10:0 gegen den DSC 99: Fortuna schießt sich im Pokal für Verl warm – umjubelte Rückkehr nach einer Stunde
Alexander Ende verzichtete im Achtelfinale des Niederrheinpokals auf die ganz große Rotation, unter anderem standen Kapitän Jorrit Hendrix und Fabian Schleusener in der Startelf. Entsprechend souverän löste der Drittligist auch die Pflichtaufgabe.
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10:0 gegen den DSC 99 Fortuna schießt sich im Pokal für Verl warm – umjubelte Rückkehr nach einer Stunde
06.10.2026 · 21:16 Uhr
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Eine Eins beim Fortuna-Kantersieg – die Noten zum Stadtduell
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Foto: Moritz Mueller
Düsseldorf · Alexander Ende verzichtete im Achtelfinale des Niederrheinpokals auf die ganz große Rotation, unter anderem standen Kapitän Jorrit Hendrix und Fabian Schleusener in der Startelf. Entsprechend souverän löste der Drittligist auch die Pflichtaufgabe.
Vor der englischen Woche in der Dritten Liga hat Fortuna die Pflichtaufgabe im Stadtduell gegen den DSC 99 souverän gelöst. Nach anfänglichen Schwierigkeiten setzte sich der haushohe Favorit gegen den Bezirksligisten mit 10:0 (5:0) durch. Damit steht das Team von Trainer Alexander Ende im Niederrheinpokal unter den letzten Acht.
Fünf Tage vor dem Heimspiel gegen den SC Verl (19.30 Uhr, Stockumer Arena) setzte Ende im Vergleich zu den vorherigen Pokalrunden auf verhältnismäßig viele Stammkräfte. Vor Pokaltorhüter Lasse Rieß kamen Tim Oberdorf und Erik Wekesser in der Viererkette zum Einsatz. Oberdorfs planmäßiger Nebenmann Lukas Bornschein musste kurzfristig passen, dadurch startete Marcel Benger in der Innenverteidigung. Auf der rechten Seite bekam Steven van der Sloot einmal mehr seine Chance. Im Mittelfeld übernahm Elias Arden die Sechserposition und wurde von Andreas Müller und Kapitän Jorrit Hendrix auf der „Acht“ unterstützt. Philipp Förster sollte Fabian Schleusener und Eric Hottmann mit Bällen füttern.
Das Zusammenspiel mit Förster als Initiator gelang auch direkt vor dem 1:0. Förster schaffte es noch, eine Seitenverlagerung auf die linke Außenbahn zu spielen, bevor er von seinem Gegenspieler rüde zu Boden gebracht wurde. Während der Routinier zu Boden ging, spielten seine Teamkollegen den Angriff mustergültig zu Ende. Letztlich war es Hottmann, der die 6300 Zuschauer am Flinger Broich in der 19. Minute zum ersten Mal jubeln ließ. Allerdings hatten auch die eigentlich defensiv eingestellten Spieler Lust aufs Toreschießen: Oberdorf brachte einen Vollspannschuss in der 26. Minute sehenswert zum 2:0 im Tor unter. Nur zwei Minuten später erhöhte Spielmacher Förster auf 3:0. In der Phase war der große Widerstand des Bezirksligisten, der in der Anfangsphase durchaus mutig aufgespielt hatte, etwas gebrochen: Hottmanns zweiter Treffer des Abends zum 4:0 fiel bereits in der 30. Minute. Die ungewohnt großen Freiheiten im Mittelfeld machte sich auch Arden zunutze: Mit einem ebenfalls sehenswerten Schuss ins linke Eck sorgte der defensive Mittelfeldspieler für den 5:0-Pausenstand.
Ende ermöglicht Anhari das Comeback nach langer Pause
In der Halbzeit machten sich dann vier der fünf Feldspieler auf der Bank bei Fortuna intensiv warm. Elias Egouli, Matthias Zimmermann, Yassine Bouchama und Filimon Gerezgiher kamen in die Partie. Oberdorf, van der Sloot, Müller und Hendrix blieben dafür draußen.
Einzig Hamza Anhari musste sich nach seiner langen Verletzungspause noch gedulden. Der 22-Jährige hatte im Vorfeld von der medizinischen Abteilung nur die Freigabe für 30 Minuten bekommen, kam aber in der 59. Minute zu seinem Comeback. Für den Ex-Duisburger war es das erste Pflichtspiel bei den Profis seit November 2025. Anhari kam für Wekesser in die Partie, die Einwechslung wurde von den Fortuna-Anhängern lautstark bejubelt.
Nach dem Seitenwechsel schossen sich die Ende-Schützlinge noch weiter munter für das Heimspiel gegen Verl warm. Die Vorlage von Joker Gerezgiher brachte der ebenfalls frisch eingewechselte Bouchama per Kopf im Netz unter. Auch das 7:0 fiel per Kopf, diesmal ließ Schleusener dem gegnerischen Torhüter keine Chance. In der 74. Minute erhöhte dann Schleuseners Sturmpartner Hottmann mit einem technisch hochwertigen Abschluss aus rund 20 Metern. Einen emotionalen Moment gab es noch zehn Minuten vor Schluss: Rückkehrer Anhari belohnte sich mit dem Treffer zum 9:0. Für das zehnte Fortuna-Tor sorgte Bouchama mit seinem zweiten Treffer des Abends. Trotz der letztlich hohen Pleite zeigte der Außenseiter aus der Bezirksliga eine ordentliche Leistung und ließ sich verdientermaßen nach Abpfiff von den Fans feiern.
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