Von Einsicht keine Spur: Polizei beendet verbotenes Grillen an beliebtem See in Oberbayern
StartseiteLokalesBad TölzKochel am SeeStand: 29.07.2026, 14:51 UhrKommentareUns auf Google folgenDer Walchensee lockt jetzt im Hochsommer viele Ausflügler an. © Andreas SteppanDrei Männer aus Österreich haben a...
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Stand: 29.07.2026, 14:51 Uhr
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Drei Männer aus Österreich haben am Südufer des Walchensees verbotenerweise gegrillt. Als Ranger sie darauf hinwiesen, weigerten sie sich, ihre Personalien anzugeben.
Jachenau/Kochel am See – Nach Verstößen am Walchensee müssen Ausflügler mit Anzeigen nach dem bayerischen Naturschutzgesetz rechnen. Die Kochler Polizei berichtet von zwei Fällen, in denen sie am Dienstag (28. Juli) eingreifen musste.
Verbotenes Grillen am Walchensee
Zum einen wurden die Beamten zu Hilfe gerufen, nachdem die Ranger des Landratsamts im Umgang mit drei uneinsichtigen Personen aus Österreich nicht weiterkamen. Das Trio hatte am Südufer verbotenerweise mit offenem Feuer gegrillt.
Die Ranger wiesen sie gegen 16.30 Uhr auf diesen Verstoß hin. Die Männer weigerten sich, ihre Personalien feststellen zu lassen. Letztlich musste die Polizei aus Kochel kommen, um die Maßnahme durchzusetzen.
In Naturschutzgebiet geparkt
Ebenso wie die Österreicher müssen die Halter diverser Pkw sich auf Post vom Landratsamt sowie Anzeigen einstellen, weil sie ihre Fahrzeuge im Naturschutzgebiet abgestellt hatten. Die Polizei stellte am Dienstag um 13 Uhr fest, dass die Autos verbotswidrig an der Staatsstraße 2072 zwischen Urfeld und Sachenbach geparkt waren, und zwar an exponierter Stelle unterhalb der Murenverbauung am Desselkopf.
Erst vor wenigen Wochen hatte es während einer Hitzewelle einen Ausflügleransturm und viele Konflikte am Walchensee gegeben. Polizei, Rettungskräfte, Ranger und Forstbetrieb – alle, die rund um den Walchensee im Einsatz waren, waren sich einig: Die Belastung hatte einen neuen Höhepunkt erreicht. Rettungswege waren zugeparkt, im Landschaftsschutzgebiet wurde trotz hoher Waldbrandgefahr gegrillt, Ausflügler hinterließen Müll oder wurden sogar aggressiv. An zwei aufeinanderfolgenden Tagen wurde die Mautstraße zwischen Einsiedl und Niedernach gesperrt, weil dort die Höchstzahl an Fahrzeugen überschritten war.