Sommer mit Hund? Diese Strände machen es möglich

Anzeige Im Norden Urlaub mit Vierbeiner: 10 tolle Hundestrände an der deutschen Nord- und Ostseeküste An Hundestrände...

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Sommer mit Hund? Diese Strände machen es möglich

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Im Norden

Urlaub mit Vierbeiner: 10 tolle Hundestrände an der deutschen Nord- und Ostseeküste

An Hundestränden dürfen sich Vierbeiner nach Herzenslust austoben.
IMAGO / Eberhard Thonfeld

In den Sommermonaten herrscht an Deutschlands Küsten meist striktes Hundeverbot. Viele Gemeinden haben daher eigene Hundestrände eingerichtet. Zehn schöne Angebote im Norden.

Wenn die Temperaturen steigen, zieht es nicht nur Menschen ans Meer. Auch Hunde graben gerne im weichen Sand, toben mit Artgenossen durch die Brandung oder nehmen ein erfrischendes Bad in den Wellen. Aber nicht an allen Stränden sind Hunde auch gern gesehene Besucher.

An vielen Küsten und Badeseen sind die Vierbeiner in den Sommermonaten verboten. Zum Schutz von Hygiene, Natur und ruhe suchenden Badegästen gilt an Nord- und Ostsee meist von Mai bis September eine strikte Sperrfrist für Hunde, mancherorts auch länger.

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Um Hundebesitzern aber dennoch einen Strandurlaub mit ihren Haustieren zu ermöglichen, haben einige Gemeinden spezielle Strandabschnitte sowie Freilaufzonen eingerichtet. Hier eine Auswahl der schönsten Angebote an Deutschlands Küste – ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

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Hundestrände an der Nordseeküste

Ein wahres Paradies für Vierbeiner wartet im ostfriesischen Norden: Im Stadtteil Norddeich liegt ein zwei Hektar großer Hundestrand direkt am Wattenmeer, auf dem das ganze Jahr über Leinenfreiheit herrscht. Der eingezäunte Bereich punktet mit Agility-Geräten, gemütlichen Strandkörben für Mensch und Hund sowie praktischen Extras wie Hundeduschen, Trinkmöglichkeiten und ausreichend Beutelspendern.

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Nur ein Stück weiter an der Küste, in Neßmersiel, herrscht an den Stränden und Deichen überwiegend Leinenzwang. Dennoch verfügt der Küstenbadeort über eine kleine, aber feine Freilaufzone am Wattenmeer sowie einen Fun-Agility-Park mit eigenem Parcours. Mit 5000 Quadratmetern ist dieser Hundestrand allerdings der kleinste an der ostfriesischen Nordseeküste.

Passanten gehen am Strand von St. Peter-Ording; ein Hund läuft im Vordergrund, im Hintergrund ein Hinweisschild.
St. Peter-Ording ist vor allem wegen seiner breiten Strände beliebt.
picture alliance/dpa/Bodo Marks | Bodo Marks

Für diejenigen, die nach endloser Weite suchen, ist St. Peter-Ording das perfekte Ziel. Der gigantische Sandstrand erstreckt sich über zwölf Kilometer Länge und zwei Kilometer Breite. In den Hundeauslaufgebieten „Ording Nord“ und „Bad“ ist Freilauf ausdrücklich erlaubt – und dank mehr als 60 Beutelspendern an den Promenaden bleibt der Strand trotzdem sauber.

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Wer es noch ein Stück unberührter mag, zieht weiter auf die Inseln: Die autofreie Insel Spiekeroog unterliegt durch ihre Lage am Wattenmeer und den Dünenlandschaften weitgehend dem Naturschutz, weshalb dort grundsätzlich Leinenpflicht gilt. Eine willkommene Ausnahme bildet jedoch der Bereich östlich des Hauptstrandes, wo Hunde frei laufen und die Nordseeluft genießen dürfen.

Ein ähnliches Bild zeigt sich auf der Insel Amrum. Hier finden sich Hundestrände in der Nähe der Hauptstrände von Wittdün, Nebel und Norddorf. Bei ausgedehnten Spaziergängen auf den breiten Sandflächen sowie den verschlungenen Wander- und Waldwegen der Insel müssen die Vierbeiner allerdings an der Leine bleiben.

Hundestrände an der Ostseeküste

Ein echtes Highlight für den Urlaub mit Vierbeiner ist auch das Ostseebad Kühlungsborn. Hier warten gleich vier Hundestrände darauf, ganz ohne Leine erkundet zu werden. In der Hauptsaison dürfen angeleinte Hunde zwischen 20 Uhr und 8 Uhr sogar das gesamte Strandgebiet nutzen – vorausgesetzt natürlich, andere Strandnutzer werden nicht gestört.

Weiter südlich, in der Lübecker Bucht, sind an verschiedenen Küstenabschnitten ebenfalls spezielle Hundestrände ausgewiesen. Dazu zählen die Strände von Pelzerhaken, Timmendorfer Strand und Grömitz sowie Travemünde, wo am Brodtener Ufer sogar ein hölzerner Hundebadesteg direkt ins Wasser führt. Als ruhigere Alternative bietet die Halbinsel Priwall einen flach abfallenden Sandstrand. Während in den meisten Orten entlang der Küste – vor allem auf Promenaden und in Parks – eine strikte Leinenpflicht gilt, darf an den Hundestränden in der Regel ohne Leine gespielt werden, sofern der Vierbeiner gut abrufbar ist.

Hund im roten Pullover sucht im Sand am Ostseestrand nach seinem Spielzeug.
Kühlungsborn: Hunde dürfen hier an vier Hundestränden auch ohne Leine laufen.
picture alliance/dpa | Jens Büttner

Auch auf Deutschlands größter Insel Rügen gibt es zahlreiche ausgeschilderte Bereiche ohne Leinenzwang, unter anderem in Juliusruh, Göhren und Binz. Besonders komfortabel zeigt sich der Hundestrand Binz Nord, der neben Strandkörben und Tütenspendern sogar mit einer eigenen Strandbar ausgestattet ist.

Wer die unberührte Natur liebt, wird in Zingst fündig. Auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst sind während der Saison zwei Abschnitte des beeindruckenden, 15 Kilometer langen Naturstrandes für Hunde reserviert. Gelegen zwischen Pramort und Prerow, punkten diese Bereiche mit einem direkten Zugang zu einem idyllischen Kiefernwäldchen. Da am Strand selbst Leinenpflicht gilt, können sich Energiebündel stattdessen auf einem separaten Hundeauslaufplatz mit Agility-Parcours ohne Leine so richtig austoben.

Den östlichen Abschluss der deutschen Ostseeküste bildet schließlich Usedom: Alle Seebäder zwischen Peenemünde und der polnischen Grenze halten Strandabschnitte bereit, an denen die Fellnasen nach Herzenslust herumtoben dürfen. Der Hundestrand Ahlbeck bietet beispielsweise neben einer Strandkorbvermietung auch öffentliche Toiletten, Gastronomieangebote und ein angrenzendes Waldgebiet. (Dieser Artikel erschien zuerst auf SHZ.de.)

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