Vulkan in Mittelamerika ausgebrochen: Behörden rufen Alarmstufe Rot aus
KI-Stimme. InfoDer Volcán de Fuego in Guatemala ist erneut ausgebrochen und sorgt in den umliegenden Regionen für Unruhe. Der Vulkan liegt rund 40 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Guatemala-Stadt und schleu...
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KI-Stimme. Info
Der Volcán de Fuego in Guatemala ist erneut ausgebrochen und sorgt in den umliegenden Regionen für Unruhe. Der Vulkan liegt rund 40 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Guatemala-Stadt und schleudert eine Säule aus Asche, Gasen und Lavafragmenten vier bis fünf Kilometer in die Höhe, wie der nationale Katastrophenschutz Conred auf X mitteilte. Die Behörden haben mittlerweile die Warnstufe Rot ausgerufen.
Evakuierungen nach Vulkanausbruch in Guatemala: Dörfer und Schulen betroffen
Mindestens 350 Bewohner der Dörfer El Porvenir und Las Lajitas wurden nach Angaben der Feuerwehr nach San Juan Alotenango in eine Notunterkunft gebracht.

Familien, die aus den Gebieten rund um den Vulkan Fuego in Guatemala evakuiert wurden, treffen in einer Notunterkunft ein.© Moises Castillo/AP/dpa
Die Aschewolken dehnen sich aktuell etwa 60 Kilometer in westlicher Richtung aus und könnten den Flugverkehr in den Verwaltungsbezirken Chimaltenango und Suchitepéquez beeinträchtigen. Conred rief die Bevölkerung auf, sich nicht diesem Vulkan oder den Schluchten zu nähern, die sich an seiner südöstlichen Flanke befinden.

Das Institut für Seismologie und Vulkanologie betonte in seinem jüngsten Post auf X, dass der Vulkan sich derzeit in seiner „intensivsten Phase“ befinde und Vorsichtsmaßnahmen für die Orte im Umkreis von zehn Kilometern getroffen werden sollten.
Touristen umgehen Aufstiegsverbot auf Acatenango für TikTok-Videos
Medienberichten zufolge sollen sich Touristen trotz eines Aufstiegsverbots auf den nahegelegenen Vulkan Acatenango begeben haben, um von dort aus die Aktivität des Feuerbergs zu beobachten und Videos davon in sozialen Medien wie TikTok zu posten.
Der knapp 3800 Meter hohe Feuervulkan liegt auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring, der seismisch aktivsten Zone der Erde, die Länder von Asien bis Lateinamerika umspannt. Er ist zudem einer der aktivsten Vulkane Mittelamerikas. Im vergangenen Jahr gab es zwei größere Ausbrüche. Bei einer heftigen Eruption im Jahr 2018 kamen rund 200 Menschen ums Leben.
dpa/afp