20 Brezen für eine Flasche: Rischart macht aus übrigen Backwaren jetzt Gin
tzMünchenWiesnStand: 17.09.2026, 07:57 UhrKommentareUns auf Google folgenFlüssiger Genuss: Magnus Müller-Rischart (li.) und Nicolas Kröger präsentierten den Gin und den Likör. Im Hintergrund: der Blick auf die ...
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Stand: 17.09.2026, 07:57 Uhr
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Die Münchner Bäckerei Rischart verkauft erstmals einen Gin aus Brezen. Für jede Flasche werden 20 Brezen gebraucht. Auch Likör ist neu im Sortiment.
München – Die Rischart-Brezen kann man jetzt trinken. Kein Scherz! „Wir müssen immer Brezen anbieten können in unseren Filialen“, sagt Chef Magnus Müller-Rischart. Wie viele die Kunden letztlich kaufen, ist schwer vorherzusagen. Fakt ist: Manchmal bleiben abends welche übrig. „Also stellte sich die Frage nach der Zweitverwendung dieser Brezen.“ Und jetzt gibt es erstmals einen Gin aus Brezen sowie einen Likör mit Salz-Karamell-Geschmack.
Rischarts „Brezn Gin“: 20 Stück braucht es für eine Flasche
Das Münchner Traditionsunternehmen arbeitet dafür mit Nicolas Kröger zusammen, dem Gründer der Berliner Spirituosenmarke Wagemut. „Wir sind freundschaftlich verbunden“, sagt Müller-Rischart. Vor einem Jahr sei das Projekt gestartet. Eine Schwierigkeit: genug Brezen sammeln. 20 werden pro Flasche benötigt.
Übrig gebliebene Ware wurde monatelang im Backhaus an der Theresienhöhe gehortet – auch Brezen vom Café Kaiserschmarrn, dem kleinen Rischart-Wiesnzelt. Jetzt kehren sie auf die Wiesn zurück, denn die Gäste können den Gin und den Likör auch im Café dort probieren und erwerben. Außerdem werden beide Produkte zunächst in den Innenstadt-Filialen (etwa am Münchner Marienplatz) und im Rischart-Backhaus an der Theresienhöhe erhältlich sein. Eine Flasche Gin kostet 24,95, der Likör 19,95 Euro.
Seltenheit: Meist wird Alkohol zugekauft – nicht selbst produziert
Der Alkohol dafür werde ausschließlich aus getrockneten und gemahlenen Brezen gewonnen, so Nicolas Kröger. „Das ist aufwendig. In der Regel wird für die Gin-Produktion Alkohol zugekauft, das machen wir auch bei unseren eigenen Produkten so.“ Rischarts „Brezn Gin“ ist die Ausnahme.