Vibe Coding mit KI: Software-Prototypen praktisch entwickeln

Vibe Coding verändert, wie Software-Prototypen entstehen. Ein Online-Workshop vermittelt den Umgang mit KI-Coding-Tools, Prompting, Debugging und Qualitätssicherung. 25. September 2026 um 18:45 Uhr / Aus der Ka...

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Vibe Coding mit KI: Software-Prototypen praktisch entwickeln

Vibe Coding verändert, wie Software-Prototypen entstehen. Ein Online-Workshop vermittelt den Umgang mit KI-Coding-Tools, Prompting, Debugging und Qualitätssicherung.

25. September 2026 um 18:45 Uhr / Aus der Karrierewelt

Bild: KI-generiert

Vibe Coding verlagert einen Teil der Softwareentwicklung von klassischer Programmierung hin zur Beschreibung von Anforderungen in natürlicher Sprache. KI-Systeme können daraus Apps, interne Tools, Dashboards, Webseiten und Automatisierungen erstellen. Damit wird es möglich, Ideen auch ohne Entwicklerhintergrund in funktionierende Prototypen zu überführen.

Die neue Arbeitsweise verlangt allerdings mehr als eine gute Idee. Anforderungen, Nutzerrollen, Datenstrukturen, Benutzeroberflächen und Workflows müssen verständlich formuliert werden. Ebenso wichtig ist es, Fehler zu erkennen, Ergebnisse zu testen und einzuschätzen, wann KI-generierte Software an technische oder qualitative Grenzen stößt.

Von der Idee zum Prototyp

Der eintägige Online-Workshop "Vibe Coding – Softwareentwicklung mit KI / AI" vermittelt diese Arbeitsweise anhand von Demos und praktischer Entwicklung. Durch den Workshop führt Dirk Wonhöfer(öffnet im neuen Fenster), der 25 Jahre IT-Erfahrung und vier Jahre intensive KI-Praxis mitbringt. Als AI Enablement Architect entwickelt er KI-Trainingsprogramme für internationale Organisationen und baut Apps, Automatisierungen und interne Tools mit KI-Unterstützung.

Zu Beginn geht es darum, warum Vibe Coding die Softwareentwicklung verändert und welche Plattformen sich für unterschiedliche Aufgaben einsetzen lassen. Vorgestellt und eingeordnet werden unter anderem Lovable, Bolt, Replit, Cursor, Claude Code und Google AI Studio. Anschließend wird ausgehend von einem konkreten Problem erarbeitet, welche Aufgabe eine Anwendung lösen soll.

Prompting, Debugging und Qualität

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Prompting für Software. Die Teilnehmer strukturieren Anforderungen und formulieren Nutzerrollen, Daten, Oberflächen und Workflows so, dass KI-Systeme daraus Software-Prototypen erzeugen können. Eine Live-Demo zeigt den Weg von der Idee zur funktionierenden App. Beim Reverse Engineering werden zudem bestehende Webseiten und Anwendungen analysiert und als Vorlage für eigene Projekte genutzt.

Auch die technische Prüfung der Ergebnisse gehört zum Programm. Beim Debugging dient KI dazu, Fehler zu verstehen, einzugrenzen und zu beheben. Ergänzend behandelt der Workshop Daten, Logik und Schnittstellen sowie die Frage, was ohne Code umgesetzt werden kann und an welchen Stellen tieferes technisches Verständnis erforderlich wird. Ein Sicherheits- und Qualitätscheck zeigt, welche Aspekte vor einer realen Nutzung geprüft werden müssen.

Im abschließenden Bau-Sprint entwickeln die Teilnehmer einen eigenen Prototyp. Programmierkenntnisse sind dafür nicht erforderlich. Vorausgesetzt wird ein Google-Account für Google AI Studio; der Zugang zu einem weiteren KI-Coding-Tool ist optional. Der Workshop findet online per Videokonferenz statt und schließt mit einer Ergebnisrunde sowie einem Teilnahmezertifikat ab.

Der Kurs

  • Vibe Coding – Softwareentwicklung mit KI / AI: 7. Oktober 2026, online

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