August 2026: Partielle Mondfinsternis – Was ist in der Region Trier, Eifel und Mosel zu sehen?

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August 2026: Partielle Mondfinsternis – Was ist in der Region Trier, Eifel und Mosel zu sehen?

August 2026 Partielle Mondfinsternis – Was ist in der Region Trier, Eifel und Mosel zu sehen?

Im August 2026 wird der Mond verdunkelt. Eine partielle Mondfinsternis erreicht uns in den Morgenstunden. Was zu erwarten ist und warum es gleich zwei Finsternisse im August gibt.

24.08.2026 , 08:18 Uhr

Im August wird ein großer Teil des Mondes verdunkelt. (Archivfoto)

Foto: dpa/Paul Zinken

Im August 2026 erwartet uns eine partielle Mondfinsternis. Früh am Morgen beginnt sich der Vollmond langsam zu verdunkeln, bevor er schlussendlich untergeht – aber lässt sich das Spektakel dann überhaupt beobachten? In Deutschland kann das Himmelsereignis teilweise beobachtet werden. Wir erklären, was zu sehen ist – und was es mit mehreren Finsternissen hintereinander auf sich hat.

Partielle Mondfinsternis im August 2026: Termin und Uhrzeiten

In der Nacht vom 28. auf den 29. August 2026 ereignet sich die partielle Mondfinsternis. Der Mond wird teilweise in den Kernschatten der Erde eintreten. Dabei wird seine Oberfläche zu 96 Prozent verdeckt sein. Das Himmelsereignis lässt sich auch von Trier aus verfolgen und beginnt um 3.23 Uhr, wenn der Mond langsam in den Erdschatten tritt.

Die Kernschattenphase selbst wird um 4.33 Uhr beginnen. Ab dann wird der Mond immer dunkler, bevor die Hauptphase der partiellen Mondfinsternis um 6.12 Uhr eintritt. Zu diesem Zeitpunkt steht der Mond fast vollständig im Schatten der Erde und seine Oberfläche wird zu 96 Prozent verdunkelt sein.

Von da an setzt er seinen Weg fort und beendet das Spektakel, bevor er um 6.52 Uhr untergeht. Damit ist die partielle Mondfinsternis aber noch nicht beendet, von Trier aus werden durch den Untergang des Mondes die letzten Phasen nicht mehr sichtbar sein. Zudem geht die Sonne ab 6.19 Uhr auf und es wird langsam hell.

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Sonnenfinsternis und Sternschnuppen über der Vulkaneifel

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Foto: Susanne Stumm

Welche Bereiche der Erde können die partille Mondfinsternis 2026 sehen?

Zumindest die frühen Phasen sowie der Hauptteil der partiellen Mondfinsternis lassen sich von Trier aus beobachten. Vorausgesetzt natürlich, das Wetter spielt mit. Die Finsternis wird aber nicht nur für Europa sichtbar sein. Laut dem astronomischen Onlinemagazin timeanddate kann sie auch im Westen Asiens, Afrika, Nordamerika, Südamerika, vom Pazifik, dem Atlantik, dem Indischen Ozean und der Antarktis beobachtet werden.

Was ist eine Mondfinsternis und wie entsteht dieses Phänomen?

Eine Mondfinsternis entsteht, wenn sich die Erde genau zwischen Sonne und Mond befindet. Dabei wirft sie einen Schatten, der das Licht der Sonne unterbricht und somit den Mond verdunkelt. Es gibt zwei Arten von Mondfinsternissen, die partielle Finsternis und die totale.

Bei einer partiellen Mondfinsternis wird nur ein Teil des Mondes vom Erdschatten verdeckt, sodass er teilweise verdunkelt erscheint. Bei einer totalen Mondfinsternis wird der Mond vollständig vom Schatten der Erde verdeckt. Dabei verfärbt er sich teilweise sogar orange. Dieses Phänomen nennt man Blutmond.

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Erlebnis Sonnenfinsternis am Petrisberg in Trier

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Foto: Hans Krämer/HANS KRAEMER

Das Online-Magazin Welt der Physik, das vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt gefördert wird, erklärt das Phänomen des folgendermaßen: Die orangene Färbung kommt von der Erdatmosphäre. Die Erde blockt prinzipiell zwar das Sonnenlicht ab, dennoch fällt ein kleiner Teil des Lichts auf den Mond. Dabei trifft es auf die Erdatmosphäre, welches das Sonnenlicht streut und vor allem die roten Lichtanteile durchlässt, was den Mond in einem orangenen Farbton erscheinen lässt.

Gab es im August nicht schon eine Finsternis?

Vor der partiellen Mondfinsternis am 28. August gab es tatsächlich schon eine Finsternis. Am 12. August 2026 bekam Deutschland eine partielle Sonnenfinsternis zu sehen. Dabei wurde die Sonne teilweise vom Mond verdeckt und der späte Nachmittag war kurzzeitig früher dunkel. Dass kurz darauf eine Mondfinsternis folgt, ist ein wiederkehrendes Muster.

Zwei Finsternisse hintereinander, wie kann das sein?

Diese beiden Finsternisse hintereinander entstehen folgendermaßen. Der Mond bewegt sich auf einer leicht geneigten Umlaufbahn um die Erde. Wenn er in einem bestimmten Winkel die Erde umkreist, steht diese irgendwann genau zwischen Sonne und Mond. Dabei unterbricht die Erde das Licht der Sonne und verdunkelt den Mond, was als Mondfinsternis am Himmel zu sehen ist.

Wenn der Mond nun ohnehin schon im richtigen Winkel steht, wird er zwei bis drei Wochen später wieder auf die beiden anderen Himmelskörper treffen. Dabei steht er erneut mit der Erde und der Sonne in einer Linie, wobei er dieses Mal jedoch das Sonnenlicht teilweise oder vollständig blockiert. Das Spektakel lässt also auf eine Finsternis bald eine weitere folgen. Im August 2026 bekam Deutschland die Sonnenfinsternis zuerst zu sehen.