Amazon Bee: Amazon bringt KI-Audioarmband und Handyclip - Golem.de

Amazon hat die ersten Geräte seiner KI-Sparte Bee vorgestellt: ein Wearable fürs Handgelenk und einen Clip für die Handyrückseite. Amazon Bee-Produkte Bild: Amazon Amazon hat die ersten Produkte s...

  • 2 min read
Amazon Bee: Amazon bringt KI-Audioarmband und Handyclip - Golem.de

Amazon hat die ersten Geräte seiner KI-Sparte Bee vorgestellt: ein Wearable fürs Handgelenk und einen Clip für die Handyrückseite.

Amazon Bee-Produkte (Bild: Amazon)

Amazon Bee-Produkte Bild: Amazon

Amazon hat die ersten Produkte seiner KI-Sparte Bee vorgestellt(öffnet im neuen Fenster): das Frontier für das Handgelenk und den Eclipse, eine kartengroße Einheit, die magnetisch auf die Rückseite eines Smartphones befestigt wird. Amazon hatte das Unternehmen im Vorjahr übernommen, seitdem gab es keine Neuankündigungen.

Das Frontier wird am Handgelenk getragen oder am Ärmel befestigt. Der Preis beträgt 74,99 US-Dollar. Der Eclipse soll 99,99 US-Dollar kosten. Damit rückt Bee näher an die etablierte Konkurrenz: Das Notizgerät Plaud Note ist für 159 US-Dollar erhältlich, das Pocket-AI-Gerät für 129 US-Dollar.

Beide Geräte nutzen KI, um Notizen aus Gesprächen zu erstellen und daraus To-do-Listen oder Zusammenfassungen zu generieren. Verabredet man sich während eines Gesprächs, kann das Gerät Datum und Uhrzeit festhalten und daraus eine Terminanfrage im Kalender erstellen. Weitere Anwendungsfälle sind Vorlesungsnotizen oder Behandlungspläne bei Arztterminen.

Die kostenlosen Zusammenfassungen und Rückblicke auf Gespräche werden 14 Tage lang gespeichert. Das Abo Bee Pro für 11,99 US-Dollar im Monat ergänzt unbegrenzte Zusammenfassungen sowie Anbindungen an Amazon.com, Alexa+ und Drittanbieter-Apps. Zusätzlich bietet Bee Pro tägliche Erinnerungen, einen persönlichen Chat-Assistenten und Gesprächsvorlagen.

Transkripte werden verschlüsselt

Nach Unternehmensangaben werden Tonaufnahmen in Echtzeit verarbeitet und anschließend gelöscht. Die Transkripte werden verschlüsselt, sie werden zudem auf dem Gerät der Nutzer erstellt und können von diesen kontrolliert werden. Amazon-Mitarbeiter hätten keinen Zugang zu den Dateien, außer Nutzer teilten sie bewusst.

Optional lässt sich das Gerät mit Alexa verbinden. In dieser Konfiguration kann ein Echo-Gerät per Spracherkennung feststellen, wann der Besitzer spricht, und Gespräche für Bee-Auswertungen aufzeichnen. Über die Verknüpfung mit Amazon.com und Alexa können Nutzer einkaufen oder Alexa nach Bee-Zusammenfassungen und To-dos fragen.

Die Geräte arbeiten außerdem mit Gmail, Google Calendar und Microsoft Outlook zusammen, so dass der Assistent E-Mails entwerfen, Meetings planen und Aufgaben hervorheben kann. Auch Fotos und Apple-HealthKit-Daten können ergänzt werden.

Die Hardware ist schlicht: Es gibt jeweils einen Einschaltknopf und eine Kontrollleuchte, die anzeigt, wenn ein Gespräch zusammengefasst wird. Das Frontier ergänzt wasserbeständiges IP67, bis zu sieben Tage Akkulaufzeit, USB-C-Laden und Dual-Mikrofone mit Rauschfilter. Ob die Geräte auch nach Europa kommen, ist unklar.