Ablösefreier Transfer im Sommer? Bayern-Talent sieht wohl keine Perspektive in München

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Ablösefreier Transfer im Sommer? Bayern-Talent sieht wohl keine Perspektive in München

Bayern droht Talent-Abgang zum Nulltarif

Stand: 08.10.2026, 21:03 Uhr

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Ein Torhütertalent steht wohl kurz vor dem Absprung. Neben dem FC Bayern könnte sich auch der DFB über den Verlust einer Zukunftsversprechung ärgern müssen.

München – Am 10. März 2026 (CL-Achtelfinale gegen Atalanta) wurde Leonard Prescott zum ersten Mal in den Profikader des FC Bayern München berufen. Zu einem Einsatz für die Profis kam es aber bislang nicht. Das liegt auch an der Position Prescotts. Der mittlerweile 17-Jährige hat als Torhüter in München ein schweres Los. Und weil die Situation für ihn wohl nicht einfacher werden dürfte, steht ein Abgang bevor, der ihn womöglich bald wieder auf die Champions-League-Bühne führen könnte.

Leonard Prescott beim Aufwärmen vor einem Spiel des FC Bayern.

Leonard Prescott hat wohl recht wenig Zukunft in München. © Kirchner-Media/Bahho Kara

Laut transfermarkt.de sind mit dem FC Chelsea und Juventus Turin weiterhin zwei europäische Schwergewichte an dem Nachwuchstalent dran. Auch einige Bundesligisten sollen sich bereits erkundigt haben, wie es um die Zukunft des 1,96 Meter großen Torhüters steht. Der hat zudem nur noch bis Ende der Saison Vertrag und ist dann ablösefrei zu haben.

Bayern-Talent Prescott könnte auch DFB den Rücken kehren

Für die Bayern wäre ein Prescott-Abgang zum Nulltarif ein mittelschwerer Schlag. Denn mit dem U-Nationalspieler würde sich auch bei wenig Perspektive in München wohl eine relativ hohe Ablöse erzielen lassen. Schon in diesem Sommer konnten einige Talente für gutes Geld weiterverkauft werden, die für die Ansprüche in München (noch) nicht weit genug waren.

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Doch der Ärger könnte sich nicht nur auf die bayerische Landeshauptstadt beschränken, sondern auch in Frankfurt am Main Sorgenfalten hervorrufen. Dort ist der DFB beheimatet, für dessen U-Nationalmannschaften Prescott bislang aufgelaufen ist. Laut transfermarkt-Infos baggert aber inzwischen der US-Verband an Prescott, der ihm bei entsprechender Spielpraxis sogar einen Stammplatz in Aussicht gestellt haben soll. Prescott wurde in New York City geboren und hat deshalb die US-Staatsbürgerschaft.

Ein Grund, warum der Nachwuchstorhüter keine Zukunft in München sieht, dürften auch die öffentlich gewordenen Torhüterpläne des Rekordmeisters sein. Immer wieder wird darüber berichtet, dass man nach dem Vertragsende von Manuel Neuer einen Herausforderer für Jonas Urbig verpflichten will. Prescott scheint man diese Rolle wohl nicht zuzutrauen. (sch)