Auf dem Weg zur Arbeit: 21-Jähriger verfolgt Frau – und würgt sie zur Bewusstlosigkeit

Polizei Eine Frau steht im Dunkeln an einer Ampel. (Symbolbild) IMAGO/Rolf Poss Eine 58-Jährige wird auf dem Arbeitsweg verfolgt und verliert nach einem Angri...

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Auf dem Weg zur Arbeit: 21-Jähriger verfolgt Frau – und würgt sie zur Bewusstlosigkeit

Polizei

Eine Frau steht im Dunkeln an einer Ampel. (Symbolbild)
IMAGO/Rolf Poss

Eine 58-Jährige wird auf dem Arbeitsweg verfolgt und verliert nach einem Angriff das Bewusstsein. Wie der Verdächtige gefasst wurde.

Sie war auf dem Weg zur Arbeit, als ein Mann begann, auf sie einzuschlagen, zu treten und sie bis zur Bewusstlosigkeit zu würgen. Der mutmaßliche Täter konnte kurz darauf gefasst werden – weil die Frau direkt zur Polizei ging, als sie wieder zu sich kam.

Nach Angaben der Polizei verließ die Frau am Freitagmorgen gegen 4.50 Uhr ihr Wohnhaus an der Julius-Ludowieg-Straße. Wenig später bemerkte sie, dass ein Mann ihr folgte. Dann soll der Mann die 58-Jährige plötzlich angegriffen haben: Er schlug und trat laut Polizei auf sie ein und würgte sie, bis sie das Bewusstsein verlor. Als die Frau wieder zu sich kam, war der Täter bereits geflüchtet.

Frau geht nach Angriff selbst zur Polizei

Die verletzte 58-Jährige begab sich anschließend zum Polizeikommissariat, um Anzeige zu erstatten. Eine Rettungswagen brachte sie danach in ein Krankenhaus.

Noch während die Polizei den Sachverhalt aufnahm, meldeten sich Passanten bei den Einsatzkräften. Sie hatten in der Nähe des Tatorts einen Mann bemerkt, der sich offensichtlich in einem psychischen Ausnahmezustand befand.

Polizisten entdeckten dort einen 21-Jährigen, nahmen ihn in Gewahrsam und brachten ihn schließlich in die Psychiatrie. Nach Angaben der Polizei lebt er im selben Mehrfamilienhaus wie die 58-Jährige. Bereits kurz vor der Tat hatte der junge Mann einen Polizeieinsatz ausgelöst, weil er in dem Wohnhaus randaliert hatte.

Zeugen sollen sich bei der Polizei melden

Er soll nun ins Untersuchungsgefängnis gebracht werden. Dort wird ein Haftrichter über den Erlass eines Unterbringungsbefehls entscheiden.

Zeugen, die im Zusammenhang mit der Tat Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Hinweise nehmen die Beamten unter der Nummer 040 428656789 sowie auf jeder Polizeidienststelle entgegen. (mp)