Bereit für einen neuen Abschnitt: „Erfolg hat drei Buchstaben: tun“

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Bereit für einen neuen Abschnitt: „Erfolg hat drei Buchstaben: tun“

Stand: 08.08.2026, 12:39 Uhr

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Die neuen Meister aus dem Landkreis Miesbach.

Die neuen Meister aus dem Landkreis Miesach: (hinten v.l.) Simon Kirmayr (Installateur und Heizungsbauer, Otterfing); Jonas Fischer (Installateur und Heizungsbauer, Fischbachau); Leonhard Eisenreich (Feinwerkmechaniker, Fischbachau); Michael Brandl (Feinwerkmechaniker, Weyarn); Sebastian Hitzler (Elektrotechniker, Bayrischzell); (vorne v.l.) Johann Holzer (Elektrotechniker, Fischbachau); Severin Hinterholzer (Installateur und Heizungsbauer, Waakirchen); Korbinian Walleitner (Elektrotechniker, Schliersee); Quirin Leitner (Elektrotechniker, Fischbachau (Hammer); Robin Thein (Installateur und Heizungsbauer, Holzolling); Severin Betzinger (Installateur und Heizungsbauer, Waakirchen). © Dirk Winterhalter

Die Meisterschulen am Ostbahnhof in München haben 319 Jungmeisterinnen und -meister verabschiedet. Dazu gab es motivierende Worte.

München/Landkreis – Die Meisterschulen am Ostbahnhof haben im Festsaal des Alten Rathauses den erfolgreichen Abschluss des Schuljahres 2025/2026 gefeiert. Von 354 zur Prüfung angetretenen Handwerkerinnen und Handwerkern bestanden 319 ihre Meisterprüfung in den Gewerken Elektrotechnik, Informationstechnik, Feinwerkmechanik, Friseurhandwerk, Installations- und Heizungsbau, Landmaschinenmechanik, Metallbau und Zahntechnik.

Schulleiterin Nicole Kohnhäuser verglich das Meisterschuljahr mit einem Marathon, bei dem auf vielen Etappen die Schüler körperlich wie geistig gefordert wurden. Diese Herausforderungen ließen sie wachsen und bereiteten sie auf die Meisterprüfung sowie ihre berufliche Zukunft vor.

Oberbürgermeister Dominik Krause würdigte die Entscheidung, für rund zehn Monate viel Zeit und Energie in die Weiterbildung zu investieren. „Sie haben hart gearbeitet, intensiv gelernt und dafür auch Freizeit und Privatleben zurückgestellt. Deshalb dürfen Sie mit Recht stolz auf Ihre Leistung sein.“ Das Handwerk halte München am Laufen und spiele beim Wohnen, bei der Mobilität und bei zahlreichen weiteren Zukunftsaufgaben eine zentrale Rolle. Besonders hob er auch das gesellschaftliche Engagement der Studierenden bei der schulintern organisierten Typisierungsaktion zur Stammzellenspende hervor. Hierdurch konnte bereits ein Leben gerettet werden.

Franz Xaver Peteranderl, Präsident der Handwerkskammer für München und Oberbayern, bezeichnete den Meisterabschluss als Beginn eines neuen beruflichen Abschnitts. Mit Blick auf die Digitalisierung ging Peteranderl auf künstliche Intelligenz ein. Sie unterstütze Handwerksbetriebe in vielen Bereichen, stoße jedoch an Grenzen. „Künstliche Intelligenz kann handwerkliches Geschick, Erfahrung und Arbeit in einer realen Umgebung nicht ersetzen“, betonte Peteranderl.

Schülersprecher Marius Helmschrott und Schülersprecherin Lisa Stonies blickten auf ein intensives Jahr mit anspruchsvollen Lern- und Prüfungsphasen zurück. „Wir nehmen aus diesem Jahr nicht nur den Meistertitel mit, sondern auch viele Erfahrungen, Erinnerungen und neue Freundschaften. Der Meistertitel stehe für Einsatz und Verantwortung. Nun gelte es, das Wissen weiterzugeben, Verantwortung zu übernehmen und die Zukunft des Handwerks mitzugestalten. Ihr abschließendes Motto lautete: „Erfolg hat drei Buchstaben: tun.“