Lara Gut-Behrami: Abschied von der Skirennpiste nach Knieverletzung
Nach einem schweren Trainingsturz im November kehrt Lara Gut-Behrami nicht mehr auf die Rennpiste zurück. Die 35-jährige Tessinerin zieht nach reiflicher Überlegung einen Schlussstrich.
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Publiziert5. August 2026, 18:00
RücktrittAus Hoffnung wird Abschied: Lara Gut-Behrami sagt endgültig Ciao
Nach intensiver Reha und der Vision der Heim-WM zieht Lara Gut-Behrami (35) mit Blick auf das lädierte Knie einen Schlussstrich. Die Olympiasiegerin und Weltmeisterin tritt zurück.

Darum gehts
- Lara Gut-Behrami (35) tritt zurück und kehrt nicht mehr auf die Rennpiste zurück.
- Die Tessinerin kämpfte nach einem schweren Trainingssturz im November 2025 um ihr Knie – der Traum von der Heim-WM 2027 in Crans-Montana bleibt unerfüllt.
- «Nach reiflicher Überlegung bin ich zum Schluss gekommen, dass ich nicht mehr auf die Rennpiste zurückkehren will», sagt Gut-Behrami.
Lange, lange hielt Lara Gut-Behrami die Zuversicht auf ein Comeback aufrecht. Swiss-Ski meldete sie vor ein paar Monaten für die kommende Saison. Head-Rennchef Rainer Salzgeber plante bereits die Ausrüstung für den letzten Tanz im Skizirkus.
Lange, lange sah es so aus, als könnte sie nach ihrem schweren Trainingssturz im vergangenen November noch einmal in den Schnee zurückkehren. Im Kampf um ihr Knie kam sie im Wettlauf mit der Zeit so richtig ins Schwitzen.
Kritischer Blick aufs Knie
Lange, lange spielte sie mit dem Gedanken, es noch einmal zu versuchen. Nach dem verpassten perfekten Abschluss ihrer Karriere bei Olympia in Cortina im Februar. Sie verfolgte die Winterspiele am TV und dachte dabei an Crans-Montana 2027.

Lange, lange hielt sie still und heimlich die Vision der Heim-WM für sich und ihre Fans am Leben. Monat für Monat, Woche für Woche, Tag für Tag schob sie den Moment der Entscheidung vor sich hin – bis das Bild mit Blick auf das Knie verblasste.
Video als Vermächtnis
Lange, lange feilte sie an ihrer Fitness, kümmerte sich um ihr Knie und ihren Kopf. Vor dem geistigen Auge spielten sich die Emotionen ihrer Karriere ab. Eine Karriere, die sie zusammen mit ihrem Helmsponsor diesen Frühling zu einem Filmprojekt verarbeitete.

Lange, lange nährte das cineastische Kunstwerk von Ka-Ex den Glauben, dass die 35-jährige Tessinerin zusammen mit ihrer Familie und ihrem Mann Valon noch einmal in die Vollen geht – nun wirkt die fünfminütige Zeitreise wie ein Vermächtnis.
Ein reiflicher Entscheid
Lange, lange schien es so, als ob die Olympiasiegerin, Weltmeisterin und zweifache Gesamtweltcupsiegerin noch einmal ein Feuerwerk zünden wolle. Der entscheidende Funken, um ihre Legende noch einmal aufleben zu lassen, sprang jedoch nicht über.

Lange, lange liess sie alles offen, aber die Hoffnung schmolz zuletzt wie der Schnee in der Sommersonne. «Nach reiflicher Überlegung bin ich zum Schluss gekommen, dass ich nicht mehr auf die Rennpiste zurückkehren will», sagt Gut-Behrami.
Talent, Training und Taten
Lange, lange will sie nun nach dem Rücktritt in der Rolle als Botschafterin und Beraterin von Ka-Ex weiterleben. «Wir sind stolz, dass wir Lara während der schweren Zeit begleiten durften, und freuen uns nun auf ein neues Kapitel ihrer Karriere», sagt Co-Founder Roger Wilfinger.
Lange, lange wird ihre Errungenschaft in Erinnerung bleiben. Die grösste Schweizer Skifahrerin der Geschichte bleibt als eine Gallionsfigur bestehen, die durch Talent, Training und Taten statt mit weitschweifenden Wortmeldungen warb – ein Erbe für die Ewigkeit.
Was denkst du über den Rücktritt von Lara Gut-Behrami?
Es ist schade, aber die Gesundheit geht absolut vor.
Ich finde es richtig, dass sie auf ihren Körper hört.
Ich bin traurig, sie war eine Ikone des Schweizer Skisports.
Ich habe ihre Karriere nicht so intensiv verfolgt.
Ich bin gespannt, was sie nun als Nächstes macht.
Sie hat sich den Rücktritt redlich verdient.

Sebastian Rieder (sri), arbeitet seit 2024 für 20 Minuten als Stv. Leiter Sport. Der Generalist hat stets die besten Schweizer Fussballer im Fokus und begleitet die Nati als Reporter und Videojournalist.
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