Video zeigt Ausmaß von heftigem Unwetter: Hagel tötet Fische – „Seit 40 Jahren nicht mehr erlebt“
StartseiteNiedersachsenStand: 13.07.2026, 22:23 UhrKommentareUns auf Google folgenEin schweres Unwetter mit großen Hagelkörnern zieht über den Landkreis Stade. © Nord-West-Media TVUnwetter ziehen am Abend über ...
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Stand: 13.07.2026, 22:23 Uhr
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Unwetter ziehen am Abend über den Norden hinweg. Der DWD warnt vor gefährlichen Wetterentwicklungen. Auch Niedersachsen ist betroffen.
Update vom 13. Juli, 21.30 Uhr: Im Stadtgebiet von Elmshorn hat das Unwetter für zahlreiche Einsätze gesorgt. Die Lage entwickelte sich laut Feuerwehr äußerst dynamisch. Zeitweise waren mehr als 50 Einsätze gleichzeitig offen, während kontinuierlich weitere Notrufe eingingen.
„Wir befinden uns in einer absolut dynamischen Lage. Wie viele Einsatzkräfte aktuell im Einsatz sind, können wir noch gar nicht abschätzen“, sagte Feuerwehrsprecher Hauke Pannen. Ein Schwerpunkt der Einsätze waren mehrere überflutete Bahnunterführungen. Nach Angaben der Feuerwehr wurden in den überfluteten Unterführungen auch mehrere Autos beschädigt. Offenbar versuchten Fahrzeugführer trotz der Wassermassen, die Unterführungen noch zu passieren und blieben darin stecken.
Ausmaß des Unwetters „seit rund 40 Jahren nicht mehr erlebt“
Update vom 13. Juli, 21.30 Uhr: Ein außergewöhnlich heftiger Hagelschauer ist am Montagabend über Teile des Landkreis Stade gezogen. Rund 20 Minuten lang prasselten teils golfballgroße Hagelkörner vom Himmel. Die Wucht des Niederschlags war so stark, dass Fische in einem Gartenteich durch die einschlagenden Hagelkörner getötet wurden. Gegenüber Nord-West-Media TV berichteten einen derart heftigen und lang anhaltenden Hagelschauer „seit rund 40 Jahren nicht mehr erlebt zu haben“.
Im Kreis Nienburg hat der DWD die Unwetterwarnung derweil wieder aufgehoben.
Update vom 13. Juli, 20:58 Uhr: Noch immer gilt für Teile Niedersachsens eine amtliche Unwetterwarnung des DWD vor schwerem Gewitter mit heftigem Starkregen und Hagel. Derzeit gilt Alarmstufe Rot für die Kreise Rotenburg, Osterholz, Verden, Nienburg sowie für den Heidekreis und die Region Hannover.
Aus dem Landkreis Verden erreichten unsere Redaktion von Lesern Fotos und Videos des Unwetters. Darauf zu sehen sind heftige Regenfälle und eine Vielzahl an Hagelkörnern, die in etwa der Größe von Eiswürfeln gleichen. In den betroffenen Regionen wurden die Unwetterwarnungen bis 21:30 Uhr verlängert. Zudem gelten für weitere Landkreise und Städte Gewitterwarnungen. Der Radarfilm des DWD zeigt, dass die Gewitter wohl bis nach 22 Uhr über Niedersachsen hinwegziehen werden.

Folgende Wetterkarte zeigt alle Warnungen in der Übersicht:
Update vom 13. Juli, 20:09 Uhr: Die Unwetter ziehen weiter über Niedersachsen hinweg. Derzeit warnt der DWD in den Landkreisen Stade, Harburg, Rotenburg, Osterholz, Verden, Nienburg und im Heidekreis vor Unwettern. „Es treten örtlich Gewitter auf. Dabei gibt es heftigen Starkregen mit Niederschlagsmengen um 40 l/m² pro Stunde sowie Sturmböen mit Geschwindigkeiten um 70 km/h (20 m/s, 38 kn, Bft 8) und Hagel“, heißt es in der Warnung, die derzeit bis 20:45 Uhr gilt.
Darüber hinaus warnt der DWD in einigen Landkreisen und Städten vor starkem Gewitter.
Unwetter rollen über Niedersachsen hinweg – DWD spricht Warnungen aus
Erstmeldung vom 13. Juli, 19:30 Uhr: Alarmstufe Rot am Abend. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt in den Abendstunden vor Unwettern in Teilen Norddeutschlands. Auch in Niedersachsen gilt für mehrere Landkreise derzeit eine amtliche Unwetterwarnung vor schwerem Gewitter mit heftigem Starkregen und Hagel.
Unwetter ziehen über Niedersachsen hinweg – mehrere Landkreise trifft es heftig
Der DWD gab gegen 19 Uhr angesichts der Wetterlage gleich mehrere Warnungen aus. Eine amtliche Unwetterwarnung gilt zunächst in folgenden Landkreisen:
- Stade
- Rotenburg
- Verden
- Diepholz
- Nienburg (Weser)
- Lüneburg
Zudem gelten für folgende Landkreise Warnungen vor starkem Gewitter:
- Cuxhaven
- Uelzen
- Harburg
- Heidekreis
- Vechta
- Osnabrück
Unwetterlage im Norden am Abend – DWD warnt vor Lebensgefahr
Auch in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern gelten derzeit Unwetterwarnungen. Der DWD warnt im Zuge der Unwetterlage vor Lebensgefahr durch Blitzeinschläge. Zudem raten die Wetterexperten Bürgern, Schutz in Gebäuden zu suchen.