Nächste Demütigung für Ex-Prinz Andrew: Londoner Behörden greifen jetzt zu schärferen Mitteln

StartseiteStars & TVSchwere Schlappe für Andrew: City of London verliert Geduld beim Entzug der EhrenbürgerschaftStand: 28.07.2026, 18:35 UhrKommentareUns auf Google folgenAndrew verliert womöglich bald sei...

  • 3 min read
Nächste Demütigung für Ex-Prinz Andrew: Londoner Behörden greifen jetzt zu schärferen Mitteln

Schwere Schlappe für Andrew: City of London verliert Geduld beim Entzug der Ehrenbürgerschaft

Stand: 28.07.2026, 18:35 Uhr

Kommentare

Uns auf Google folgen

Andrew verliert womöglich bald seinen letzten verbliebenen Ehrentitel: Die City of London arbeitet jetzt an einem eigenen Gesetz, um ihm die Ehrenbürgerschaft zu entziehen.

London – Die Geduld der City of London Corporation ist offenbar am Ende. Weil der bestehende rechtliche Mechanismus zum Entzug der Ehrenbürgerschaft laut dem britischen Sender GB News als „fehlerhaft und außer Kraft gesetzt“ gilt, arbeiten die Rechtsbeauftragten der altehrwürdigen Londoner Stadtverwaltung nun an einem eigens dafür geschaffenen Gesetz. Ziel: Andrew Mountbatten-Windsor (66) endgültig um seinen letzten verbliebenen Ehrentitel zu bringen.

Medien: Klage wegen Missbrauchs gegen Prinz Andrew in New York

Ein Sondergesetz soll den Entzug von Andrews Londoner Ehrenbürgerschaft ermöglichen. © Chris Jackson

Die Chronologie des Vorgangs liest sich wie eine einzige Abfolge von Eskalationsstufen. Bereits im März hatte die Corporation erklärt, die Ehrenbürgerschaft könne nicht entzogen werden. Im April erging ein Brief an den ehemaligen Herzog von York mit der Bitte, den Titel freiwillig zurückzugeben – ohne Antwort. Im Mai folgte ein formeller Tadel durch den Court of Common Council. Nun, im Juli, liegt ein Rechtsgutachten vor, das klarstellt: Ein neues Gesetz muss her, bevor Andrew überhaupt in einem zweiten Schritt der Titel entzogen werden kann. „Wir verstehen, warum die Menschen möchten, dass diese Angelegenheit so schnell wie möglich gelöst wird, und wir teilen diesen Wunsch“, erklärt ein Sprecher der Corporation gegenüber GB News.

Andrew und die Ehrenbürgerschaft: City of London schafft neues Gesetz für Titelentzug

Die Ehrenbürgerschaft der City of London gilt als eine der ältesten zivilen Auszeichnungen der Welt. Der zweitgeborene Sohn Queen Elizabeths II. (96, † 2022) hatte sie 2012, wie ein Sprecher der Londoner Stadtverwaltung gegenüber britischen Medien erklärt, „kraft Abstammung“ erhalten, weil sein Vater Prinz Philip (99, † 2021) bereits ein Inhaber der Ehrenbürgerschaft gewesen war. Dass ausgerechnet dieser Ehrentitel nun zum Gegenstand eines juristischen Kraftakts wird, ist symptomatisch für Andrews anhaltenden Absturz: Zuvor hatte König Charles III. (77) seinem Bruder sämtliche royale Titel und militärische Ehrungen entzogen – Folge der Verstrickungen in den Missbrauchsskandal um den verurteilten US-amerikanischen Finanzier Jeffrey Epstein (66, † 2019), wie der Evening Standard berichtet.

Schriftzug „Ihr Royals-Update“ und eine stilisierte Krone auf hellblauem Untergrund

Unser Royals-Newsletter informiert Sie dreimal pro Woche, was sich in den europäischen Königshäusern tut. © IPPEN.MEDIA

Unser Royals-Newsletter: Ihr direkter Draht zum europäischen Hochadel

Von den großen Momenten auf dem Balkon bis zu den Geschichten hinter den Palastmauern: Unser Newsletter lässt Sie dreimal pro Woche den Glanz der Königshäuser erleben. Erfahren Sie, was Kate, William, Victoria, Mette-Marit, Charlène und die anderen Royals bewegt – persönlich und nah.

Jetzt für den Newsletter anmelden

Der Entzug der Ehrenbürgerschaft soll dabei in zwei getrennten Verfahren ablaufen: Zunächst muss der Court of Common Council im Oktober über das neue Gesetz abstimmen, das ihm die Befugnis zur Aberkennung überhaupt erst verleiht. Erst danach darf Andrews konkreter Fall separat verhandelt werden. Parallel dazu sorgen Enthüllungen des britischen National Audit Office für Aufsehen: Demnach soll Andrew drei Cottages auf dem Gelände von Royal Lodge untervermietet und daraus privates Einkommen erzielt haben – während er für den Pachtvertrag des Anwesens lediglich einen symbolischen Penny Jahresmiete zahlte.

Deputy Chris Hayward, Vorsitzender des Politikausschusses der Corporation, warnte im Stadtrat eindringlich vor überstürzten Schritten: „Dies ist ein erhebliches Stück Arbeit mit bedeutenden verfassungsrechtlichen Auswirkungen, die von den Mitgliedern sorgfältig geprüft werden müssen, um sicherzustellen, dass das neue Verfahren so weit wie möglich rechtssicher und praktikabel ist und keine unbeabsichtigten Konsequenzen hat.“ Ex-Prinz Andrew, der jegliche Schuld stets bestritten hat, war im Februar wegen des Verdachts auf Amtsmissbrauch kurzzeitig festgenommen und wenig später ohne Anklage freigelassen worden. Für den einstigen Lieblingssohn der verstorbenen Queen bedeutete dieser Vorfall eine weitere Demütigung in einer langen Reihe von Rückschlägen. Verwendete Quellen: gbnews.com, standard.co.uk