15 Jahre nach der ersten Idee: Achim weiht Mehrgenerationenspielplatz ein
StartseiteLokalesLandkreis VerdenAchimStand: 22.09.2026, 06:30 UhrKommentareUns auf Google folgenUmgeben von Beteiligten und Nutzern geben Rainer Ditzfeld und Gesa Kaemena den Spielplatz frei. © AlbrechtDer neu...
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Stand: 22.09.2026, 06:30 Uhr
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Der neue Spielplatz im Achimer Stadtwald kostete 185.000 Euro und wurde mit Fördergeldern und Spenden finanziert. Ein Junge brachte es beim Eröffnungsfest auf den Punkt.
Achim – Die Idee ist nicht neu: Bereits 2011 hatte der Achimer Ortsverein des Naturschutzbundes Nabu die Vorstellung, passend zum Naturerlebnispfad im Stadtwald auch einen Spielplatz zu bauen. Auch wenn das Kinder- und Jugendbüro der Stadt Achim das Ganze positiv aufgenommen hatte, war es nicht zu einer Umsetzung gekommen. Jetzt allerdings war es so weit: 15 Jahre nach der ersten Idee weihten Vertreter aus Politik und Verwaltung sowie zahlreiche Besucher ein besonderes Areal ein.

Für den Mehrgenerationenspielplatz zur Naherholung hatte die Stadt Achim Bürgerinnen und Bürger nach Wünschen gefragt und sie in drei Workshops zusammen mit dem Planungsbüro Horeis und Blatt eingebunden, um einen Platz mit Entwicklungspotenzial zu schaffen. Das war vor zwei Jahren gewesen. Bei der Einweihung zeigte sich Bürgermeister Rainer Ditzfeld mehr als erfreut, dass dieser Platz so gut angenommen werde, seitdem der Bauzaun entfernt ist. „Ich fand’s hier vorher ganz langweilig, das ist jetzt anders“, antwortete ein Junge schlagfertig, als Ditzfeld ihm das Mikrofon vor die Nase hielt – nach der Frage, wie ihm der neue Spielplatz gefalle.
Nur durch ganz viel finanzielle Unterstützung hatte die Stadt das 185.000 Euro teure Projekt überhaupt im Stadtpark (Öllager) umsetzen können. Dazu gehörten hauptsächlich die Leader-Region Aller-Weser-Landschaft mit einem Zuschuss von 77.000 Euro und eine sehr großzügige Spende von 15.000 Euro des hiesigen Lionsclubs. Thomas Feldmann von den Lions, Bürgermeister Ditzfeld und Gesa Kaemena, die bei der Stadt Achim für den Bereich Kinder, Jugend und den Ferienspaß zuständig ist, durchschnitten als offiziellen Akt der Freigabe symbolisch ein Absperrband des von den Lions finanzierten Pilzspielgerätes. Da waren die anderen Geräte bereits in Beschlag genommen. „Geht sorgsam damit um, damit wir ganz viel davon haben, und sagt Bescheid, wenn Dummheiten passieren“, sagte Ditzfeld.
Die Fläche ist noch groß und ausbaufähig, weitere Geräte können aufgestellt werden. „Wenn sich jemand oder eine Institution berufen fühlt, kann man sich gerne melden“, appellierte Kaemena mit dem Blick auf Kunst im öffentlichen Raum. Das Ziel, Bewegungsmöglichkeiten für mehrere Generationen zu bieten und eine räumliche Verknüpfung zum Naturerlebnispfad zu schaffen, wurde mehr als prima umgesetzt, so der Tenor vieler Anwesenden. Die einzigartige Lage im Eingangsportal von der Badener Seite des Stadtwaldes und die Nähe zum Seniorenheim laden alle Menschen zu einem Besuch ein. Bänke der Ruhe, eine Boulebahn oder Spielgeräte, die eine starke Verbindung durch ihre Bauweise zum Wald herstellen, bieten einen schönen Raum in freier Natur. Die Spielgeräte sind so ausgewählt, dass sie zum Wald passen, und tragen Namen wie die Eichhörnchenschaukel oder „Schlau wie ein Fuchs“ und reichen vom Flüsterton bis zum Pilzesammeln.