Zwei Verkaufskandidaten dabei: Eintracht-Trainingslagerkader wirft Fragen auf
StartseiteSportFußballÜberraschungen bei der Nominierung des Eintracht-TrainingslagerkadersStand: 23.07.2026, 22:03 UhrKommentareUns auf Google folgenEintracht Frankfurt ist in Grassau angekommen. Bei der Zusam...
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Überraschungen bei der Nominierung des Eintracht-Trainingslagerkaders
Stand: 23.07.2026, 22:03 Uhr
Eintracht Frankfurt ist in Grassau angekommen. Bei der Zusammenstellung des Kaders gab es durchaus einige „Aha-Momente“.
Grassau – 27 Profis sind mit Trainer Adi Hütter und dem weiteren Staff in den in Frankfurt startenden Flieger nach Salzburg gestiegen. Aus der österreichischen Metropole ging es in das rund 50 Kilometer entfernte Grassau am Chiemsee. Dort werden sich die Spieler von Eintracht Frankfurt in den kommenden zehn Tagen auf die am 21. August startende Saison vorbereiten.

Spannend ist der Blick auf andere Personalien. Zum Trainingsauftakt mussten Michy Batshuayi, Junior Dina Ebimbe, Noel Futkeu, Jessic Ngankam und Niels Nkounkou noch getrennt vom Rest der Mannschaft beim Abschlussspiel auf dem Nebenplatz trainieren. Hütter hatte für dieses Quintett keine Verwendung gefunden. Dina Ebimbe und Nkounkou sind, im Gegensatz zu Batshuayi, Futkeu und Ngankam, trotzdem in Grassau dabei.
Eintracht nimmt Dina Ebimbe und Nkounkou mit
Über die Gründe lässt sich bislang nur spekulieren. Dina Ebimbe und Nkounkou belegen Positionen, die im aktuellen Kader bisher nicht ausreichend besetzt sind. Obwohl das französische Duo mit anderen Klubs in Verbindung gebracht wird, saß es im Mannschaftsbus. Batshuayi, Futkeu und Ngankam haben hingegen keine Chancen mehr auf Einsätze.
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Jonathan Burkardt und Younes Ebnoutalib sind aktuell die gesetzten Stürmer, die Talente Keito Kumashiro und Malik Pimpong werden weiter getestet. Hütter hat sich vorgenommen, jungen Spielern Chancen zu geben und sie sich genauestens anzusehen. Ob es reicht, um den Coach dauerhaft zu überzeugen, ist nach zwei gemeinsamen Wochen nicht absehbar.
Hütter aber agiert mit der nötigen Mischung aus Härte und Pragmatismus. Obwohl Dina Ebimbe und Nkounkou ebenfalls ein Wechsel nahegelegt wird, nimmt der Coach sie mit und riskiert damit sogar eine Verletzung. Andererseits haben sie in den Einheiten und Testspielen somit die Möglichkeit, sich zu beweisen. Im Gegensatz zu Batshuayi, Futkeu und Ngankam, die endgültig keine Zukunft mehr bei der Eintracht haben.
Im Ticker des Klubs gab es noch weitere Meldungen: Ayoube Amaimouni-Echghouyab, Fares Chaibi, Arthur Theate und Elye Wahi haben nach ihrer Teilnahme an der Weltmeisterschaft noch Sonderurlaub, Ellyes Skhiri sei „für Gespräche mit anderen Klubs freigestellt“. Den Tunesier soll es nach drei Jahren bei der Eintracht zurück zum 1. FC Köln ziehen. Ob möglicherweise ein anderer Klub dazwischengrätscht, ist offen.