Mutmaßliches Rennen endet an Harburger Hauswand

Polizei Autorennen in Harburg? Polizei sucht Zeugen Zwei Fahrer lieferten sich mutmaßlich ein illegales Rennen (Symbolbild). imago/Rolf Kremming Lieferten sich drei Aut...

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Mutmaßliches Rennen endet an Harburger Hauswand

Polizei

Autorennen in Harburg? Polizei sucht Zeugen

Zwei Fahrer lieferten sich mutmaßlich ein illegales Rennen (Symbolbild).
imago/Rolf Kremming

Lieferten sich drei Autofahrer in Harburg ein Rennen? Sicher ist, dass einer so schnell unterwegs war, dass er die Kontrolle verlor und in eine Hauswand krachte.

Ein junger Autofahrer hat bei einem mutmaßlichen Autorennen durch Hamburg-Harburg die Kontrolle über seinen Wagen verloren und ist gegen eine Hauswand gekracht. Bei dem Unfall wurden der 18-Jährige und sein 24 Jahre alter Beifahrer leicht verletzt, wie die Polizei mitteilte. Ersten Erkenntnissen zufolge soll sich der Teenager zuvor wohl mit zwei anderen Autos ein Rennen geliefert haben. 

Die drei Wagen – ein BMW, eine Mercedes E-Klasse sowie ein noch unbekanntes
Fahrzeug – fuhren demzufolge schneller als erlaubt über die Schwarzenbergstraße in Richtung S-Bahnhof Harburg-Rathaus. Beim Abbiegen in die Knoopstraße rutschte der 18-Jährige mit seinem BMW von der Fahrbahn und knallte gegen ein Mehrfamilienhaus.

Mutmaßliches Autorennen durch Harburg – Knoopstraße nach Unfall voll gesperrt

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Der 18-jährige Fahrer und sein 24-jähriger Beifahrer wurden mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus transportiert. Für die Aufnahme des Unfalls sperrten Einsatzkräfte die Knoopstraße bis circa 2.20 Uhr voll. Ein Statiker prüfte das Mehrfamilienhaus noch in der Nacht und gab es wieder frei.

Die Polizei sucht nun nach Zeugen, die das mutmaßliche Rennen in der Nacht zum Sonntag, kurz nach Mitternacht, beobachtet haben. Der ebenfalls 18-jährige Mercedes-Fahrer hatte nach dem Unfall angehalten. Der andere Fahrer fuhr jedoch den Angaben zufolge davon, bevor die Rettungskräfte ankamen.

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Die beiden anderen mussten ihre Führerscheine abgeben und ihre Autos wurden beschlagnahmt. Da eine Beeinflussung durch Drogen oder Medikamente nicht ausgeschlossen werden konnte, wurde dem verunfallten BMW-Fahrer eine Blutprobe entnommen. (dpa/mp)