1450 Kinder werden in Waldeck-Frankenberg eingeschult

Die Sommerferien sind vorbei, am Montag beginnt in Hessen wieder die Schule. 1450 Mädchen und Jungen aus Waldeck-Frankenberg haben in dieser Woche ihren ersten Schultag, dem viele von ihnen schon entgegenfiebern.

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1450 Kinder werden in Waldeck-Frankenberg eingeschult

Stand: 10.08.2026, 06:30 Uhr

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Schulanfänger sitzen auf einem Schulhof.

Schulanfänger sitzen auf einem Schulhof (Symbolbild). © Sebastian Willnow

Die Sommerferien sind vorbei, am Montag beginnt in Hessen wieder die Schule. 1450 Mädchen und Jungen aus Waldeck-Frankenberg haben in dieser Woche ihren ersten Schultag, dem viele von ihnen schon entgegenfiebern.

Waldeck-Frankenberg – Diese Zahl nannte Stephan Uhde, Leiter des Staatlichen Schulamtes Fritzlar, das für Waldeck-Frankenberg und den Schwalm-Eder-Kreis zuständig ist.

Anspruch auf Ganztagsbetreuung

Neu ist in diesem Jahr ein Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für die ersten Klassen. „Dank der intensiven Arbeit des Landkreises Waldeck-Frankenberg und der Schulen dürfte der Rechtsanspruch im Landkreis erfüllt sein“, sagt Uhde. Ein gutes Ganztagesprogramm sei eine der Lösungen, mit denen die Schulen auf gesellschaftliche Entwicklungen und Veränderungen sowie damit teilweise einhergehende Herausforderungen reagieren könnten.

Das Land Hessen investiere „sehr viel Geld“ in die schulische Bildung, sagt der Schulamtsleiter. Im Zentrum stehe die Stärkung der „Basiskompetenzen“ in den Fächern Mathematik und Deutsch. Dabei werde auch das Online-Lernsystem „bettermarks“ in Mathematik verstärkt genutzt. Die private Nutzung von Smartphones, Tablets und Smartwatches ist auf dem Gelände hessischer Schulen weiterhin nicht erlaubt.

Neue Lehrer eingestellt

Die Personalversorgung an den Schulen in Waldeck-Frankenberg sei „insgesamt etwas besser“ als im vergangenen Jahr, sagt Stephan Uhde. 30 junge Lehrerinnen und Lehrer seien nach ihrer erfolgreich bestandenen zweiten Staatsprüfung neu auf Planstellen eingestellt worden. In Hessen decken 40.950 Lehrkräfte den Unterricht an Grundschulen ab. Hinzu kommen nach Auskunft des Kultusministeriums 15.750 Stellen für Fördermaßnahmen, darunter 3400 Stellen für Deutschförderung. 3050 für sonderpädagogische Unterstützung und 1140 für sozialpädagogische Begleitung.

Weiter Bedarf an Förderschulen

Eine Ausnahme stellten jedoch die Förderschulen dar, an denen weiterhin ein großer Bedarf an Lehrkräften bestehe. „Ich rechne für die kommenden Jahre nicht mehr mit steigenden Schülerzahlen, sodass sich die Unterrichtsversorgung in den meisten Schulformen weiter entspannen sollte“, sagt Stephan Uhde. Auffällig sei, dass die Zahl der Schüler mit dem Förderbedarf im Bereich geistige Entwicklung bundesweit steige.

„Ich wünsche allen Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften, Schulleitungen und Eltern ein erfolgreiches neues Schuljahr mit möglichst wenig Enttäuschungen und Konflikten“, so der Leiter des Staatlichen Schulamtes.

Elterntelefon für Fragen rund um die Schule

Zum Start des neuen Schuljahres bietet das Kultusministerium in Zusammenarbeit mit den Schulämtern wieder ein Elterntelefon an. In den ersten beiden Schulwochen – vom 10. bis 21. August – werden Fragen rund um die Schule beantwortet. Das Elterntelefon ist montags bis freitags von 9 bis 12 Uhr und 14 bis 16 Uhr erreichbar. Das Schulamt Fritzlar hat dafür die Telefonnummer 05622/790300, das Schulamt für Marburg-Biedenkopf die Nummer 06421/3306700.