Kongressabgeordnete Lauren Boebert wurde aus Musical geworfen – jetzt kostet sie das 1,5 Millionen Dollar Gegenwind
tzWelt1,5 Millionen Dollar für einen Spot: Boeberts „Beetlejuice“-Skandal wird zur Wahlkampf-AttackeStand: 13.10.2026, 21:15 UhrKommentareUns auf Google folgenEin neuer Angriffsspot greift erneut auf, dass Laur...
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1,5 Millionen Dollar für einen Spot: Boeberts „Beetlejuice“-Skandal wird zur Wahlkampf-Attacke
Stand: 13.10.2026, 21:15 Uhr
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Ein neuer Angriffsspot greift erneut auf, dass Lauren Boebert 2023 wegen störenden Verhaltens aus einer „Beetlejuice“-Theateraufführung verwiesen wurde.
Colorado – Ein Super-PAC hat einen Angriffsspot ausgestrahlt, der thematisiert, dass die republikanische Kongressabgeordnete Lauren Boebert aus Colorado 2023 während einer Aufführung des Musicals Beetlejuice aus dem Theater verwiesen wurde.
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Dieser Artikel entstand in Kooperation mit newsweek.com
Das Invest in Tomorrow Coalition PAC erklärte in einer Mitteilung an die US-Wahlkommission, es habe 1,5 Millionen Dollar für Werbung gegen Boebert ausgegeben, die bei den Zwischenwahlen im November ihre Wiederwahl anstrebt. Newsweek kontaktierte das PAC sowie Boeberts Wahlkampfteam und ihr Büro am Dienstag per E-Mail.

Boebert und ein männlicher Begleiter wurden wegen einer Störung aus der Beetlejuice-Aufführung in Denver verwiesen. Später aufgetauchte Aufnahmen einer Überwachungskamera schienen zu zeigen, wie die Abgeordnete eine E-Zigarette benutzte und die beiden einander begrapschten.
Republikanerin aus Musical geschmissen, „weil sie in einem Saal voller Kinder ihr Date begrapschte“
Die Aufnahmen zeigten auch, wie die Republikanerin aus Colorado aus dem Theater geführt wurde und einem Mitarbeiter den Mittelfinger zeigte. Der neue Angriffsspot kombiniert Ausschnitte dieser Aufnahmen mit damaligen Medienschlagzeilen.
„Beetlejuice ist der Familienklassiker aus den 80er-Jahren. Und die Show, aus der Lauren Boebert geworfen wurde, weil sie in einem Saal voller Kinder ihr Date begrapschte“, sagt der Sprecher.
„Die Kosten in Colorado schießen in die Höhe, und die Politiker lassen uns im Stich. Wenn man Lauren Boebert in einem Saal voller Kinder nicht vertrauen kann, dann kann man ihr auch in den Hallen des Kongresses nicht vertrauen“, fährt der Sprecher fort. Boebert entschuldigte sich schließlich für den Beetlejuice-Vorfall und sagte: „Ich bin meinen eigenen Werten nicht gerecht geworden.“
Sie merkte an, damals eine „öffentliche und schwierige Scheidung“ durchgemacht zu haben, die nach ihren Worten „eine persönlich schwierige Zeit für mich und meine gesamte Familie“ verursacht habe.
PAC für saubere Energie nimmt Republikaner ins Visier
Es ist unklar, ob das PAC die gesamten 1,5 Millionen Dollar für die Werbespots zu Boeberts Beetlejuice-Affäre ausgegeben oder weitere Inhalte gegen sie produziert hat. Der Spot ist der einzige Inhalt der Gruppe mit Bezug zu Boebert, der im Google Ads Transparency Center aufgeführt ist.
Die Invest in Tomorrow Coalition, ein auf saubere Energie ausgerichtetes Super-PAC, hatte zuvor angekündigt, 15 Millionen Dollar ausgeben zu wollen, um bei sieben Wahlen zum US-Repräsentantenhaus Republikaner zu besiegen, die sich gegen Förderanreize für erneuerbare Energien gestellt haben, darunter Boebert.
Wie bei den Spots zu Boeberts Beetlejuice-Vorfall konzentrieren sich die Angriffsspots des PAC in der Regel nicht auf saubere Energie, sondern auf andere mögliche Schwachstellen in der politischen Bilanz der Abgeordneten. Spots gegen die Abgeordnete Victoria Spartz aus Indiana thematisierten ihre gesundheitspolitische Bilanz und Vorwürfe, sie habe ihr Amt zum persönlichen Vorteil genutzt.
Boebert tritt im vierten Kongresswahlbezirk Colorados gegen die Demokratin Eileen Laubacher an; jüngste Umfragen sehen die Republikanerin vorn.