberliga-Frauen in den Bundesspielklassen vertreten. In der Aufstellung Janina Hilgenberg, Kathrin Sachs, Kerstin Segeth, Nina Segeth und Jil Rosenthal möchten die TSV-Frauen eine ordentliche Rolle in der Liga spielen. Ein Platz im vorderen Mittelfeld erscheint realistisch, unter Berücksichtigung der Tatsache, dass Janina Hilgenberg, in den letzten Jahren eine solide Zweitligaspielerin im oberen Paarkreuz, nur von Fall zu Fall spielen möchte. Hilgenberg sagt: „Aktuell kann ich noch nicht sagen, wie oft ich spielen werde. Ich plane nicht, fest zu spielen, sondern stehe eher als Ersatz zur Verfügung.“ Natürlich möchte man auch in den Derbys gegen die beiden Langener Teams eine gute Figur machen. Und am 5. September geht es gleich los mit dem Heimspiel gegen Regionalligaabsteiger Langen III, der, in stark veränderter Besetzung, gerne wieder nach oben möchte. Hier dürfte manches davon abhängen, ob Hilgenberg zur Verfügung steht.
Die DJK BW Münster ist nach dem Abstieg aus der Frauen-Oberliga nunmehr Hessenligist. Gemeldet sind, in dieser Reihenfolge, Bianca Minkner, Ann-Kathrin Ditschler, Ronja Löbig, Nicole Huther und Clara Meinel. Damenwartin Meinel erklärte aber, dass Löbig – die 19-Jährige ist nach einem Jahr in Australien zurückgekehrt –, Huther, Meinel und die 16-jährige Annely Schuchmann den eigentlichen Stamm bilden werden. Den sofortigen Wiederaufstieg in die Oberliga peilt man nicht an. Meinel definiert als Saisonziel „die obere Hälfte der Tabelle“. Die zweiten und dritten Damen werden beide in der Verbandsliga Süd aufschlagen. Für die „Erste“ geht es am 29. August los mit dem Heimspiel gegen die SG Sossenheim, die in der Hessenliga Süd-West zu den Kandidaten für das obere Tabellendrittel zählen dürfte.