300 Gäste würdigten großes Freiwilligenprojekt „Kreuzweg“ in Weißkirchen
Kleine Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen. ChronikNach monatelanger Vorbereitung wurde das Projekt der „Weißkirchner Kulturfreunde“ gesegnet. © Gerhard FreigaßnerZwei junge Besucherinnen des Festes...
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Nach monatelanger Vorbereitung wurde das Projekt der „Weißkirchner Kulturfreunde“ gesegnet.
© Gerhard Freigaßner
vor 35 Minuten
5. Oktober 2026 um 12:19
Ein bemerkenswertes Projekt wurde am Sonntag bei Traumwetter in Weißkirchen gesegnet: ein vom Verein „Weißkirchner Kulturfreunde“ unter Obmann Franz Waldauer errichteter Kreuzweg von der Andreaskirche in Baumkirchen zum Bergkircherl Maxlan.
Einen solchen Kreuzweg zur kleinen Kirche gab es schon vor rund 100 Jahren. Der Ideengeber für die Erneuerung war Karl Hoffelner. Nach zahlreichen Besprechungen, Planungen und der Fertigung der Kreuzwegstationen ist das Projekt nun mit Hilfe der örtlichen Landjugend vollendet.
Künstlerische Gestaltung
Die künstlerische Gestaltung entstand gemeinsam mit Menschen mit Behinderung. Unter der Leitung des Künstlers Helmuth Ploschnitznigg waren die Lebenshilfe-Organisationen Judenburg, Knittelfeld und Murau sowie Jugend am Werk und Simultania Judenburg beteiligt. Kunstschmied Hans Wechselberger stellte die Metallrahmen für die Kreuzwegbilder her.
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Pfarrer Rudolf Rappel segnete den Kreuzweg, rund 300 Personen wohnten dieser Feierstunde bei. Die Singgruppe Weißkirchen und eine Bläsergruppe des Musikvereins sorgten für die musikalische Umrahmung. Mitglieder der Kulturfreunde brachten Gedichte und dazu passende Gedanken vor, während die Landjugend die Fürbitten sprach.
Der Weißkirchner Bürgermeister Markus Tafeit zeigte sich über diese Initiative erfreut und lädt alle Interessierten zum Besuch des neuen Kreuzwegs ein. Pfarrer Rudolf Rappel meinte, dass jeder Mensch das eine oder andere Kreuz zu tragen habe und es tröstlich sei, wenn man sich in schweren Zeiten an etwas festhalten könne.
Wer den Kreuzweg geht, erhält ergänzende Informationen und Musik von Peter Steinberger. Diese können über QR-Codes abgerufen werden.
Durch starkes ehrenamtliches Engagement konnte die Errichtung ohne öffentliche Fördermittel umgesetzt werden. Spenden, die im Zuge der Segnung gesammelt wurden, kommen der steirischen Kinderkrebshilfe zugute.