WM 2026: England siegt in der Verlängerung und steht im WM-Halbfinale
England steht nach 2018 wieder in einem WM-Halbfinale. Nach Rückstand gegen Norwegen dreht Jude Bellingham das Spiel in der Verlängerung. Der Spielbericht Quelle: DIE ZEIT, ...
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England steht nach 2018 wieder in einem WM-Halbfinale. Nach Rückstand gegen Norwegen dreht Jude Bellingham das Spiel in der Verlängerung. Der Spielbericht
Quelle: DIE ZEIT,
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Aktualisiert am 12. Juli 2026, 2:08 Uhr
Norwegen – England 1:2 (1:1, 1:1) n. V.
Die englische Fußballnationalmannschaft hat das WM-Viertelfinale gegen Norwegen mit 2:1 (1:1, 1:1) nach Verlängerung für sich entschieden. Andreas Schjelderup brachte die Norweger in der 36. Minute mit einem Traumtor in Führung. Jude Bellingham glich für die Engländer noch in der ersten Hälfte nach einer starken Einzelleistung aus (45.+2).
Mit dem Unentschieden ging es nach 90 Minuten in die Verlängerung, wo erneut Jude Bellingham für England traf (93.). Im Halbfinale trifft England in Atlanta auf Weltmeister Argentinien oder die Schweiz.
Im schwülwarmen Miami dauerte es bis zur 19. Minute, ehe England sich die erste nennenswerte Chance erspielte – doch Jude Bellingham verpasste eine Hereingabe knapp. Wenig später setzte Harry Kane einen Freistoß aus aussichtsreicher Position deutlich über das Tor (29.).
Danach brachten die Engländer den bis dahin eher zögerlichen Gegner mit einem Fehler selbst ins Spiel: John Stones hätte den Ball im eigenen Strafraum beinahe verloren und Erling Haaland damit eine Großchance aufgelegt (33.). Haaland köpfte kurz darauf über das Tor (35.), ehe Andreas Schjelderup den Ball wenig später sehenswert in den Winkel schlenzte. Dass Alexander Sørloth (39.) eine vielversprechende Konterchance anschließend leichtfertig vergab, sollte sich rächen: Bellingham sorgte mit einer starken Einzelaktion für den Ausgleich. Kurz darauf traf auch Kane – stand nach feinem Zuspiel von Bellingham jedoch im Abseits.
Die zweite Halbzeit gehörte klar den Norwegern. Sie erarbeiteten sich zunächst drei Ecken in Serie und jubelten wenig später bereits über das vermeintliche 2:1. Doch vor dem Treffer von Torbjørn Heggem (55.) hatte Erling Haaland seinen Gegenspieler umgestoßen, weshalb Schiedsrichter Clément Turpin das Tor nach Hinweis des Videoassistenten zurücknahm.
Norwegen blieb dennoch die aktivere Mannschaft und drängte weiter nach vorn. Kristoffer Ajer traf in der 76. Minute die Latte. England brachte im zweiten Durchgang keinen einzigen Torschuss zustande und rettete sich nur mit Mühe in die Verlängerung. Dort schlug Jude Bellingham nach einem Fehler des bis dahin starken Torhüters Ørjan Nyland per Abstauber zu.
Wenig später entschied Turpin zunächst auf Foulelfmeter für England, nahm die Entscheidung nach Ansicht der Bilder jedoch wieder zurück. Zu Beginn der letzten 15 Minuten musste der völlig erschöpfte Haaland vom Feld – und mit ansehen, wie sein Team in der Schlussphase vergeblich um den Ausgleich kämpfte.
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