29 neue Wohnungen statt Hotelzimmern: Pläne in Wolfratshausen bekannt geworden – Stadt stimmt zu

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29 neue Wohnungen statt Hotelzimmern: Pläne in Wolfratshausen bekannt geworden – Stadt stimmt zu

Stand: 09.09.2026, 18:46 Uhr

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Stadt Wolfratshausen / Luftbild

In Wolfratshausen fehlen Hotelbetten – jetzt plant ein Hotelbetreiber auch noch, Wohnungen aus den Gästezimmern zu machen. © Axel Häsler

Die Eigentümer eines Garni-Hotels wollen alle Zimmer zu Wohnungen umfunktionieren. Im Stadtrat regte sich Kritik – die Stadt hat zu wenig Hotelbetten.

Wolfratshausen – Aus dem Hotel soll ein Wohnhaus werden: Eigentlich hätte der Bürgermeister das auf dem kurzen Dienstweg genehmigen können. „Es hat aber eine gewisse Bedeutung“, sagte Klaus Heilinglechner über das Projekt. In der Sitzung des Ferienausschusses des Stadtrats stellte die Verwaltung das Projekt vor. Statt der Fremdenzimmer im Garni-Hotel an der Sauerlacher Straße sollen künftig 29 Wohnungen zur Verfügung stehen.

29 Appartements statt Hotelzimmern: Pläne in Wolfratshausen bekannt geworden – Stadt stimmt zu

Diese Nutzungsänderung beantragten die Eigentümer bei der Stadt. Es geht um zwei Grundstücke mit einer Gesamtgröße von fast 2000 Quadratmetern. Derzeit sind die Grundstücke mit einem Hotel, einer Tiefgarage sowie mit oberirdischen Stellplätzen bebaut. „Das Hotel wird aktuell noch als solches betrieben.“ Das könnte bald ein Ende haben: Alle Hotelzimmer sollen zur Wohnnutzung umgemeldet werden. Sie sollen zu insgesamt 29 Appartements mit eigenem Bad umgebaut werden. Auf drei Stockwerken entstehen so Ein- und Zweizimmerwohnungen. „Das äußere Erscheinungsbild des Hotels wird nicht verändert“, schreibt die Stadtverwaltung zum Vorhaben.

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Wolfratshausen: Aus Hotelzimmern werden 29 Wohnungen - Pläne bekannt geworden

Im Gremium regten sich auch kritische Stimmen. Aber sachliche Gründe, das Vorhaben aus rein juristischer Sicht abzulehnen, gab es nicht. „Es ist sehr schade, dass wir einen Beherbergungsbetrieb verlieren“, sagte Bürgervereinigungs-Fraktionschefin Dr. Ulrike Krische. Auch Liste-Wor-Stadtrat Richard Kugler bedauerte diesen Verlust. „Ich sehe das kritisch. Wir verlieren noch mehr Hotellerie, die wir brauchen.“ Vor nicht allzu langer Zeit wurde dem Stadtrat nach einer umfangreichen Prüfung dargestellt, dass einige Hotelbetten in der Stadt fehlen. Vor zwei Jahren zählte die Tourist-Managerin etwa 600.000 Ausflugsgäste in der Stadt – und gut 32.000 Übernachtungen pro Jahr.